Glossar

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Die Bauphysik beschäftigt sich mit der physikalischen Grundlage der Bautechnik. Sie fließt bereits in der Entwurfsphase in Baukonstruktion und Architektur ein. Teilgebiete der Bauphysik sind Wärme, Feuchtigkeit, Akustik, Tageslicht, Klima und Brandschutz.

 

Blue Buildings ist der Lösungsansatz von Drees & Sommer, um für Gebäude ein Optimum aus Ökologie und Wirtschaftlichkeit sicherzustellen. Die Gebäude sind emissionsneutral und energieautark, bestehen aus kreislauffähigen Baustoffen und passen sich der Nutzung flexibel an. Darüber hinaus sind die Gebäude digital vernetzt und können so beispielsweise ihren Energieverbrauch immer genauer steuern.

 

BLUE CITY – Integrated Urban Solutions beschreibt die Herangehensweise von Drees & Sommer, wenn es um die Stadtplanung geht. Sie umfasst relevante wirtschaftliche und ökologische genauso wie soziale Aspekte. Hierfür ist die Zusammenarbeit verschiedener Disziplinen notwendig, um alle Wechselwirkungen, z.B. von Mobilität und Quartiersentwicklung, zu berücksichtigen.

Building Information Modeling (BIM) ist eine digitale Methode der Planung und des Bauprojektmanagements. Alle Bauakteure arbeiten von Anfang an in demselben Modell, dem sogenannten digitalen Zwilling, des späteren Gebäudes und sind stets auf dem aktuellen Planungsstand. Das erhöht die Planungseffizienz, -qualität und -sicherheit. Details zu Material, Gewicht oder Oberfläche jedes Gebäudeelements sind genauso abrufbar wie Angaben zum Brandschutz. Investoren, Bauherren oder Bauträger erhalten durch BIM eine detaillierte Vorstellung davon, wie ihr Bauvorhaben später aussieht.

Computer-Aided Facility Management (CAFM) ist eine Software rund um das Gebäudemanagement. Sie bündelt Planung, Ausführung und Überwachung aller Aktivitäten im Zusammenhang mit Raumverwaltung, Umzügen, Inventarverwaltung, Instandhaltung und Wartungsplanung, Konferenzraumverwaltung und vieler anderer mitarbeiter- oder arbeitsplatzbezogener Dienstleistungen.

 

Cradle to Cradle (C2C) bezeichnet eine ökologisch motivierte Theorie der Kreislaufwirtschaft von Rohstoffen. Indem ausschließlich umweltverträgliche Materialien verbaut werden, sollen Gebäude nach ihrer Nutzung vollständig demontiert und in sortenreine Bestandteile zerlegt werden können. Diese einzelnen Komponenten sind entweder vollständig biologisch abbaubar oder zirkulieren in technischen Kreisläufen.

 

Customized Smart  Buildings sind intelligente, vernetzte Immobilien, zu denen auch Smart Commercial Buildings im Gewerbereich zählen. Ein selbstlernendes System im Gebäude, das sogenannte Brain, steuert und vernetzt als übergreifendes System alle technischen Anlagen und Prozesse durch Sensoren, so dass Planungs-, Gebäude- und Nutzerdaten zusammenfließen. Das „Gehirn“ lernt aus den Daten des Betriebs, der Nutzer und der Umwelt und formuliert daraus Verbesserungsvorschläge.

Generalfachplanung bezeichnet die Gesamtheit aller ingenieurtechnischen Kompetenzen in Planung und Beratung. Teildisziplinen sind Fassadentechnik, Energiedesign, die technische Gebäudeausrüstung, Bauphysik und -ökologie, Tragwerksplanung und Facility Management.

 

Green Buildings sind Gebäude, die unter dem Leitgedanken der Nachhaltigkeit entwickelt werden. Sie bieten Nutzern hohen Komfort, ein gesundes Raumklima und setzen auf regenerative Energie und Ressourcen mit möglichst geringen Energie- und Betriebskosten.

 

Green City Development bezeichnet die Entwicklung nachhaltiger Stadtquartiere. Zentrale Elemente einer Green City sind die Reduktion von CO2-Emissionen, die effektive Nutzung erneuerbarer Energien sowie eine nachhaltige Nutzung des städtischen Raumes.

Lean Construction Management (LCM) überträgt das Modell der „schlanken Produktion“ von der Automobil- auf die Baubranche. LCM analysiert bereits in der Planung alle Abläufe des Bauprozesses und steuert alle Arbeitsabläufe und den kompletten Materialfluss. Das vermeidet Fehler und beschleunigt den Bauablauf.

Projektmanagement bezeichnet die Organisation, Strukturierung und reibungslose Abwicklung von Bauprojekten. Dazu gehören neben den klassischen Aufgaben der Projektsteuerung auch die Projektleitung, das Vertrags- und Vergabecontrolling sowie die Koordination und Kommunikation in den Projekten.

Projektsteuerer übernehmen für die Dauer eines Projekts  als professionelle "Bauabteilung auf Zeit" die delegierbaren Bauherrenaufgaben. Diese Aufgaben beinhalten eine für die jeweilige Konstellation maßgeschneiderte Projektorganisation sowie Termin- und Kostensteuerung bei gleichzeitiger Qualitätsüberwachung.

Smart City steht für ein gesamtheitliches Entwicklungskonzept, das neue Technologien aus den Bereichen Energie, Stadtplanung, Mobilität, Verwaltung und Kommunikation vernetzt. Ziel ist es, Städte effizienter, technologisch fortschrittlicher, grüner und sozial inklusiver zu machen und damit die Lebensqualität der Bewohner zu steigern.

Bei der Technischen Due Diligence (TDD) geht es um das gesamte Durchleuchten der technischen Qualität einer Immobilie und der Risikominimierung während des Verkaufs. Der Fokus liegt dabei auf der Instandhaltung und Instandsetzung des Objektes und seiner Anlagen bzw. was beidem entgegensteht. Um hier schnell zu einer fundierten Einschätzung zu kommen, was die hierfür benötigten Investitionssummen und das zukünftige Kostenszenario betrifft, ist eine ausführliche Besichtigung vor Ort ist essentiell. TDDs sind auch in Form eines mehrstufigen Prozesses durchführbar. So können in einer ersten Grobprüfung mögliche Dealbreaker identifiziert und das Kaufpreisangebot gegebenenfalls angepasst werden.

 

Die Technische Gebäudeausrüstung (TGA) ist Teil der Versorgungstechnik eines Gebäudes. Sie beinhaltet neben der Gebäudeautomation die Klimatechnik, Elektrotechnik, Sanitärtechnik sowie die Reinraumtechnik.

 

 

Die Technische-wirtschaftliche Bauberatung (TWB) kommt in allen Phasen eines Bauprojekts zum Einsatz. Sie bezeichnet die ganzheitliche Beratung von Bauherrn, Planungsteams und Projektmanagern bei komplexen Bauaufgaben. TWB kommt in allen Projektphasen vom Vorentwurf bis zur Gewährleistungsverfolgung zum Einsatz. Das Aufgabengebiet reicht von der Prüfung von abgeschlossenen Planungsschritten über technische und wirtschaftlichen Berechnungen bis hin zu Bauqualitäts- und Kostenkontrollen.