Drees & Sommer beteiligt sich an Berliner InterfaceMA GmbH

InterfaceMA kümmert sich um die individuelle Zentralisierung von Informationen und digitalisiert Prozesse. Dabei kommt eine dynamische Anbindung von Datenquellen über Schnittstellen zum Einsatz.

Das international tätige Beratungs-, Planungs- und Projektmanagementunternehmen Drees & Sommer hat sich mit 20 Prozent an der als PropTech im Jahr 2013 gegründeten InterfaceMA GmbH beteiligt. Deren 25 Mitarbeiter spezialisieren sich auf die Entwicklung von B2B-Software und -Dienstleistungen für die Immobilienbranche. Das Unternehmen entwickelt eine Art Schnittstellen-Software, die auf Daten aus unterschiedlichsten Quellen und Einzeltools zugreifen kann. Sie bringt die Daten, die eigentlich durch ihre Silo-Datenhaltung nicht miteinander verbunden sind, in eine einheitliche auswertbare Landschaft.

„Die Zukunft der Bau- und Immobilienwirtschaft wird mittel- bis langfristig immer mehr von neuen Geschäftsmodellen bestimmt, die heterogene Daten verschiedener Systeme und Formate unkompliziert zusammenführen, analysieren und zu wichtigen Informationen verknüpfen. Hier hat die InterfaceMA bereits vielversprechende Lösungen entwickelt. Daher bauen wir unsere bereits bestehende Kooperation in Form einer Beteiligung aus. Wir freuen uns auf die noch engere Zusammenarbeit und neue, gemeinsame Innovationen“, so Steffen Szeidl, Vorstand der Drees & Sommer SE.

Datensilos harmonisieren

Ein Tool zu entwickeln, mit dem es Real-Estate Unternehmen benutzerfreundlich gelingt, verfügbare, aber nicht miteinander kompatible Gebäude,- Nutzer sowie Kommunikations- und Prozessdaten sinnvoll miteinander zu verbinden und auszuwerten, darum geht es bei der Zusammenarbeit von InterfaceMA und Drees & Sommer. Davon können künftig insbesondere Asset-, Facility- und Fonds-Manager erheblich profitieren. Sie erhalten nicht nur die größtmögliche Datentransparenz über ihre Immobilien, sondern können ihre Prozesse einfacher automatisieren. Als Basis trägt dazu die Software-Architektur von InterfaceMA bei: Dazu gehören Anwendungen für die mobile Datenerfassung sowie -verarbeitung, für das Prozessmanagement, für Data-Warehousing und für browserbasierte Geoinformationssysteme.

Baukastenprinzip sorgt für Flexibilität

Über ein Baukastenprinzip sind die InterfaceMA-Anwendungen individuell, einfach und schnell an den Bedarf verschiedener Kunden anpassbar und zugleich kompatibel mit den gängigen großen, bereits bestehenden Software-Lösungen. Zudem funktionieren sie auch in Phasen ohne Internetanbindung. Zu den Vorteilen der Beteiligung erklärt Axel Lüdtke, Geschäftsführer und Gesellschafter von InterfaceMA: „Vor allem mit der fachlichen und organisatorischen Unterstützung aus der Produktentwicklung von Drees & Sommer sind wir künftig in der Lage, unsere Produkte mit einem starken Partner skalierbar und marktfähig anzubieten. Unsere Kunden profitieren vom technischen, baulichen und immobilienwirtschaftlichen Know-how aus einer Hand während des gesamten Lebenszyklus von Immobilien und der starken Vernetzung.“

Digitale Due Diligence bereits im Einsatz

Erfolgreiche Ergebnisse der bisherigen Zusammenarbeit beider Unternehmen gibt es bereits: Was beispielsweise die Technical Due Diligence, kurz TDD, angeht, ersetzen bei Drees & Sommer Smartphone oder Tablet nun Block, Stift, Pläne und Kamera. Mit der App Real Estate Booster können alle Daten einer TDD vor Ort digital erfasst und umgehend am Desktoparbeitsplatz weiterverarbeitet werden. Die Besonderheit: Inhalt, Aufbau und die automatisch generierten Exportdokumente lassen sich flexibel und unkompliziert anpassen - beispielsweise an unterschiedliche Immobilien-Assetklassen wie Hotels, Wohn- oder Büroimmobilien.

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