11.03.2008
Spätestens seit der Subprime-Krise im vergangenen Jahr ist die Zeit des schnellen, gewinnträchtigen Wiederverkaufs von Immobilien vorbei. Eine gute Rendite muss auf anderem Weg generiert werden. Im Bestand lässt sich durch Senkung der laufenden Kosten, hohe Vermietungsquoten und optimale Objektnutzung eine Wertsteigerung erreichen. Drees & Sommer bietet dafür ein umfassendes Dienstleistungspaket, das den Gebäudebetrieb und die damit zusammenhängenden Nebenkosten in den Mittelpunkt stellt.
Neben kaufmännischen Faktoren ist vor allem das Technische Asset Management integraler Bestandteil, wenn es um aussichtsreiche Investitionen in Immobilien geht. Um Bestandsmieter zu halten, neue Mieter zu finden oder Immobilien zu verkaufen, müssen die Gebäude einem angemessenen Standard entsprechen. Drees & Sommer ermittelt die individuellen Anforderungen, zeigt Optimierungspotenziale auf und entwickelt langfristige Lösungen. Auf Basis einer fundierten Analyse des Gebäudezustands, der Ertragskraft, der Schichtung und der Potenziale erarbeiten die Berater eine langfristig sinnvolle Immobilienstrategie. Dabei ist nicht nur die Qualität der Immobilie ein wichtiger Faktor, auch die Mieterstruktur und Marktfähigkeit muss einkalkuliert werden. Zu einem erfolgreichen Management gehören deshalb gleichermaßen die Kompetenzen für das Technische, für das Kaufmännische und für die Vermarktung. Das Technische Asset Management zielt darauf ab, die geeignete Exit-Strategie zu finden, den Ertrag zu steigern, ihn zu sichern sowie die Kosten zu senken. Es umfasst die Säulen Management Performance, Cost Performance und Building Performance.
Zur Management Performance gehört die Analyse der Betreiberstrukturen, um effiziente Organisationseinheiten zu schaffen. Parallel dazu überprüft Drees & Sommer Mietverträge auf Betriebs- und Nebenkostenregelungen sowie auf Homogenität. Ein weiteres Kriterium sind eine an lokale und gebäudespezifische Rahmenbedingungen angepasste Mieterstruktur, sowie ein geeignetes Facility und Property Management.
Die Ausgaben zu minimieren ist Ziel der Cost Performance - auch im Hinblick auf sich verändernde Gesetze und Verordnungen. Außerdem müssen Wartungsverträge, Verträge mit Energielieferanten, Dienstleistern und Handwerkern regelmäßig überprüft werden, da sich hier oft enorme Einsparungen ergeben können. Zu den Aufgabenfeldern gehören weiterhin Instandhaltungs- und Bewirtschaftungsstrategien, die Optimierung des Energieverbrauchs - ggf. bis hin zum Energiepass - sowie die vorausschauende Ermittlung der Lebenszykluskosten.
Es kommt darauf an, ein Gleichgewicht zwischen Kostenreduzierung und Maximierung der Building Performance zu bewahren, denn der Gewinn liegt in der Spanne zwischen optimierten Kosten und Wertsteigerung des Immobilienbestands. Meist lassen sich Gebäude auch noch besser nutzen - ein wichtiges Kriterium für die Immobilienstrategie.
"Wir analysieren, wie sich ein bestehendes Gebäude noch besser nutzen lässt. Dies kann von der Modernisierung über die Entwicklung neuer Nutzungskonzepte bis hin zu Abbruch und Neubau reichen. Dafür erarbeiten wir Nutzungskonzepte und Machbarkeitsstudien, legen Kostenschätzungen vor und sorgen gegebenenfalls für die Umsetzung der Maßnahmen", fasst Andreas Blaschkowski, Vorstand der Drees & Sommer AG, das Angebot zusammen.
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