Bildungs- und Forschungseinrichtungen
Deutsch-Deutsches Museum Mödlareuth (Bayern/Thüringen)
Mödlareuth – ein 50-Einwohner-Dorf an der bayerisch-thüringischen Grenze – war jahrzehntelang Sinnbild der deutschen Teilung. „Little Berlin“ nannte es einst US-Präsident George H. W. Bush. Wie die Hauptstadt war auch Mödlareuth vier Jahrzehnte lang durch eine Mauer zerschnitten. Nur wenige Meter trennten Ost und West, doch die Grenze war unüberwindbar.
Das Deutsch-Deutsche Museum Mödlareuth erzählt diese Geschichte und ist in seiner Art einzigartig. Es verbindet auf besondere Weise Dorf und Museum und gibt durch den Erhalt der 90 Meter langen und im Original erhaltenen Mauer im Freigeländes des Museums auf authentische Weise das Leben an der ehemaligen innerdeutschen Grenze wieder.
Heute zieht der Ort jährlich rund 80.000 Besucherinnen und Besucher aus der ganzen Welt an, die sich über die innerdeutsche Grenze und deren Auswirkungen auf das tägliche Leben informieren wollen – Mödlareuth als Mikrokosmos der deutschen Teilung. In den Anfangszeiten des Museums war man von zirka 20.000 Besuchern pro Jahr ausgegangen.
Die Herausforderung
Steigende Besucherzahlen, Platzmangel bei Dauer- und Sonderausstellungen, das Fehlen einer zeitgemäßen und modernen Dauerausstellung sowie der Bedarf an geeigneten pädagogischen Räumen und an Besucherinfrastruktur machten Umgestaltungsmaßnahmen im Freigelände und eine umfassende bauliche Erweiterung unumgänglich.
Ziel: Didaktische Neugestaltung des Freigeländes mit neuer Außenausstellung, Neubau eines Museumsgebäudes, das sich harmonisch in die Landschaft einfügt und gleichzeitig den Ort und dessen Einwohner respektiert sowie eine neue Dauerausstellung, die mit interaktiven Medien und über 500 Exponaten Geschichte erlebbar macht.
Ein starkes Zusammenspiel: Leistungen, die perfekt ineinandergreifen
Drees & Sommer übernahm die komplette Projektsteuerung – von der Auswahl der Planungsbeteiligten über Abwicklung der Fördermittel bis hin zur Ausschreibung und Vergabe. Wir sorgten für transparente Prozesse, koordinierten alle Interessen und stellten mit vorausschauendem Anti-Claim-Management einen reibungslosen Bauablauf sicher. Eine Betriebskostenprognose diente zur Bewertung der wirtschaftlichen Tragfähigkeit des Museumsbetriebs.
Mehrwerte
- Ganzheitliche Projektsteuerung: ein Ansprechpartner für alle Phasen – von der Planerauswahl bis hin zur Ausschreibung
- Hohe Kosten- und Termintreue: Budgetvorgabe eingehalten und reibungsloser Ablauf dank Anti-Claim-Management
- Transparenz und Koordination: Alle Beteiligten jederzeit informiert, Konflikte frühzeitig entschärft
- Nachhaltige Perspektive: Betriebskostenprognose sorgt für eine Bewertung der wirtschaftlichen Tragfähigkeit des Museumsbetriebs
LEISTUNGEN
- Projektleitung über alle Phasen
- Planerauswahlverfahren und -begleitung
- Durchführung der Prozessschritte im Förderverfahren und Nachweisführung
- Vergabestelle gemäß den rechtlichen Vorgaben
- Anti-Claim-Management zur Konfliktvermeidung
- Betriebskostenprognose für das neue Museumsgebäude
Impressionen
©Werner Huthmacher „Die Koordination der unterschiedlichen Interessen und die Sicherstellung einer transparenten Informationslage waren entscheidend dafür, dass alle Prozesse reibungslos und termingerecht abliefen.“

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© Werner Huthmacher 

