Nachhaltige Events: Feiern, aber richtig

 

Volksfeste, Fußballturniere, Messen und Festivals: Insgesamt rund drei Millionen Veranstaltungen umfasst der Eventmarkt in Deutschland jährlich. Die Umweltbilanz solcher Großveranstaltungen ist bisher eher schlecht. Doch die Zahl der Veranstalter und Betreiber, die sich für klimafreundliche Events einsetzten, steigt. So ist das Thema Nachhaltigkeit auch in diesem Jahr ein fester Bestandteil des Wacken Open Air – des weltweit größten Heavy-Metal-Festivals. Das Megaevent der Metalheads findet vom 1. bis 3. August 2019 in der Gemeinde Wacken in Schleswig-Holstein statt.

Von der Weiterverwertung der zurückgelassenen Zelte über die Nutzung von Solarenergie bis hin zu Food-Sharing: Unter dem Motto „Metal 4 Nature“ setzt sich das Wacken Open Air bereits seit einigen Jahren für mehr Nachhaltigkeit und Klimaschutz ein. In der 2019 neu geschaffenen Ideenwerkstatt „Wacken Future Factory“ sollen Fans, Musiker, Sponsoren, Experten und das Veranstalterteam diese Themen weiter vorantreiben und die Zukunft des Festivals gemeinsam gestalten. Einer der Hauptpunkte ist in diesem Jahr Cradle to Cradle (C2C). Das zukunftsweisende Konzept steht für eine Kreislaufwirtschaft ohne Abfall, in der Gebrauchs- und Verbrauchsgüter immer wieder zu neuen Produkten oder Nährstoffen werden. So kann zum Beispiel aus einem gebrauchten Schlafsack nach dem Recycling ein neuer Schlafsack entstehen und kein minderwertiges Plastikprodukt, das früher oder später wieder im Müll landet. Prof. Michael Braungart, Entwickler des Cradle to Cradle-Designkonzepts, sowie Markus Diem und Niklas Jonas, Experten der EPEA GmbH – Part of Drees & Sommer zeigen am ersten Festivaltag den Fans und Besuchern in der Wacken Future Factory, wie mithilfe von restlos recyclebaren C2C-Produkten Abfallmengen, CO2-Emissionen und der Ressourcenverbrauch reduziert werden können.

Weitere Informationen finden Sie in unserer Pressemitteilung und unter Wacken Future Factory