Green Building: Ökospinnerei oder ein Muss für die Immobilienvermarktung?

08.10.2007

Green Buildings sind Gebäude mit sehr geringer Umweltbelastung, hoher Energieeffizienz und viel Komfort. Diskussionen um Klimawandel und CO2-Emissionen spiegeln die Brisanz ressourcenschonenden Bauens wieder. Außerdem lassen sich energieeffiziente Gebäude - unter anderem durch geringere Bewirtschaftungskosten und einem ökologischen Image - erheblich besser vermarkten. Themen, mit denen sich Drees & Sommer schon seit 1990 beschäftigt - lange bevor Green Building zum Trend wurde.

Ökologisch und ökonomisch
Die wesentlichen Herausforderungen der Zukunft werden ein verantwortlicher Umgang mit der Natur, eine umweltfreundliche und klimaschonende Energieversorgung und eine ressourcenschonende Verwendung von Materialien sein. Neben neuen und effizienteren Technologien wird ein Schwerpunkt die Reduzierung des Energie-, Trinkwasser- und Ressourcenbedarfs sein, jedoch ohne den Lebensstandard zu verringern. Die ersten Schritte müssen heute schon unternommen werden: Denn mit einer Nutzungsdauer von 40 bis 80 Jahren reichen heutige Neubauten und Sanierungen weit in die Zukunft und beeinflussen so maßgeblich den Energie-, Wasser- und Ressourcenbedarf sowie die globale Klimaerwärmung. Um allen Vorwürfen von Ökospinnerei entgegenzuwirken: Green Buildings bieten hohen Komfort und das bei optimaler Nutzungsqualität. Denn ein behagliches Raumklima schafft eine hohe Nutzerakzeptanz und steigert nachweislich die Arbeitsproduktivität. Green Building bedeutet, ökologische mit ökonomischen Aspekten zu vereinen: Denn weniger Primärenergiebedarf bedeutet weniger Kosten über den gesamten Lebenszyklus - die Immobilie wird auf lange Sicht ökologischer und wirtschaftlicher. Darüber hinaus sichern ein gutes Ökorating und geringe Lebenszykluskosten die Marktfähigkeit der Objekte. Diese Ökoratings stoßen mittlerweile in der Immobilienbranche auf Akzeptanz und so werden Gebäude, die am wirtschaftlichsten eine hohe Energieeffizienz vorweisen können, klare Wettbewerbsvorteile haben. Denn die Öffentlichkeit nimmt zunehmend Notiz von der Klimadiskussion und orientiert sich an klima- und ressourcenfreundlichen Lösungen.

Internationale Zertifizierungen
In den letzten Jahren haben sich die gesellschaftspolitischen Rahmenbedingungen, die den Einsatz von energiesparenden Techniken und nachhaltigen Produktionen begünstigen und fördern, maßgeblich verbessert. Unter Federführung des "World Green Building Councils" wurde eine Vielzahl von internationalen Zertifizierungsmöglichkeiten entwickelt, die den ganzheitlichen Umwelteinfluss von Immobilien bewerten. Dieser Zertifizierungsprozess dient Bauherren und Investoren als Qualitätssicherung für eine vermarktungsfähige und nachhaltige Immobilie.
Da DS-Plan, das Drees & Sommer-Expertenteam für ökologisch und wirtschaftlich nachhaltige Gebäude, Gründungsmitglied des deutschen Councils der "Gesellschaft für nachhaltiges Bauen" und Partner des Green Building-Programms der Europäischen Kommission ist, sind die Energiemanager mit den aktuellen technologischen Entwicklungen und Trends vertraut. Drees & Sommer bietet mit seinen Kernkompetenzen Projektmanagement, Immobilienberatung und Gebäudetechnologien Bauherren und Investoren innerhalb des Green Building Management die Möglichkeit, durch den Einsatz energieeffizienter Technologien den Vermarktungswert ihrer Immobilienportfolios zu steigern.

Verbesserte Marktfähigkeit
Das Green Building Management von Drees & Sommer erstreckt sich über den gesamten Gebäudezyklus, von der Planung bis zum Betrieb. Dafür analysieren die Experten im ersten Schritt unter den Aspekten Ökorating, Vermarktungspotenzial, Umweltschutz und Wirtschaftlichkeit, welches Green Building Zertifikat für das Projekt am besten geeignet ist. Die Energiemanager legen besonderen Wert auf die vorgeschriebenen Anforderungen an Infrastruktur, Gebäudehülle, Primärenergiebedarf sowie die CO2- und Schadstoffemissionen. Das Energiedesign stellt mit seinen Konzepten in der frühen Planung die Weichen für die Nachhaltigkeit des Gebäudes. Für die Bewertung und Optimierung von Materialien und Fassadengestaltungen werden moderne Simulationsprogramme und Berechnungsmethoden verwendet, mit denen die physikalischen Vorgänge im Gebäude, die Energie- und Schadstoffbilanzierungen sowie die Lebenszykluskosten detailliert berechnet werden. In den weiteren Planungsphasen sichert ein nachhaltiges Controlling die Einhaltung der vereinbarten Zielwerte. Während der Inbetriebnahme des Gebäudes und der technischen Anlagen sichert Drees & Sommer mit Hilfe von computergestützten Verfahren und erprobten Messtechniken die planerisch versprochenen Qualitäten. Denn viele Green Building-Zertifikate erfordern einen Nachweis. Das betriebsbegleitende Energiemanagement mit seinem aktiven Gebäude- und Anlagenmonitoring garantiert dann im späteren Betrieb, dass die energetische Güte, die in der Planung durch Simulationen berechnet wurde, auch eingehalten wird. So werden ein ineffizienter Betrieb und damit höhere Energieaufwendungen von Anfang an vermieden.

Drees & Sommer verfügt über das technologische Fachwissen und die Erfahrung aus einer Vielzahl von realisierten Projekten. So können Bauherren darauf vertrauen, dass ihre Immobilie genau das leisten wird, was eine moderne Immobilienstrategie erfordert: eine nachhaltige wirtschaftliche Immobilienentwicklung durch intelligente Energiekonzepte.

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