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Financial Institutions

Immobilien entscheiden oft darüber, ob eine Fusion funktioniert

Aus zwei Banken oder Versicherern wird ein Unternehmen. Trotzdem gibt es zunächst weiter zwei Hauptverwaltungen, von denen nur eine gebraucht wird. Oder in derselben Straße befinden sich zwei Filialen nur 200 Meter voneinander entfernt. Beide verursachen Kosten für Miete, Energie und Personal.

Auch die Arbeitsumgebungen unterscheiden sich deutlich. Während bei einem Unternehmen das Großraumbüro mit Desk Sharing etabliert ist, haben die anderen Mitarbeitenden Einzelbüros und feste Plätze. Solche Unterschiede können die Menschen verunsichern oder sogar frustrieren.  

Warum es sich lohnt, Immobilien bei einer Fusion von Anfang an mitzudenken:  

  • Immobilien verursachen hohe laufende Kosten
  • Sie binden viel gebundenes Kapital
  • Die Wirkung für Kunden und Mitarbeitende ist deutlich sichtbar

Entscheidungen zu Standorten wirken oft für Jahre oder Jahrzehnte.

Drees & Sommer begleitet Banken, Sparkassen und Finanzinstitute als One-Stop-Shop über den gesamten Prozess – strategisch, technisch, kaufmännisch und menschenzentriert.

Fusionen von Banken und Sparkassen sind geprägt von steigendem Kosten- und Effizienzdruck, regulatorischen Anforderungen sowie veränderten Erwartungen von Mitarbeitenden und Kunden.  

Typische Ausgangssituationen sind:  

  • Mehrere Hauptverwaltungen, überschneidende Filialnetze und unterschiedliche Standortlogiken  
  • Heterogene Immobilienportfolios mit variierender Datenqualität
  • Unklare Zuständigkeiten und neue Betreiberverantwortung ab Tag 1 der Fusion  
  • Hoher Investitions‑ und Sanierungsbedarf im Bestand  
  • Unterschiedliche Arbeitswelten, Filialkonzepte, Standards und Kulturen  

Die Verantwortlichen betrachten ihre Immobilien und Standorte  dabei häufig zu spät, obwohl sie einer der sichtbarsten, kostenrelevantesten und wirksamsten Hebel des Zusammenschlusses sind.

  • Wie entwickeln und verankern wir eine einheitliche Immobilien‑ und Standortstrategie für das neue Institut?  
  • Wie sieht ein zukunftsfähiges Filial‑ und Standortkonzept nach dem 
    Zusammenschluss aus?
  • Welche Standorte lassen sich sinnvoll konsolidieren, weiterentwickeln oder 
    neu positionieren?
  • Welche Organisationsstrukturen, Rollen und Prozesse benötigen CREM‑ und FM‑Einheiten künftig?
  • Wie stellen wir Transparenz über Immobilien, Verträge, Kosten, Pflichten und Risiken her?
  • Wie gehen wir rechtssicher mit der neuen Betreiberverantwortung um?  
  • Wie schaffen wir einheitliche Arbeits‑ und Filialwelten, die Akzeptanz, Identität und Arbeitgeberattraktivität stärken? 

Unser integrierter Leistungsansatz bei Drees & Sommer

Wir verbinden Strategie, Optimierung und Betrieb zu einem ganzheitlichen 360°‑Ansatz entlang des gesamten Immobilien‑ und Standortportfolios. 

  • Entwicklung eines gemeinsamen Zielbilds für Standorte, Filialen und Arbeitswelten  
  • Ableitung einer konsolidierten Immobilien‑ und Standortstrategie aus der Unternehmens‑ und Fusionsstrategie  
  • Einordnung der Immobilie als Kostenfaktor, Werttreiber und Wettbewerbsinstrument
  • Integration von Nachhaltigkeit, ESG, Arbeitswelt‑ und Filialkonzepten sowie kulturellen Aspekten

Ergebnis: Klare Leitplanken für Investitionen, Konsolidierungen und Standortentscheidungen.

Neue Arbeitsmodelle sind bei Unternehmenszusammenschlüssen  mehr als ein Personalthema. Sie sind ein wesentlicher Erfolgsfaktor für Flächenstrategie, Kostensteuerung, Produktivität und Unternehmenskultur. New Work steht dabei für hybride Zusammenarbeit, flexible Flächenkonzepte, digitale Standards und Arbeitsumgebungen, die Identität fördern und Orientierung im Veränderungsprozess geben. Arbeitswelten gehören zur Integrationsstrategie. Daher gilt es, sie gezielt zu entwickeln und umzusetzen.  

  • Zielbild „hybrides Arbeiten“: Rollen, Präsenzlogik, Meeting- und Collaboration-Prinzipien (inkl. Führung im Hybridmodell)
  • Arbeitsplatz- und Flächenkonzepte: Desk-Sharing-Quoten, Teamzonen, Fokus- und Projekträume, Rückzugsflächen, Kunden- und Begegnungsbereiche
  • Standards und Guidelines: Flächen- und Ausstattungsstandards, Buchungslogiken, Akustik- und Datenschutzanforderungen, ergonomische Kriterien
  • Change und Kommunikation: Beteiligungsformate, Pilotflächen, Umzugs- und Onboarding-Kommunikation, Kultur- und Identitätsanker für das neue Institut
  • Betrieb und Steuerung: FM-/CREM-Prozesse für flexible Nutzung (Belegung, Services, Reinigung, Sicherheit) sowie KPIs zur Wirksamkeitsmessung 
  • Strukturierte Bestandsaufnahme aller Eigen‑ und Mietobjekte (Verwaltung, Filialen, Sonderimmobilien)  
  • Analyse von Nutzung, Flächen, Kosten, Verträgen, Investitions‑ und Sanierungsbedarfen  
  • Klärung von Eigentumsverhältnissen, Betreiberpflichten und Haftungsthemen  
  • Zusammenführung und Harmonisierung vorhandener Daten, Systeme und CAFM‑Strukturen (Computer Aided Manufacturing)  

Ergebnis: Eine belastbare, einheitliche Datenbasis für das neue Institut 

Dekarbonisierung wirkt im Fusionskontext doppelt. Sie senkt Kosten und Risiken durch Energiepreise, regulatorische Anforderungen und Investitionsrückstände. 
Gleichzeitig schafft sie ein zukunftsfähiges Zielbild für das gesamte Portfolio. 
Wir verbinden CO2-Transparenz, Maßnahmenplanung und Umsetzungssteuerung über alle Standorte hinweg. 

  • Portfoliostrategie: Konsolidierung, Sanierung oder Neubau bewerten nach CO2-Wirkung, Kosten und Nutzung  
  • CO2-Bilanz und Energiestatus je Objekt: Daten erfassen, plausibilisieren und relevante Hotspots identifizieren  
  • ESG- und CRR-Voraussetzungen: Relevante Handlungsfelder aus EU-Taxonomie, CSRD-Datenbedarf und internen Richtlinien ableiten  
  • Dekarbonisierungs-Fahrplan: Maßnahmen für Gebäudehülle, Technik, erneuerbare Energien und Nutzer priorisieren  
  • Capex- und Opex-Szenarien: Wirtschaftlichkeit, Förderfähigkeit sowie Budget und Investitionsbedarf bewerten  
  • Umsetzungssteuerung: Programme und Projekte steuern von Vergabe über Bauherrenvertretung bis Monitoring 

Nach der Fusion treffen oft unterschiedliche Systemlandschaften, Datenstände und Betriebsprozesse aufeinander. Digitalisierung schafft Transparenz, Standardisierung und Steuerbarkeit von der Portfolioebene bis zum einzelnen Standort. Damit bildet sie die Grundlage für effizienten Betrieb, Reporting und Investitionsentscheidungen. 

  • Datenmodell und Governance: einheitliche Objekt-, Flächen- und Kostenlogik, Rollen, Verantwortlichkeiten, Datenqualität
  • Systemharmonisierung: CAFM/IWMS, Dokumentenmanagement, Ticketing, Vertrags- und Flächenmanagement
  • Digitales Immobilienregister: Pflichten, Prüfungen, Betreiberverantwortung, Nachweisführung
  • Standardisierte Prozesse: Beschaffung, Service-Management, Belegung/Buchung, Umzüge, Instandhaltung
  • Smart Building und Energiemonitoring: Messkonzepte, Zähler-/Sensorikstrategie, Dashboards, KPI-Steuerung
  • Cyber- und Datenschutz im Betrieb: Anforderungen für vernetzte Gebäude, Zugriffskonzepte, Schnittstellen und Dienstleister 

Im Fusionskontext sind Filialkonzepte und Standortkonsolidierungen ein zentraler Hebel. Wir betrachten keine isolierten Schließungen, sondern ordnen Filial- und Standortnetze strategisch neu. Die Konzepte sind wirtschaftlich tragfähig, regional anschlussfähig und kommunikativ klar vorbereitet.

  • Filialen und Standorte objektiv bewerten nach Lage, Einzugsgebiet, Nutzung und Wirtschaftlichkeit
  • Zukunftsfähige Filial- und Nutzungskonzepte entwickeln für Beratung, Begegnung oder Mehrfachnutzung
  • Strukturierte Standortkonsolidierungen ableiten statt isolierter Schließungsentscheidungen
  • Portfolio und Szenarien analysieren für Weiterbetrieb, Zusammenlegung, Verlagerung, Aufgabe oder Entwicklung
  • Effizienzpotenziale identifizieren mit Flächenreduktionen von typischerweise 30 bis 40 Prozent

Leitprinzip: Flächen reduzieren, Qualität steigern

  • Organisationsstrukturen harmonisieren in Corporate Real Estate und Facility Management
  • Dienstleistungs- und Lieferverträge konsolidieren und optimieren
  • Klare Betreiber- und Verantwortungsstrukturen etablieren ab dem ersten Tag
  • Betriebs-, Cyber- und Rechtssicherheit sicherstellen über alle Standorte hinweg

Ergebnis: ein stabiler, sicherer und wirtschaftlicher Betrieb des konsolidierten Portfolios

  • Operative Umsetzung begleiten von Standort-, Filial- und Immobilienstrategien
  • Interne und externe Kommunikation unterstützen für Mitarbeitende, Gremien und Öffentlichkeit
  • Change-Management-Maßnahmen umsetzen zur Förderung von Akzeptanz, Orientierung und Identifikation
  • Motivation, Zusammenarbeit und Arbeitgeberattraktivität gezielt stärken

Leitprinzip: Nachhaltiger Erfolg entsteht durch Menschen, nicht allein durch Strukturen oder Kostensynergien. 

Für wen geeignet?

  • Volksbanken und Sparkassen  
  • Regional‑ und Spezialbanken  
  • Versicherungen
  • Institute vor, während oder nach einem Zusammenschluss  

Ihr Mehrwert

  • Klare Entscheidungs- und Gremienvorlagen erstellen für Vorstand und Aufsichtsorgane  
  • Risiken frühzeitig reduzieren und Rechtssicherheit herstellen  
  • Flächen, Energie und Betriebskosten nachhaltig senken  
  • Transparenz schaffen über Portfolio, Investitionen und Betreiberpflichten  
  • Zukunftsfähige Filial-, Standort- und Arbeitswelten entwickeln  
  • Arbeitgebermarke und Unternehmenskultur gezielt stärken 

Wir begleiten Ihren Zusammenschluss ganzheitlich – von der Strategie über Standort‑ und Filialkonzepte bis zum stabilen Betrieb. 

Melden Sie sich bei uns! 

Wir freuen uns auf Sie.

Simon Dietzfelbinger

Head of Real Estate

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