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Kanton Zug: Höchstes Holzhochhaus der Schweiz entsteht

Mit einer Gesamthöhe von 60 Metern wird eines der Gebäude auf dem Campus der Hochschule Luzern zum höchsten Holzhochhaus der Schweiz.

Das Areal Suurstoffi in Risch Rotkreuz, Kanton Zug, entwickelt sich zu Lern- und Arbeitsstätte, Wohnquartier und Erholungszone. Auf dem insgesamt etwa 10 Hektar großen Areal entsteht mit einer Gesamthöhe von 60 Metern das höchste Holzhochhaus der Schweiz. Es gilt als besonders innovativ und ist zusammen mit zwei weiteren Gebäuden Teil des neuen Campus der Hochschule Luzern (HSLU). Drees & Sommer begleitet den Neubau der drei Bildungsbauten auf dem Baufeld 1 des Areals Suurstoffi West mit Lean Construction Management.

Bauherrin des integrierten nachhaltigen Quartiers ist die Zug Estates AG. Einen wichtigen Ankerpunkt des Gebiets bildet der bis Herbst 2019 entstehende Hochschulcampus mit zwei Holzhochhäusern und einem dazwischenliegenden Betonbau nach den Entwürfen der Arbeitsgemeinschaft Büro Konstrukt & Manetsch Meyer Dipl. Architekten ETH aus Luzern. Auf den ca. 42.000 Quadratmetern Bruttogeschossfläche der neuen Gebäude entsteht Platz für Unterrichtsräume der Wirtschafts- und Informatikdepartments der HSLU, Büro- und Retailflächen. Durch Lean Construction Management, integrierte Baulogistik und die Einbindung in die digitale Planungsmethode Building Information Modeling (BIM) stellt Drees & Sommer einen geregelten Bauablauf sicher. Für den Neubau des Hochschulcampus wird eine innovative Software eingesetzt, die eine integrierte Nutzung von Baulogistik, BIM und LCM ermöglicht.

Quartier setzt „Zero-Zero“ als Ziel

Das Areal Suurstoffi nimmt in der Schweiz eine Vorreiterrolle ein. Ziel des Energiekonzepts ist das Prinzip „Zero-Zero“: ein komplett CO2-freies Quartier. Sowohl in der Herstellung, bei Transport und Montage als auch beim Rückbau ist Holz Vorbild, denn ein geringer Kohlendioxid-Ausstoß wirkt sich positiv auf die Ökobilanz aus. Neben den Holzhochhäusern wird auch das Gartenhochhaus Aglaya mit seinen in die Fassade integrierten Pflanzen für eine positive Öko-Bilanz im Quartier sorgen.