10.01.2008
Drees & Sommer sorgte dafür, dass das Projekt innerhalb des extrem engen Zeitrahmens von 13 Monaten fertig gestellt wurde.
Am 21. Dezember 2007 fand im Zuge des Continental Cups das erste Springen auf der neuen Olympiaschanze in Garmisch-Partenkirchen statt. Für den Auftraggeber, das Bauamt Markt Garmisch-Partenkirchen, koordinierte Drees & Sommer das Architektenauswahlverfahren, bei dem das Team Mayr+Ludescher Ingenieure, Sieber + Renn Architekten und terrain: loenhart & mayr als Sieger hervorging. Zwischen Abschluss des Architektenwettbewerbs und dem ersten Sprung lagen nur 13 Monate zur Realisierung der Schanze. Um diesen engen Terminrahmen einzuhalten, steuerte und kontrollierte Drees & Sommer alle Prozesse von der Planung über die Ausschreibung und Ausführung bis zur Übergabe. Dazu gehörte auch die Überwachung von Leistungsfähigkeit, Arbeitsvorbereitung, Terminen und Vertragsmanagement. Für die Stahlkonstruktion der neuen Schanze wurden 655 Tonnen Stahl verarbeitet, das entspricht einem Gewicht von rund 165 asiatischen Elefanten. Trotz aufwendiger Konstruktion und knappen Zeitrahmens konnten alle Termine eingehalten werden, so dass am 21. Dezember der "Jungfernsprung" planmäßig stattfand: Felix Schoft, Nachwuchstalent des örtlichen Skiclubs Partenkirchen, erreichte dabei die beachtliche Weite von 132 Metern.