PPP-Modell für das Gymnasium in Schwarzenbek
10.07.2006
Der Neubau des Gymnasiums in Schwarzenbek wird als PPP-Projekt realisiert. Drees & Sommer hat das Projekt bis zur Ausschreibung umfassend begleitet.
Erstmals in Schleswig-Holstein soll ein Schulbau einschließlich der nachhaltigen Bewirtschaftung als öffentlich-private Partnerschaft geplant und umgesetzt werden. Nach einer Kostenschätzung unterschreitet das PPP-Modell die Kosten einer Eigenrealisierung durch die Stadt um mehr als 10 Prozent.
Im Winter 2004 beauftragte die Stadt Schwarzenbek das Hamburger Drees & Sommer-Büro mit der Vorbereitung, Betreuung und Durchführung der europaweiten PPP-Ausschreibung für den Neubau eines vierzügigen Gymnasiums mit Dreifeldsporthalle und Außenanlagen. Bereits im Frühjahr 2005 erstellte Drees & Sommer auf der Basis zahlreicher Voruntersuchungen eine Leistungsbeschreibung, die nach dem Realisierungsbeschluss an fünf Bietinteressenten versandt wurde. Ebenso waren die PPP-Experten für die Vorbereitung, Moderation, die Auswertung und die Präsentation der Zwischen- und Endergebnisse in den unterschiedlichsten Gremien verantwortlich. Das Investoren-Auswahlverfahren wurde nach dem Meilensteinplan exakt im vereinbarten Terminrahmen durchgeführt. Bauherr, Berater aber auch die beteiligten Gremien arbeiteten partnerschaftlich zusammen und pflegten eine offene und konstruktive Kommunikation. Nachdem die Stadtverordnetenversammlung dem Vergabevorschlag und die Kommunalaufsicht dem PPP-Vertrag zugestimmt hatte, erhielt die Bietergemeinschaft Müller-Altvatter/Kind den Zuschlag, die Ende dieses Jahres mit den Baumaßnahmen beginnen.