Freiburg: Evangelische Hochschule feiert Einweihung

In Anwesenheit zahlreicher Gäste, Hochschulmitarbeiter und Studierender wurde am 13. Oktober 2014 der Neubau der Evangelischen Hochschule Freiburg feierlich eingeweiht. Nach 17 Monaten Bauzeit und pünktlich zum Anfang des Wintersemesters 2014/15 konnte der Erweiterungsbau planmäßig fertiggestellt werden. Für die Einhaltung der Kosten und Termine war das Immobilienberatungsunternehmen Drees & Sommer verantwortlich. Entworfen wurde das neue Gebäude von Lamott + Lamott Freie Architekten BDA.

Die 1975 im Freiburger Stadtteil Weingarten errichtete Hochschule war ursprünglich für 500 Studierende konzipiert. Mit dem Erweiterungsbau können nun bis zu 900 Studierende aufgenommen werden. Damit wurde die Raumkapazität der Hochschule fast verdoppelt. Die Baukosten von insgesamt 7,8 Millionen Euro übernahm die Evangelische Landeskirche in Baden.

Das 20 Meter hohe und 22 Meter breite Neubauobjekt verfügt über eine Bruttogeschossfläche von insgesamt 2.300 Quadratmetern. Es enthält einen großen Hörsaal mit 230 Plätzen, fünf Seminarräume, eine Cafeteria für 100 Personen und Mitarbeiterbüros. Alle Räume sind transparent und offen gestaltet. Vor allem die Cafeteria und der Aufenthaltsbereich im Erdgeschoss bestehen überwiegend aus Glas. Diese Ebene dient künftig als offener Treffpunkt und Kommunikationsraum für Studierende, Mitarbeiter, Tagungsgäste und Nachbarn der Hochschule. In den beiden darüber liegenden Geschossen, wo sich die Seminarräume und der Hörsaal befinden, wird gelehrt und gelernt. Das gesamte Gebäude entspricht den Kriterien der Barrierefreiheit und verfügt über Aufzüge für Rollstuhlfahrer. 

Ein besonderer Wert wurde bei dem Neubau auf Nachhaltigkeit und Energieeffizienz gelegt. So unterschreitet das fertige Gebäude die Vorgaben der aktuellen Energieeinsparverordnung (EnEV) um mindestens 22 Prozent. Eine effiziente Energienutzung wird durch die Dreischeiben-Isolierverglasung in Kombination mit dem kompakten Baukörper ermöglicht. Als thermische Speichermasse dienen die freien Sichtbetondecken. Bei dem Neubau wurden zudem nachwachsende, regionale Rohstoffe verwendet.