Projektmanagement bei der SAP Arena Mannheim

10.12.2004

Durchdachtes Konzept
Das Nutzungskonzept der SAP Arena sieht vor, für viele unterschiedliche Nutzungen optimale Bedingungen zu bieten. Sowohl sportliche Veranstaltungen wie Eishockey, Handball oder Reiten, Unterhaltungsveranstaltungen wie Konzerte und Shows aber auch Aktionärstreffen oder Messen können in der Multifunktionsarena stattfinden.
Von Anfang an wurde das Projekt SAP Arena so durchdacht, dass es in einem begrenzten Kostenrahmen realisiert werden kann und zu keinem unkalkulierbaren Risiko für den Investor wird. Für ihn bedeutet die Wandelbarkeit der Arena eine hohe Wirtschaftlichkeit und einen ökonomischen Betrieb.

Management für ein besonderes Großprojekt
Im Januar 2002 beauftragte die Familie Hopp Drees & Sommer Stuttgart mit dem Projektmanagement und dem Technisch-Wirtschaftlichen Controlling für die neue Arena. Daraufhin verglichen die Projektmanager zwei Generalübernehmer-Angebote und loteten Vor- und Nachteile für den Investor aus. Die Entscheidung für die Arbeitsgemeinschaft HBM-Bau/Wayss & Freytag als Generalübernehmer fiel im Mai 2002.
Ebenfalls in dieser Phase verhandelten der Bauherr und Drees & Sommer den Bebauungs- und Flächennutzungsplan sowie den Rahmenvertrag mit der Stadt Mannheim. Im Juni 2002 wurde der Bauantrag eingereicht.

Vertrag vorbereiten
Eine Besonderheit hatte die Verhandlung und Ratifizierung des Vertrags mit dem Generalübernehmer auf sich: Um für den Investor höchstmögliche Sicherheit zu erreichen, wurde das Vertragswerk stufenweise zur Planung erweitert und verfeinert. Dafür erfasste das Projektmanagement-Team die Anforderungen der Nutzer an die Arena. Basierend auf diese Angaben wurden die erforderlichen Planinhalte, Nutzungs- und Betriebsanforderungen sowie die Bauqualitäten definiert. Was herauskam, war ein detailliertes und umfassendes Werk: Bis zur Fertigstellung des Vertrags waren Baubeschreibungen, Leitdetails und Ausführungsplänen in 23 Ordnern erfasst worden.

Planung optimieren
Im Zuge der Vorplanung des Generalübernehmers arbeitete Drees & Sommer an der Optimierung des Entwurfs mit. Insbesondere brachten die Projektmanager Änderungen ein, die die Nutzung als vollwertige Multifunktionsarena erforderte. So wurden zum Beispiel ein Terrassenrestaurant mit Produktionsküche und eine Fan-Kneipe im Stehplatzbereich eingeplant. Später, im Rahmen der Entwurfsplanung wurden die Technikkonzeptionen unter wirtschaftlichen Gesichtspunkten nachgebessert, eine CO2-Anlage beispielsweise wurde mit in die Planung aufgenommen.

Baumaßnahmen überwachen
Im Dezember 2002 erteilte die Stadt Mannheim die Baugenehmigung. Bis zum Beginn der Tiefbauarbeiten ging noch einige Zeit ins Land - zuerst mussten Einsprüche von Gegnern der Arena durch juristische Auseinandersetzungen geklärt werden - Baustart war schließlich im September 2003. Seit Beginn der Baumaßnahme kontrolliert Drees & Sommer die Bauausführung im Hinblick auf die vertraglich festgelegte Qualität, die Kosteneinhaltung und die vorgegebenen Termine. Nach Fertigstellung der Tiefbauarbeiten im November 2003 begann der Rohbau. Dabei kamen vorgefertigte Bauteile zum Einsatz, die im Werk hergestellt und auf der Baustelle schnell montiert wurden. So konnte die kurze Rohbauzeit von nur sechs Monaten pünktlich nach Terminplan abgeschlossen werden. Nachdem die Holz-Dach-Konstruktion die SAP Arena wasserdicht gemacht hatte feierten alle Baubeteiligten im September 2004 das Richtfest. Gestalterische Akzente wie die unverwechselbare Dachkonstruktion, aus akustischen Gründen geneigte Logenverglasungen und ein modernes Beleuchtungskonzept sind Markenzeichen der SAP Arena. Die bauliche Fertigstellung der Multifunktionsarena wird Ende August 2005 sein, so dass die Inbetriebnahme im September erfolgt und der Puck über das Eis flitzen kann.

Diese Pressinfo zum Download

PDF
Word

Pressekontakt

Nadja Lemke
Telefon +49 711 1317-177
Telefax +49 711 1317-108
nadja.lemke@dreso.com