Seit Beginn der Corona-Pandemie beantwortet Drees & Sommer-Vorstand Steffen Szeidl gefühlt täglich die immer gleichen Fragen nach Home-Office, der Zukunft von Büroräumen und singulären Lösungen für aktuelle Herausforderungen. Doch gilt es viel eher, die Krise als Chance zu begreifen, um die Arbeitswelt der Zukunft ganzheitlich neu zu denken.
Was Corona und die neue Arbeits- und Bürowelt angeht, dürfte es gefühlt keinen Trend mehr geben, der in den vergangenen Monaten nicht lang und breit die Runde gemacht hat. Die Diskussionen, ob wir zukünftig angesichts des Corona-bedingten Home-Office-Trends weniger Büroraum benötigen werden oder aufgrund von Abstandsregeln doch vielleicht mehr oder am Ende genauso viel wie vorher, kann so mancher bestimmt schon nicht mehr hören.
Zumal diese Debatte auch am Kern der Sache vorbeigeht: Es geht nicht um die schiere Quadratmeterzahl, sondern um die Flächen an sich: Sind sie flexibel genug, digital genug, nachhaltig genug, wertig genug, um den zukünftigen Anforderungen zu genügen? Darauf kommt es an in der viel beschworenen neuen Normalität, in der viele einerseits die Rückkehr ins Büro in den Kreis der Kollegenherbeisehnen – und andererseits die positiven Aspekte des pandemiebedingten Home-Office-Feldversuchs nicht missen wollen.
Corona hat viele Entwicklungen beschleunigt, die über kurz oder lang ohnehin auf die Immobilienbranche zugekommen wären – gerade mit Blick auf die Digitalisierung und Nachhaltigkeit. Sicher ist: Büros wird es weiterhin geben, geben müssen.
Was sie dabei auszeichnet, welche Aspekte für den Arbeitsortkünftig wichtig sind und für alle, die mit ihm in Verbindungstehen, beantworten wir in zahlreichen Beiträgen und Interviews in unserem Dossier „Arbeitswelt Reloaded“. Dabei hat Steffen Szeidl nicht nur die immer gleichen Fragen beantwortet, sondern ganzheitlich viel weiter gegriffen. Lesen Sie selbst.
