Drees & Sommer erstellt Machbarkeitsstudie für Kurfürstliches Schloss Mainz

Das Kurfürstliche Schloss Mainz zählt zu den letzten Bauwerken der deutschen Renaissance.

Das mehr als 250 Jahre alte Kurfürstliche Schloss Mainz soll saniert und nach dem Auszug des Römisch-Germanischen Zentralmuseums (RGZM) aus dem Rheinflügel umgenutzt werden. Um die erforderlichen Sanierungsmaßnahmen und die künftige Entwicklung des Schlosses zu untersuchen, hat die Stadt Mainz Drees & Sommer mit einer Machbarkeitsstudie beauftragt. Mitte November stellten die Experten die Ergebnisse der Studie vor.

Die Experten von Drees & Sommer analysierten die zukünftigen Nutzungsmöglichkeiten des Kurfürstlichen Schlosses. Entsprechend der Empfehlung der Machbarkeitsstudie soll in dem ab 2018/2019 frei werdenden Rheinflügel des Kurfürstlichen Schlosses ein ergänzendes Seminarzentrum mit fünf großen Sälen und sieben Meeting-Räumen aufgebaut werden. Um den Veranstaltungsbesuchern und Teilnehmern künftig Übernachtungsmöglichkeiten anbieten zu können, wurde überlegt in der Nähe des Kurfürstlichen Schlosses ein Grundstück einer Hotelentwicklung zuzuführen. Hierzu haben die Experten unter Berücksichtigung der städtebaulichen und denkmalpflegerischen Rahmenbedingungen zwei Varianten erarbeitet. Die Variante eins untersucht die Möglichkeit eines Schlosshotels in unmittelbarer räumlicher Verbindung zum Kurfürstlichen Schloss, sodass eine funktionale Einheit entsteht. Die Variante zwei sieht dagegen vor, das Hotel am Schloss in mittelbarer Nähe des Kurfürstlichen Schlosses, jedoch ohne funktionale Verbindung, zu errichten.

Die Stadt Mainz untersucht auf Grundlage der Machbarkeitsstudie derzeit für die Sanierung und Entwicklung des Kurfürstlichen Schlosses ein Finanzierungskonzept. Eine Entscheidung zu Gunsten einer Hotelentwicklung ist noch nicht getroffen worden. Die Machbarkeitsstudie kann in Teilen auf der Internetseite der Stadt Mainz heruntergeladen werden.