Handels-Dialog in Bayern: Tradition und Innovation verbinden

Von links nach rechts: Jörg Malek (Rewe Markt GmbH), Alexander Heintze (Immobilien Zeitung), Andreas Feil, Nastasia Broda (SHQUARED).

Der Handels-Dialog Bayern brachte am 15. Januar 2020 in München Experten aus verschiedenen Branchen zusammen, um über die Herausforderungen des stationären Handels zu diskutieren. Im Fokus standen Konzepte, die traditionelle und innovative Ansätze miteinander kombinieren.

Der Handel gehört in Bayern mit rund 108.000 Unternehmen, 295 Milliarden Euro Umsatz und rund 750.000 Beschäftigten zu den größten und dynamischsten Branchen. Neben Großunternehmen, insbesondere des Lebensmitteleinzelhandels, sind es vor allem mittelständische Unternehmen, die Nischen besetzen und sich gegen die Branchenriesen behaupten.

Beim Handels-Dialog Bayern standen daher im ersten Teil innovative Konzepte mittelständischer Unternehmen auf der Agenda. Durch die wachsende Konkurrenz von E-Commerce-Unternehmen sind Einzelhändler gefordert, neue Shopping-Erlebnisse für Kunden zu schaffen. Vorträge im zweiten Teil befassten sich mit Mixed-Used-Ansätzen in der Stadtplanung und Gebäudenutzung. Im Panel „Immobilien leben von ‚innen‘ – Welcher Mix und welche Lage machen Sinn“ sprachen Andreas Feil, Projektpartner bei Drees & Sommer, und weitere Experten u. a. über Nutzen und Herausforderungen von Mixed-Used-Konzepten für Städte und Kommunen. „Für eine nachhaltige Entwicklung darf es keine Denkbarrieren geben. Man muss ein Projekt unter Einbeziehung aller Beteiligten von Grund auf neu denken, nur so kann ein optimales Mixed-Use Gebäude entstehen“, so Andreas Feil zum Mixed-Use Ansatz in der Gebäudenutzung.

Die Veranstaltung fand im Haus der Bayrischen Wirtschaft statt und wurde vom Heuer Dialog ausgerichtet.