Drees & Sommer behauptet sich in schwierigem Umfeld: Umsatzsteigerung und neue internationale Großprojekte
15.06.2005
Drees & Sommer, der Marktführer im Bereich Bau- und Immobilienmanagement hielt den Gewinn im Jahr 2004 trotz Branchenkrise auf Vorjahresniveau.
Der Konzernumsatz wurde von 104,4 Millionen Euro im Geschäftsjahr 2003 um 4,8% auf 109,4 Millionen Euro gesteigert. Dem gegenüber stehen Aufwendungen von 99,3 Millionen Euro (Vorjahr 94,3). Die gesteigerten Aufwendungen sind im Wesentlichen auf Subunternehmerleistungen im Zusammenhang mit neuen Geschäftsmodellen zurückzuführen. Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit beträgt wie im Vorjahr 10,1 Millionen Euro. Der Auslandsumsatz betrug 13,0 Millionen Euro, was einer Steigerung von
25 Prozent gegenüber dem Vorjahr (10,2 Millionen Euro) entspricht. Das im Gegensatz zum Umsatz gleich gebliebene Ergebnis ist den weiter rückläufigen Honorarsätzen in Deutschland zuzuschreiben. "Immer häufiger werden Leistungen zu Dumpingpreisen vergeben, was sich später als teures Experiment herausstellt" kommentiert Professor Dr. Hans Sommer, Vorstandsvorsitzender der Drees & Sommer AG, diese Entwicklungen. "Wir können und wollen nicht in jede Preisschlacht mitgehen - denn wir beschäftigen unsere hochqualifizierten Mitarbeiter im Angestelltenverhältnis, investieren in deren Weiterbildung und in die Forschung und Entwicklung". Neben gesunkenen Honoraren wirkten sich 2004 besonders auch die Investitionen in neue internationale Standorte und Abschreibungen aus Forderungen auf das Ergebnis aus.
Ausblick 2005
Für das Jahr 2005 hat das Unternehmen eine Offensive zur Steigerung der Effektivität bei der Leistungs-
abwicklung vereinbart. Gleichzeitig werden alle Leistungsfelder noch genauer analysiert und den Kundenbedürfnissen angepasst, um der Umsatz-
steigerung auch einen Ergebniszuwachs folgen zu lassen.
Internationalisierung
Drees & Sommer hat sich seit rund fünf Jahren konsequent auf internationale Märkte ausgerichtet. Die Schwerpunkte liegen in Westeuropa, Osteuropa mit Russland, Middle East und Asien. Besonders in den Vereinigten Arabischen Emiraten ist mit verschiedenen Großprojekten ein kräftiges Umsatzwachstum zu erwarten. Seit Mitte 2004 werden die Standorte ergänzt durch das Netzwerk des englischen Kooperations-
partners Cyril Sweett. Ziel ist, den Umsatzanteil der internationalen Gesellschaften im Jahr 2005 auf 20 Prozent des Gruppenumsatzes zu steigern.