ImmobilienDIALOG Nürnberg: Die Infrastruktur muss mitwachsen

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Am 15.11.2018 veranstaltete der Bundesverband Freier Immobilien- und Wohnungsunternehmen (BFW) Bayern mit Unterstützung von Drees & Sommer, Rödl &Partner und der Sparkasse Nürnberg den ImmobilienDIALOG in Nürnberg. Fazit der Teilnehmer: Die Mitgliedsunternehmen des BFW Bayern wollen Lösungsansätze für das Wohnungsdefizit insbesondere in den Ballungszentren finden.

Auch die Stadt Nürnberg kämpft auf dem Wohnungs- und Gewerbemarkt mit Herausforderungen: schnell und kostengünstig soll gebaut werden, dabei möglichst nachhaltig und hervorragend in die städtische Infrastruktur eingebunden.

 „Die Flächen, die in Nürnberg notwendig sind, werden wir durch Nachverdichtung und Regulierung alleine nicht schaffen. Gelingen kann das nur gemeinsam mit dem Umland, dann muss die Infrastruktur an erster Stelle aber mitgestaltet werden“, so Andreas Zeitler, Geschäftsführer Wohnungsbau der Sontowski & Partner GmbH. „Die Metropolregion Nürnberg mit den Städten Fürth und Erlangen sind wichtiger Wirtschaftsstandort und deshalb auch ein Anziehungspunkt für viele Zuwanderer. Diesem Wohnraumbedarf dürfen wir nicht durch verschärfte Regulierungen entgegentreten: Nur gemeinsam mit Stadt und Verwaltung erreichen wir eine Lösung für mehr Wohnraum“ erklärte der Präsident des BFW Bayern, Andreas Eisele.

Wie die Digitalisierung ihren Beitrag zur Prozessoptimierung in der Immobilienwirtschaft –insbesondere für Kommunen – leisten wird, erläuterte Holger Seidel, Associate Partner bei Drees & Sommer. „Die Immobilienwirtschaft wird in den nächsten Jahren durch die Digitalisierung geprägt. Für Kommunen bedeutet das konkret: Neben der Digitalisierung der Gebäude selbst steht für Kommunen vor allem die Digitalisierung im Bereich der Baurechtschaffung und der Geschäftsprozesse aller Wertschöpfungsbeteiligten im Vordergrund. Anwendung findet die Digitalisierung in der Planung und Kollaboration über die digitale Planungsmethode Building Information Modeling (BIM), in der Portfolioanalyse durch digitalisierte Auswertungsmethoden wie Asset Check  und in der Verknüpfung unterschiedlicher Informationsquellen. Entscheidende Mehrwerte bietet die Digitalisierung auch in der Unterstützung der Verkaufs-, Vermietungs- und Facility Management-Prozesse.“