Wiedereröffnung des Hauses der Berliner Festspiele

26.08.2011

Drees & Sommer steuerte erfolgreich Teilinstandsetzung und Sanierung des denkmalgeschützten Gebäudes

Seit Ende 2009 wurde das ehemalige Theater in ein multifunktionales Festspielhaus umgestaltet. Die Maßnahme erfolgte in vier Phasen, wobei das Haus zwischen den einzelnen Abschnitten immer wieder für den Festspielbetrieb spielbereit sein musste. Das anspruchsvolle Projekt wurde nun termingerecht und innerhalb des veranschlagten Baukostenrahmens abgeschlossen.

Im Auftrag der Kulturveranstaltungen des Bundes in Berlin GmbH hat Drees & Sommer Berlin das Projektmanagement für die Teilinstandsetzung und Sanierung des Hauses der Berliner Festspiele übernommen. Finanziert wurde die Maßnahme aus Mitteln des Konjunkturpakets II des Bundes. Seit 2001 sind die Berliner Festspiele in dem 1963 als "Theater der Freien Volksbühne" eröffneten Gebäude angesiedelt. Der rund 10.000 Quadratmeter umfassende denkmalgeschützte Komplex sollte in ein multifunktionales Festspielhaus verwandelt werden. Dazu mussten Bühnentechnik und technische Gebäudeausrüstung instand gesetzt und modernisiert sowie Zuschauerraum, Kassenhalle und Foyers umgestaltet werden. Ziel war es, die Wirtschaftlichkeit des Gebäudes zu erhöhen. So können beispielsweise jetzt alle Flächen, die nach dem ursprünglichen Entwurf des Architekten Fritz Bornemann als Nebenflächen konzipiert waren, für Veranstaltungen, Events und als Spielflächen genutzt werden. Ein weiterer wesentlicher Aspekt war, das Gebäude barrierefrei zu gestalten sowie Sicherheitseinrichtungen wie Fluchtwege und Brandschutz an die veränderte Nutzungssituation anzupassen.

"Die besondere Herausforderung lag in dem engen Zeitrahmen von knapp 20 Monaten, in dem diese Aufgaben umgesetzt werden mussten. Hinzu kam, dass das Haus in dieser Zeit für insgesamt drei Spielphasen zur Verfügung stehen und betriebsbereit sein musste," erläuterte Projektleiter Gisbert Kollenda, von Drees & Sommer Berlin. "Trotz des enormen Zeitdrucks ist es uns gelungen, die Maßnahme nicht nur termingerecht abzuschließen, sondern auch den Rahmen der veranschlagten Baukosten einzuhalten. Das war nur möglich durch eine kooperative Zusammenarbeit mit dem Bauherrn und Nutzer, den beteiligten Planern, Behörden und Unternehmen sowie dem Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung", betont Gisbert Kollenda.

 

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