Deutsche Immobiliendienstleister im Ausland-Dr. Andreas Blaschkowski auf der CIMMIT 2010

Am 26. und 27. Januar 2010 findet der Jahresauftaktkongress der IIR, die CIMMT, im Frankfurter Hilton Hotel statt. Dr. Andreas Blaschkowski (Sprecher des Vorstands der Drees & Sommer AG) beleuchtet das Thema "Internationale Wachstumsstrategie: Wie gelingt der erfolgreiche Transfer von Immobiliendienstleistungen ins Ausland?" Peter Tzeschlock (Vorstand der Drees & Sommer AG) diskutiert im Rahmen des Themenblocks Property Management mit anderen Experten über Kriterien für erfolgreiches Outsourcing.

Bei Immobilienprojektentwicklungen wächst der Grad an internationaler Verflechtung. Zum einen bedeutet dies einen stärkeren Konkurrenzkampf unter den Immobiliendienstleistern, zum anderen birgt die Internationalisierung auch lukrative Potenziale für die deutsche Immobilienwirtschaft. Drees & Sommer hat diese Möglichkeiten genutzt und im vergangenen Jahr drei neue Auslandsstandorte - in der Schweiz, in Polen und in Spanien - etabliert.

Die Risiken gering halten
Auf dem Weg zur weiteren Internationalisierung hält Drees & Sommer die Risiken so gering wie möglich. So beträgt die Erstinvestition für einen neuen Standort zwischen 100.000 und 200.000 Euro. Projekte, die mit hohem Eigenrisiko oder Investment verbunden sind, zu betreuen, hält Dr. Andreas Blaschkowski für den falschen Weg. Der Immobiliendienstleister setzt außerdem auf die eigene Unabhängigkeit: "Fusionen mit ausländischen Unternehmen oder das Zukaufen von Spitzenkräften gehören aus diesem Grund nicht zur Expansionsstrategie", erklärt der Vorstandssprecher. Für Drees & Sommer hat sich diese Vorgehensweise bewährt. Bereits 1991 gründete das Unternehmen in Österreich den ersten internationalen Standort und unterhält heute Standorte in 17 Ländern. 

Solides Produkt ist Erfolgsgrundlage
Basis für eine erfolgreiche Expansion ist ein hochwertiges, in Deutschland bewährtes Produkt - bei Drees & Sommer ist das in erster Linie das Projektmanagement für Bauvorhaben - das in internationalen Märkten nicht in gleicher Qualität vorzufinden ist. Um Dienstleistungen erfolgreich ins Ausland zu verkaufen, genügt es jedoch nicht, sich ausschließlich auf Qualität ,made in Germany' zu verlassen: Zusätzlich muss das deutsche Fach-Know-how mit landesspezifischem Wissen verwoben sein. Bei der Gründung von Auslandsstandorten setzt der Immobiliendienstleister aus diesem Grund einen erfahrenen deutschen und einen landeszugehörigen Geschäftsführer ein. Mittels direktem Kontakt sowie E-Learning entsteht über Landesgrenzen hinweg ein kontinuierlicher Wissenstransfer. Neben deutschen Unternehmen, die bei ihren internationalen Bauvorhaben begleitet werden, und lokalen Firmen sieht Drees & Sommer einen wachsenden Markt für das so genannte Corporate Identity Building, das vor allem von Global Playern gefragt wird.

Auch anspruchsvolle Märkte haben Potenzial
Bei Drees & Sommer hat sich diese Vorgehensweise bewährt. Das Unternehmen unterhält heute zehn deutsche und 17 internationale Standorte, auch in Märkten, die als anspruchsvoll gelten. Drei davon - Schweiz, Polen und Spanien - wurden seit Beginn 2009 eröffnet. Weitere Standorte in Belgien und im skandinavischen Raum sind geplant.

Themenblock: Outsourcing von Property Management
Wann sich Outsourcing von Property Management lohnt, ist Thema von Peter Tzeschlock. Er diskutiert mit anderen Experten über Kriterien für erfolgreiches Outsourcing. Diskussionsteilnehmer sind Pino Sergio (Vorstandsvorsitzender, WGF AG), Aydin Karaduman (Vorsitzender der Geschäftsführung EPM Assetis GmbH) Dr. Florian Stetter (Mitglied der Geschäftsführung, Strabag Property and Facility Services GmbH), Oliver Arnemann (Geschäftsführer, Hochtief Property Management GmbH), Martin Brühl (Managing Partner Germany, Cushman & Wakerfield LLP Frankfurt Branch) und Peter Hans Forster (Geschäftsführer, IVG Asset Management GmbH).

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