Spatenstich beim Bau des Westdeutschen Protonentherapiezentrums

27.11.2006

Der Neubau für das derzeit größte PPP-Projekt im Gesundheitswesen auf dem Gelände des Universitätsklinikums Essen hat begonnen.

Mitte November übernahm Prof. Andreas Pinkwart, Minister für Innovation, Wissenschaft, Forschung und Technologie des Landes Nordrhein-Westfalen, den symbolischen Spatentisch in der Anwesenheit zahlreicher Projektbeteiligter. Drees & Sommer Frankfurt war im ersten Schritt in Zusammenarbeit mit anderen Expertenteams, darunter auch DS-Plan für Technische Gebäudeausrüstung und Facility Management, für Teile der Ausschreibung und die Durchführung des Investorenauswahlverfahrens verantwortlich und begleitet aktuell für das 140-Millionen-Projekt innerhalb des Mietermanagements die Planung und Bauausführung.

Investor ist die STRIBA Protonentherapiezentrum Essen GmbH, eine Objektgesellschaft von Strabag und IBA, die für die Finanzierung von Planung und Bau sowie der technischen Anlagen verantwortlich ist. Die STRIBA vermietet die Anlage für 15 Jahre an das Universitätsklinikum Essen und übernimmt solange die Instandhaltung des Gebäudes und der medizintechnischen Anlagen sowie Reinigung, Entsorgung und Hausmeisterdienste. Der medizinische Betrieb wird durch die WPE GmbH des Uniklinikums durchgeführt. Danach geht die Anlage in den Besitz des Universitätsklinikums über. Ab 2009 sollen jährlich rund 2000 Patienten mit der bisher ausschließlich in der Forschung zum Einsatz kommenden Protonentherapie behandelt werden.