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Healthcare

SMART HEALTH SYSTEMS

Sensorized Environment im Gesundheitswesen - ein essenzieller Baustein für Echtzeit-Transparenz, sichere Robotik und resiliente Prozesse im Krankenhaus

Krankenhäuser stehen vor der Aufgabe, immer komplexere Abläufe sicher und wirtschaftlich zu steuern. Gleichzeitig wächst der Druck durch Regularien, IT-Sicherheit und wirtschaftliche Unsicherheiten. Viele Tätigkeiten bleiben trotz zahlreicher Software-Systeme manuell, fehleranfällig und zeitintensiv – die Arbeit wandert oft nur vom Papier in den PC.

Mehrfache Log-ins, aufwendige Freigaben und verstreute Daten über mehrere Krankenhausinformationssysteme (KIS) hinweg bremsen den Alltag zusätzlich. Das bindet Ressourcen, die Ärzt:innen und Pflegekräfte eigentlich für die Behandlung der Patient:innen brauchen. Wichtig ist daher eine Lösung, die Datenhandling wirklich reduziert, Regularien einhält und jederzeit zuverlässig funktioniert – im Neubau ebenso wie im gewachsenen Bestand.

Unsere Lösung: Gebäude als selbstständig agierende, interaktive Systeme gestalten

Mit einer sensorbasierten Umgebung (Sensorized Environment) machen wir das Krankenhaus zu einem intelligenten, vernetzten System. Sensoren erfassen die physische Welt: Menschen in Bewegung, Materialflüsse, Räume, Geräte. Diese Daten verknüpfen wir mit der bestehenden IT-Landschaft – einschließlich heterogener KI-Systeme und Fachanwendungen.

KI-gestützte Systeme werten die Informationen in Echtzeit aus. So entstehen selbstständig ablaufende, aber steuerbare Prozesse: von der Patienten- und Materiallogistik über die Versorgung mit Medikamenten bis hin zur Interaktion mit Robotern. Das Krankenhauspersonal behält die Hoheit über die Behandlung. Die Technologie schafft Raum dafür, statt in das Kerngeschäft einzugreifen.

Der Fokus liegt auf Resilienz und Betriebssicherheit. Systeme müssen stabil laufen – auch in stressigen Situationen oder bei Teilausfällen. Kosteneffekte entstehen als Folge, nicht als Selbstzweck.

© NEURA Robotics

Vorteile für Krankenhäuser

  • Spürbare Entlastung im Alltag: Sensorik und KI reduzieren wiederkehrende Daten- und Administrationsaufgaben. So bleibt mehr Zeit für die direkte Arbeit am Patienten. 
  • Optimierte Patientenversorgung: Präzise Informationen zu Patientenströmen, Belegung und Verfügbarkeit unterstützen eine bessere Planung. Wartezeiten sinken, Ressourcen werden effizienter genutzt. 
  • Effiziente Prozesssteuerung und Logistik: Selbstständig agierende Systeme steuern Material-, Essens- und Medikamententransporte. Im Logistikbereich knüpfen wir an bestehende Robotikansätze an und machen diese sicher integrierbar. 
  • Attraktivere Arbeitsbedingungen: Weniger Suchaufwand, weniger Doppel-Erfassung, weniger Wege – das steigert die Zufriedenheit der Teams, unabhängig davon, ob der Fachkräftemangel vor Ort schon spürbar ist. 
  • Erhöhte Sicherheit und Resilienz: Sensoren erkennen kritische Situationen, etwa blockierte Fluchtwege oder unbefugte Zugriffe. Prozesse bleiben auch dann stabil, wenn einzelne Komponenten ausfallen. Betriebssicherheit hat Vorrang vor reiner Kostenoptimierung. 
  • Brownfield-tauglich: Rund 80 Prozent der Krankenhäuser sind Bestandsgebäude. Unser Ansatz setzt genau dort an und ist mit bestehenden Strukturen kompatibel – im laufenden Betrieb und ohne Komplettumbau. 
  • Zukunftssicherheit: Die Infrastruktur ist so konzipiert, dass sie Robotik, neue Sensorik und weitere Technologien Schritt für Schritt aufnehmen kann. 

Sichere Mensch-Maschine-Interaktion als Standard

Anders als im Warenlager bleibt der Mensch im Krankenhaus immer zentrale Größe. Vollständig menschenleere Kliniken wird es nicht geben. Für eine sichere Zusammenarbeit zwischen Menschen und Robotern braucht es deshalb Transparenz:

Sensoren erfassen Zustände und Bewegungen von Personen datenschutzkonform und anonymisiert. So „weiß“ das System, wo Menschen unterwegs sind, und steuert Robotik entsprechend. Das reduziert Risiken und ermöglicht eine verlässliche, sichere Mensch-Maschine-Interaktion – lange bevor der nächste Krankenhausneubau fertig ist.

Damit Robotiklösungen für Logistik und Reinigung im Alltag funktionieren, müssen sie in ein belastbares, sensorbasiertes Umfeld eingebettet sein. Nur so bleiben sie auch bei Störungen oder Spitzenlasten zuverlässig im Betrieb. 

Unser Ansatz: Schritt für Schritt zur digitalen Transformation

Mit unserem Readyness-Check bewerten wir den Status Ihrer bestehenden Infrastruktur und entwickeln eine klare Roadmap für Ihr Sensorized Environment. Dabei betrachten wir insbesondere:

  • Gebäude- und Flächenstrukturen: Welche baulichen Voraussetzungen liegen vor – gerade im Brownfield – und wo besteht Anpassungsbedarf?
  • Netzwerk- und IT-Infrastruktur: Ist die Basis für stabile Echtzeitdaten, hohe IT-Sicherheit und sichere Kommunikation vorhanden?
  • Sensorik, Robotik und technische Systeme: Welche Technologien sind bereits im Einsatz? Wie lassen sie sich verknüpfen und schrittweise erweitern?
  • Datenbasis für den digitalen Zwilling: Wie integrieren wir Daten aus verschiedenen KIS- und Subsystemen konsistent und auswertbar? 

Anwendungsbeispiele im Krankenhaus

In all diesen Szenarien verändern wir nicht die medizinische Behandlung. Wir schaffen Strukturen, in denen sich Menschen stärker auf Diagnostik und Therapie konzentrieren können – bei hoher Sicherheit und stabilen Abläufen. 

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    Echtzeit-Transparenz im Betrieb

    Sensoren erfassen Belegung, Patientenströme und Raumnutzung. Leitstellen sehen auf einen Blick, wo sich Engpässe bilden und steuern aktiv gegen.

     

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    Robotikgestützte Logistik

    Intelligente Transportlösungen übernehmen standardisierte Wege – etwa für Medikamente, Wäsche oder Essen. Das System berücksichtigt dabei Menschen im Umfeld und passt Fahrwege dynamisch an. 

     

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    Hygienemanagement

    Sensorik überwacht Reinigungs- und Desinfektionszyklen. So lassen sich Hygienevorgaben verlässlich einhalten und dokumentieren. 

     

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    Geräte- und Ressourcenmanagement

    KI-gestützte Systeme zeigen, wo sich wichtige Geräte befinden, ob sie verfügbar sind und wann Wartungen anstehen. 

     

Ihre Mehrwerte

  • Klare Entscheidungsgrundlagen und Planungssicherheit für Investitionen
  • Adaptive Gebäude mit automatisierten, sicheren und effizienten Prozessen
  • Hohe Betriebssicherheit und Resilienz im laufenden Betrieb
  • Reduzierung von Medienbrüchen und manuellen Datentätigkeiten
  • Spürbare Entlastung für das Personal und attraktivere Arbeitsbedingungen
  • Datenschutzkonformität nach Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) und Ausrichtung auf kommende Technologien 

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