Neuer Kunstmuseumbau in Stuttgart eröffnet
03.03.2005
Zahlreiche geladen Gäste aus der regionale Politik und Wirtschaft feierten am 3. März 2005 die Eröffnung des Museumsneubaus.
Auf rund 5.000 Quadratmeter Ausstellungsfläche werden zukünftig Kunstliebhabern Dauer- und Wechselausstellungen gezeigt. Die Architektur ist mit unterschiedlichen Raum- und Ausstellungssituationen abwechslungsreich gestaltet, die Glasfassade und das Glasdach verleihen dem Würfel eine einladende Offenheit.
Bewährte Managementmethoden und die Erfahrung der Drees & Sommer-Projektmanager haben dafür gesorgt, dass die Arbeiten entsprechend den Zielen des Bauherrn, der Stadt Stuttgart, abgeschlossen wurden. Die Projektmanager von Drees & Sommer waren beim Termin- und Kostenmanagement vor viele Herausforderungen gestellt, die sich durch die zentrale Innenstadtlage, das bestehende Tunnelbauwerk und den hohen technischen Standard des Gebäudes ergaben.
Komplexer konnten die verkehrstechnischen Herausforderungen kaum sein: Unter laufendem Betrieb mit circa 30.000 Fahrzeugen pro Tag mussten die Überbauung der Bundesstraße B 27 "Planie" und deren Tunnelbauwerk in Einklang mit dem Gesamtprojekt koordiniert werden. Im späteren Stadium des Baus hatte das Projektmanagement-Team eine Vielzahl an technischen Ausbaugewerken miteinander abzustimmen. Die klimatechnischen Anforderungen an das Gebäude, die erfüllt sein mussten, um die Kunstwerke der Stadt Stuttgart sicher und geschützt zu beherbergen, prägten stark die Arbeit der Projektmanager. Sie sorgten mit der übergreifenden Terminkoordination dafür, dass der Fassadenbau beispielsweise des gläsernen Kubus, aber auch die Montage der Lichtdecken in den Ausstellungsräumen oder der Lichtkunst im Foyer nach Plan lief.
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Der Glaswürfel prägt das Bild des Stuttgarter Schlossplatzes