Stadion am Zoo: Machbarkeitsstudie gibt grünes Licht für Stadionumbau in Wuppertal

Eine Arena mit einem begehbaren Dach: So könnte das neue Stadion am Zoo aussehen.

Seit Mai 2018 begleitet Drees & Sommer die Firmengruppe Küpper beim Projekt Stadion am Zoo in Wuppertal und hat eine Projektanalyse zum Stadionumbau durchgeführt. Im Fokus stand dabei die Prüfung der Machbarkeit des Projekts und die Einschätzung des Termin- und Kostenrahmens.

Am 18. Dezember 2018 präsentierten der Projektentwickler Thilo Küpper sowie Vertreter der Stadt die Pläne für den Umbau des Stadions am Zoo. 380 interessierte Gäste, Fans und Einwohner kamen in der Wuppertaler Stadthalle zusammen, um einen Einblick in die Zukunft des Stadions zu bekommen. Im Rahmen der Veranstaltung stellte Frank Bornmann, Associate Partner der Drees & Sommer SE, die Ergebnisse der Machbarkeitsstudie vor.

Das zentrale Fazit: Die grundsätzliche Umsetzbarkeit und Gesamtwirtschaftlichkeit des Projektes sind gegeben. Dazu trägt insbesondere die Multifunktionalität des künftigen Stadions bei. 365 Tage im Jahr soll das Stadion genutzt werden, der Besuch wird damit nicht nur für Fußballfans zum Erlebnis. Neben Hotel, Dachterrasse, Gastronomie und Kindertagesstätte soll der neue Bau Räumlichkeiten für Messen und Kongresse bekommen. Als innovatives Highlight des Stadions ist ein Rad- und Fußweg geplant, der über das Dach und die Tribüne führt. Auch die Verkehrsführung wurde in den Stadionplänen berücksichtigt. Dazu gehört ein Verkehrskonzept für das gesamte Viertel, inklusive Parkhaus für die Stadion- und Zoobesucher.

 „Das Projekt Stadion am Zoo hat einen hohen Innovationsgrad. Es bietet die Chance der Stadt Wuppertal einen Ort der Kommunikation und dynamischen Entwicklung und dem Wuppertaler SV eine moderne Spielstätte im urbanen Kontext zu ermöglichen. Zudem greift das Konzept an diversen Stellen die Geschichte des Ortes auf und belebt diese mit einem spannenden Nutzungs- und Veranstaltungsmix“, so Frank Bornmann.

Im nächsten Schritt werden die Planungen für ein Verkehrs- und Mobilitätskonzept sowie die planungsrechtlichen hinsichtlich der Themen Parkhaus, Mantelbebauung und Gegentribüne aktiv vorangetrieben. Parallel dazu laufen Gespräche mit der zuständigen Denkmalschutzbehörde. Drees & Sommer begleitet das Projekt weiterhin mit Beratungsleitungen.