Die Gründungsphase
Die Zeit unmittelbar nach der Gründung des Ingenieurbüros Drees & Sommer ist etwas Besonderes. Was mit drei Mann im Jahr 1970 beginnt, ist bis 1975 auf gerade mal 12 Mitarbeiter angewachsen. Jeder wickelt seine Projekte als Einzelkämpfer ab, mehr oder weniger nach privatem Gusto und Temperament. Die einen schneiden mit Vorliebe ihre Netzplanaufkleber ab und die anderen bevorzugen es, mit grobem Stift Terminkonzepte zu entwickeln. Mechanische Schreibmaschinen, Tipp-Ex-Blättchen, unzählige Durchschläge und unhandliche Rechenmaschinen unterstützen Kopf und Hand bei der Arbeit. Die Organisation des Büros ist einfach, die Aufträge sind gut honoriert und die Bezahlung der Mitarbeiter eher mäßig. Als Ausgleich für das geringe Gehalt sucht sich der Drees & Sommer-Ingenieur seine Freiräume, sei es nachmittags im Bad Berg oder beim ausgiebigen Mittagessen beim Jugoslawen.
Für zehn Jahre ist eine ganze Etage in der Mozartstraße das Domizil der Jungingenieure - den penetranten Duft aus der benachbarten Kaffeerösterei stets in der Nase.
- 1970 Professor Gerhard Drees und Volker Kuhne gründen ein Ingenieurbüro
- Leistungen: Netzplantechnik, Fertigungsplanung, Betriebsorganisation, Bauberatungen
- 1973 Hans Sommer wird Partner
- Büro in Düsseldorf
- 12 Mitarbeiter wickeln ein Auftragsvolumen von 1,2 Mio. Mark ab