Erstes Bundesministerium ist klimaneutral

Am Hauptsitz des BMZ in Bonn kann der Energiebedarf um rund 50 Prozent reduziert werden.

Das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) ist die erste klimaneutrale Bundesbehörde Deutschlands. Die Nachhaltigkeitsexperten von Drees & Sommer übernahmen die Bewertung der Gebäude, ermittelten die CO2-Einsparpotenziale und erarbeiteten Optimierungslösungen.

Als oberste Bundesbehörde der Bundesrepublik Deutschland ist das BMZ für die Entwicklungspolitik des Landes verantwortlich und unterstützt bereits viele Projekte und Aktivitäten für den Klimaschutz und zur Ressourcenschonung. Um diesen Beitrag weiter zu verstärken, hat das BMZ im Jahr 2017 das Projekt „Klimaneutrales BMZ 2020“ initiiert. Ziel des Vorhabens war es, die Treibhausgasemissionen des BMZ so weit zu vermeiden, zu reduzieren oder zu kompensieren, dass die Klimaneutralität erreicht wird. Dafür ließ das Bundesministerium unter anderem die Gebäude an seinen beiden Standorten – Bonn und Berlin – auf Energie- und CO2-Einsparpotenziale bewerten. Diese Aufgabe übernahm das auf Immobilien spezialisierte Planungs- und Beratungsunternehmen Drees & Sommer SE.

So wurden im Rahmen eines sogenannten Liegenschaftsenergiekonzepts am Hauptsitz des Ministeriums in Bonn vier denkmalgeschützte Hauptgebäude und weitere historische Nebenbauten sowie das Deutschlandhaus und das Europahaus am Berliner Standort untersucht. Das Ergebnis: Am Hauptsitz des BMZ kann der Energiebedarf um rund 50 Prozent reduziert werden. Durch die Umstellung von Fernwärme auf Wärmepumpen können sich die Emissionen um weitere 20 Prozent verringern. Der Standort in Berlin weist hingegen eher geringe Einsparpotenziale auf, da die Gebäude dort bereits kernsaniert sind beziehungsweise die Sanierung in wenigen Jahren geplant ist.

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