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Green Bonds: Drees & Sommer berät die LBBW bei der Bewertung von Immobilien

Darstellung in Anlehnung an dena-Studie (2017): "Büroimmobilien: Energetischer Zustand und Anreize zur Steigerung der Energieeffizienz"

Für die erste eigene grüne Anleihe der Landesbank Baden-Württemberg (LBBW) entwickelte Drees & Sommer erstmalig eine Methodik, um die Energie- und CO2-Effizienz von Immobilien für sogenannte „Green Bonds“ zu bewerten. Mithilfe der festgelegten Kriterien können nun Gebäude aus dem Bestandsportfolio identifiziert werden, die zu den energieeffizientesten 15 Prozent in Deutschland gehören und damit den Richtlinien der Climate Bonds Initiative entsprechen.

In Deutschland wächst das Interesse an grünen Anleihen. Doch eine einheitliche Systematik für die Bewertung von Gebäuden für Green Bonds gibt es hierzulande noch nicht. Es existieren lediglich internationale Richtlinien, unter anderem von der Climate Bonds Initiative, kurz CBI. Um die Kriterien der CBI zu erfüllen, müssen die Gewerbeimmobilien im Portfolio in Bezug auf ihre CO2-Effizienz zu den besten 15 Prozent des deutschen Baubestandes zählen.

Als Grundlage für die Analyse im Auftrag der LBBW verwendeten die Experten von Drees & Sommer offizielle Daten der Deutschen Energie-Agentur (dena) und der Energieeinsparverordnung (EnEV). Dabei stellten sie einen deutlichen Zusammenhang zwischen dem Gebäudealter und der Energieeffizienz fest und konnten auf dieser Grundlage eine Methodik entwickeln.