Blue City

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Integrated Urban Solutions

Weltweit leben immer mehr Menschen in Städten. Durch viele, sich oft gegenseitig verschärfende Entwicklungen ergeben sich dort zahlreiche Herausforderungen. Die hieraus entstehenden Aufgaben erfordern die Zusammenarbeit verschiedener Disziplinen. Drees & Sommer bietet mit BLUE CITY – Integrated Urban Solutions umfassendes Stadtentwicklungs-Know-how.

Zukunftsfähige Lösungen müssen sich mit vielen Stressfaktoren auseinandersetzen und dafür ganzheitliche Konzepte entwickeln. Unter anderem sind dabei wirtschaftliche, ökologische, funktionale, soziale und ästhetische Aspekte von urbanen Räumen zu berücksichtigen:

Energie

Energiefragen umfassen heute die gesamte Bandbreite von der Erzeugung, über den Transport bis zur Speicherung von – zumeist – elektrischer Energie. Außerdem geht es um Möglichkeiten der Energieeinsparung durch effiziente Technologien. Auch sind Faktoren wie Wirtschaftlichkeit, Sicherheit oder – bei der Erzeugung – die Standortwahl wichtig.

Klima

Um die Erderwärmung noch beherrschen zu können, sind in den Städten einschneidende Maßnahmen notwendig. Zukunftsfähige Gebäude zielen auf einen minimierten CO2-Fußabruck, ja mittel- und langfristig auf einen "Beneficial Footprint". Solche Gebäude werden über ihren Lebenszyklus hinweg mehr CO2 binden, als bei ihrer Herstellung freigesetzt wurde. Eine ergänzende Strategie verfolgt das klimaangepasste Bauen.

Ressourcen

Zunehmend stellt sich die Frage des richtigen Ressourcenumgangs. Für Städte reicht dieses Problem vom Flächenverbrauch bis zum Einsatz ökologischer und gesundheitsfördernder Materialien im Innenausbau. Somit geht es nicht nur darum, immer effizientere Technologien einzusetzen, sondern auch darum, die Materialflüsse in Kreisläufen – etwa nach Cradle to Cradle – zu organisieren oder generell die Frage nach dem rechten Maß zu stellen.

Mobilität

Mobilität ist ein wichtiger Pfeiler moderner Gesellschaften und wird im Zeitalter wachsender Waren- und Verkehrsströme weiter an Bedeutung gewinnen. Im Zentrum steht die Frage, wie sich unterschiedliche Verkehrsträger sinnvoll verknüpfen lassen. Auch befindet sich die Elektromobilität bzw. die dafür notwendige bauliche Infrastruktur erst am Anfang. 

Infrastruktur

Die Infrastruktur bildet als funktionierende Ver- und Entsorgung mit essentiellen Gütern und Dienstleistungen das Rückgrat der Städte und urbanen Zentren. Zum Beispiel zählen dazu Wasser und Abwasser oder eine stadtnahe Nahrungsmittelversorgung – etwa durch Urban Gardening. Gleichfalls geht es um funktionierende Verkehrswege, darunter Fahrradhighways, die Straßen- und Parkraumgestaltung oder den städtischen Schienenverkehr.

Digitalisierung

Für Städte ergeben sich aus der Digitalisierung Fragen der Datenanbindung und Vernetzung von großräumigen Strukturen und von Alltagsgegenständen. In das „Internet der Dinge“ wandern ganze Viertel und Gebäude, aber eben auch einzelne Räume, Bauteile oder Gegenstände. Aus der Verschiebung der gesamten Wertschöpfung in die virtuelle Realität entstehen viele neue Geschäftsmodelle.

Finanzen

Kommunale bzw. öffentliche Finanzen (aber auch Mittel privater Investoren) geraten zunehmend unter Druck. Bei Stadtentwicklungen spielt es daher eine große Rolle, deren Wirtschaftlichkeit und Realisierbarkeit möglichst früh und verlässlich abzuklären. Auch hinsichtlich potenzieller Fördermittel müssen rechtzeitig Informationen eingeholt werden.

Gesellschaft

Wie nirgendwo sonst finden sich die Menschen in einer Stadt gesamtgesellschaftlichen Trends ausgesetzt. Ob demografischer Wandel oder Migrationsbewegungen, ob Leben, Arbeiten und Einkaufen: All dies verändert sich und verändert so die Menschen und ihr städtisches Umfeld mit. Werden wir künftig noch Shopping Malls besuchen - oder lassen wir uns von Drohnen beliefern? Arbeiten wir morgen noch in Büros - oder nur noch von zu Hause aus?