1980-1985: Erste Strukturen für anhaltendes Wachstum

Erste Strukturen für anhaltendes Wachstum
Erste Strukturen für anhaltendes Wachstum

Organisation

Erste Strukturen für anhaltendes Wachstum
Die achtziger Jahre beginnen mit einem Umzug in die Lenzhalde 40. In dieser schönen Villa gelingt es, Zimmer um Zimmer vom Vermieter zu erobern. Dann installieren die Mitarbeiter ihren Traum - die erste PDP11 von Digital Equipment mit Mehrbenutzer-System. Plötzlich sind alle Kostenermittlungen und -überwachungen ohne die umständliche Eingabe von Lochkarten möglich.
Das inzwischen auf maximal 36 Mitarbeiter korrigierte Personalziel ist 1985 mit 60 Mitarbeitern weit übertroffen. Das Wachstum hat sich durch die geschaffenen Hilfsmittel, das erworbene Know-how sowie die guten Referenzen erheblich beschleunigt. Nun erfordern die gestiegene Zahl der Mitarbeiter und die verschiedenen Standorte erste organisatorische Maßnahmen. Die Lösung ist das Büropartnermodell: Einzelne Gesellschafter sind für eine bestimmte Anzahl von Mitarbeitern zuständig und organisieren deren Arbeit. Zwar lässt sich diese Organisationsform bei der trotz allem überschaubaren Mitarbeiterzahl noch gut beherrschen, dennoch beginnt die Effektivität zu sinken.

  • 1980 Büro der Drees & Sommer GbR jetzt in der Lenzhalde 40 in Stuttgart
  • Gründung der Bauberatungs- und -planungsgesellschaft DS-Plan
  • 1985 Gründung einer Niederlassung in Hamburg
  • 60 Mitarbeiter
  • In nur drei Jahren Verdoppelung des Jahresbudgets auf 7,5 Mio. Mark

Schwerpunkt

Betriebskosten ermitteln und reduzieren
Anfang der achtziger Jahre führt der Vorsprung bei der softwarebasierten Termin- und Kostenplanung zu einem deutlichen Aufschwung des Unternehmens: Die Projektsteuerung setzt sich endgültig am Markt durch.
In einem weiteren logischen Entwicklungsschritt nimmt Drees & Sommer jetzt die Betriebskosten der Gebäude unter die Lupe. Dabei werden bald die engen Zusammenhänge zwischen Planung, Investitions- und Betriebskosten klar. Und es zeigt sich, dass viele Planungen zu unvertretbar hohen Folgekosten führen. Konsequent entwickelt Drees & Sommer den neuen Leistungsbereich Wirtschaftlichkeitsberatung. Aus dem Projektsteuerer wird nun der Projektmanager, der nicht mehr nur für die Termin- und Kosteneinhaltung, sondern auch für die wirtschaftliche Bauausführung verantwortlich ist. Der Begriff der Baunutzungskosten wird geprägt, und es gilt als wirtschaftlichste Lösung, was im Vergleich zu Alternativen die niedrigsten Gesamtfolgekosten aufweist. In diesem Zusammenhang führt Drees & Sommer auch die Gebäudeoptimierung ein.

  • 1981 Landeszentralbank Ulm
  • 1983 IGA ´83 München, Colonia Köln
  • 1984 Yanbu Industrial City in Saudi Arabien, Kreiskrankenhaus Brackenheim, Einkaufszentrum in Bochum, Schloemann-Siemag Düsseldorf, Druckerei Süddeutscher Verlag in München, Badische Kommunale Landesbank Mannheim
  • 1985 Heinrich-Hübsch-Schule in Karlsruhe, Stadthalle Karlsruhe, The International Stadium Riyad