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Vernetzte Quartiere beschleunigen die urbane Energiewende

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Drees & Sommer diskutiert auf der EXPO REAL erneuerbare Energien und urbane Quartiere

Wie können Städte die Energiewende beschleunigen und gleichzeitig ihre Resilienz stärken? Diese Frage stand im Mittelpunkt der Paneldiskussion „Renewable Energy & Urban Districts“ auf der EXPO REAL in München.

Für Drees & Sommer nahm Henrik Töpelt, Head of Energy, gemeinsam mit internationalen Expertinnen und Experten aus Stadtentwicklung, Infrastruktur, Engineering und Immobilienwirtschaft teil. Die Diskussion zeigte, wie Städte erneuerbare Energiesysteme weiterentwickeln und zugleich Gebäude sowie Verkehrsinfrastrukturen schneller modernisieren können.

Energiewende braucht sektorübergreifende Zusammenarbeit

Ein zentrales Ergebnis der Diskussion: Die Transformation gelingt nur, wenn öffentliche Hand und Privatwirtschaft eng zusammenarbeiten. Dafür braucht es integrierte Planungsansätze. Sie betrachten nicht einzelne Gebäude oder Infrastrukturen isoliert, sondern ganze Energiesysteme und Quartiere.

Städte können erneuerbare Energiequellen, Wärmenetze, Speicherlösungen und intelligente Infrastruktur ausbauen. So schaffen sie effizientere und nachhaltigere Energieökosysteme. Dafür müssen sie umdenken: weg von der Optimierung einzelner Gebäude und Anlagen, hin zu einem systemischen Ansatz.

 

Drei Handlungsfelder für die urbane Energiewende

1. Gebäude und Infrastruktur als System verbinden 
Bestehende Gebäude, erneuerbare Energiequellen, Speicherlösungen und Infrastrukturen müssen intelligent zusammenwirken. Nur so können sie ihr volles Potenzial entfalten.

2. Stromnetze flexibler gestalten 
Mit dem wachsenden Anteil erneuerbarer Energien steigen die Anforderungen an Stromnetze. Sie müssen intelligenter und flexibler werden, damit sie erneuerbare Energien zuverlässig integrieren können.

3. Erneuerbare Wärmeversorgung ermöglichen 
Eine erneuerbare Wärmeversorgung in Städten bereitzustellen, zählt zu den wichtigsten und zugleich komplexesten Infrastrukturaufgaben der kommenden Jahrzehnte.

 

 

Internationale Perspektiven für gemeinsame Lösungen

Viele Städte weltweit stehen vor ähnlichen Herausforderungen. Der Austausch unterschiedlicher Marktperspektiven und Erfahrungen kann wichtige Impulse geben, um die urbane Energiewende voranzubringen.

Das Panel machte deutlich: Städte gestalten die Energiewende erfolgreich, wenn sie zusammenarbeiten, integriert planen und das gesamte Energiesystem in den Blick nehmen. 

 

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