Mäßiges Wachstum - schöne Zeiten
Für einige Mitarbeiter - noch nicht allzu lange mit dem Studium fertig - steht fest, dass die Größenordnung des Büros auf maximal sechzehn Mitarbeiter beschränkt sein müsse. Dies lässt sich zunächst auch ganz gut an, bis die Idee zum Angebot der Kostenplanung und -steuerung einen Strich durch die Rechnung macht.
Denn zusammen mit den Terminplanungs-, Forschungs- und Beratungsaufträgen entwickelt sich eine unerwartete Eigendynamik: Ende der siebziger Jahre beschäftigt das Ingenieurbüro bereits 30 Mitarbeiter. Die Organisation funktioniert ohne großes Dazutun - einzelne Gruppen bilden sich, je nach Kompetenzen und Aufgabengebieten. Die Effektivität des Unternehmens bleibt nach wie vor hoch, da keinerlei organisatorischer Überbau die Arbeit belastet.
In der Zwischenzeit arbeitet das Ingenieurteam mit elektrischen Schreibmaschinen - später sogar inklusive Speicher- und Korrekturband - sowie mit Kopierer, Taschenrechner und Diktiergerät. Diese Hilfsmittel ermöglichen eine deutliche Steigerung der Effektivität, was einen beginnenden Honorarrückgang auffängt. Begeistert verfolgen die Ingenieure dann die Entwicklung der mittleren Datentechnik: Sie ermöglicht die Installation einer eigenen EDV-Anlage und beendet die Abhängigkeit von Rechenzentren.
- 1978 Das Großprojekt Flughafen München führt zur Eröffnung einer Niederlassung in München
- Umzug des Düsseldorfer Büros nach Köln
- Jährliche Büroseminare finden verstärkt zum fachlichen Austausch zwischen den Mitarbeitern statt
- 1980 30 Mitarbeiter betreuen ein Auftragsvolumen von 2,8 Mio. Mark