Rathaus Freiburg mit dem Deutschen Nachhaltigkeitspreis ausgezeichnet

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v.l.n.r.: Martin Haas (DGNB Vizepräsident), Prof. Dr. Michael Bauer (Partner Drees & Sommer SE), Christoph Ingenhoven (ingenhoven architects), Prof. Dr. Martin Haag (Baubürgermeister Stadt Freiburg), Prof. Alexander Rudolphi (DGNB Präsident)

Für die vorbildliche Umsetzung ökologischer und architektonischer Standards wurde das neue Rathaus im Stühlinger in Freiburg von der Stiftung Deutscher Nachhaltigkeitspreis e. V. und der Deutschen Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen mit dem DGNB Preis „Nachhaltiges Bauen“prämiert. Drees & Sommer begleitete das Vorzeigeprojekt als Generalfachplaner. Die Engineering-Experten des Unternehmens zeichneten für das Energiedesign, das Energiemanagement, die Bauphysik sowie die Gebäude- und Fassadentechnik verantwortlich. Die Preisverleihung fand am 7. Dezember 2018 in Düsseldorf statt.

„Wir sind sehr stolz darauf, dass wir mit unserer Arbeit einen wichtigen Beitrag zum Projekterfolg und somit auch zur Nachhaltigkeitsauszeichnung leisten konnten. Ganzheitliche und innovative Energie- und Nachhaltigkeitskonzepte, wie beim neuen Rathaus im Stühlinger in Freiburg, können nur in enger Zusammenarbeit aller Projektbeteiligten – von der Bauherrin über den Architekten bis hin zum Fachplaner – erreicht werden“, so Prof. Dr.-Ing. Michael Bauer, Partner der Drees & Sommer SE. Als Vertreter des Unternehmens und Verantwortlicher für die Generalfachplanung beim Rathaus im Stühlinger in Freiburg nahm er auf dem Gala-Event in Düsseldorf gemeinsam mit dem Baubürgermeister der Stadt Freiburg, Prof. Dr. Martin Haag, und dem Architekten Christoph Ingenhoven von ingenhoven architects die Nachhaltigkeitsauszeichnung entgegen.

Das Rathaus im Stühlinger wurde im November 2017 als erstes öffentliches Netto-Plusenergiegebäude der Welt fertiggestellt. Es verfügt über 24.000 Quadratmeter Bruttogrundfläche und bietet Platz für mehr als städtische 800 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Das Besondere ist jedoch: Der neue Bau kann mehr Energie produzieren, als er selbst benötigt. Damit deckt das öffentliche Verwaltungsgebäude sowohl seinen eigenen Energiebedarf und kann darüber hinaus noch überschüssige Energie in das städtische Stromnetz einspeisen. Der Strom und die Energie zum Heizen und Kühlen werden dabei aus erneuerbaren Energien wie Photovoltaik, Solarthermie und Geothermie produziert. Das Ergebnis: Der Primärenergiebedarf des neuen Rathauses im Stühlinger liegt bei nur 55 Kilowattstunden pro Quadratmeter im Jahr, was 40 Prozent des Primärenergiebedarfs eines vergleichbaren, modernen Bürogebäudes entspricht. Dank diesen und weiteren Besonderheiten nimmt das Rathaus im Stühlinger in Freiburg eine Vorzeigerolle in Sachen Energie und Nachhaltigkeit ein. Für das entsprechende Energiekonzept, die technische Gebäudeausrüstung, die Bauphysik und die Fassadentechnik zeichneten die Engineering-Experten von Drees & Sommer verantwortlich.

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