CREM-Artikel
Das CREM-Framework: Blaupause für einen leistungsfähige Organisationsaufbau. Eine wissenschaftliche Annäherung an das Thema CREM-Organisationseinheit.
Transformation lebt nicht nur von neuer Technologie. Sie braucht klare Strukturen, schlanke Prozesse und transparente Entscheidungen. Weg vom historisch gewachsenen Organisationen – hin zur Performance-Orientierung und Werte-Schaffer für das Kerngeschäft.
Viele Unternehmen investieren Millionne in Digitalisierung, Nachhaltigkeit und neue Arbeitswelten. Weniger Aufmerksamkeit erhält die Frage, ob die eigene CREM Organisation überhaupt für Transformation aufgestellt ist. Potenziale bleiben daher oft ungenutzt, weil Strategien, Prozesse, Verantwortlichkeiten und Systeme nicht konsequent aufeinander abgestimmt sind bzw. in verschiedenen Bereichen liegen.
Wie bleibt ein Unternehmen in einer Welt voller Veränderung handlungsfähig? Wie richtet es seine Organisation effizienter, flexibler und datenbasiert aus? Und welche Rolle spielen dabei Immobilien, Arbeitswelten, Prozesse und digitale Systeme?
Das CREM-Framework liefert hierfür einen klaren Orientierungsrahmen. Es verbindet Strategie, Immobilien-Portfolio, Prozesse, Daten und Governance zu einem integrierten Operating Model – und unterstützt dabei, Transformation aktiv zu gestalten, statt nur auf Veränderungen zu reagieren.
Der zentrale Beitrag dieser Studie in der Entwicklung eines holistischen CREM‑Frameworks, das sechs Dimensionen – Strategie und Ambitionen, Portfolio‑Architektur, Governance und KPIs, Rollen und Struktur, Prozesse und Operations sowie Systeme – zu einem konsistenten Operating Model verdichtet.
Ein zweites zentrales Ergebnis ist die sprachliche Rekonfiguration des CREM. Die sechs Dimensionen übersetzen immobilien‑ und objektspezifische Kategorien (Fläche, Mietvertrag, Projekt, Asset) in allgemein anschlussfähige Managementbegriffe (Strategie, Portfolio, Governance, Organisation, Prozesse, Systeme). Dies erhöht die kommunikative Anschlussfähigkeit von CREM gegenüber den Vorstands- und Geschäftsführungsresorts erheblich und stärkt die Positionierung von Real‑Estate‑Einheiten als integrale an die Kernorganisation anschlussfähige Managementdomäne.
Was ist Corporate Real Estate Management (CREM)?
Immobilien und Grundstücke gehören in vielen Unternehmen zu den größten Vermögenswerten. Als strategische Assets sollen sie aktiv zur Erreichung der Unternehmensziele beitragen. Richtig gemanagt helfen sie dabei, Betriebskosten zu senken, Flächen effizienter zu nutzen, Investitionen gezielt zu steuern und den langfristigen Werterhalt von Gebäuden und Standorten sicherzustellen. Durch die Optimierung von Gebäuden, Standorten und Flächen können Unternehmen zudem ihre wirtschaftliche Leistungsfähigkeit stärken und den Wert ihres Immobilienbestands langfristig sichern oder steigern.
Darüber hinaus beeinflussen Immobilien zahlreiche Erfolgsfaktoren eines Unternehmens. Moderne und bedarfsgerechte Arbeitsumgebungen fördern Produktivität, Zusammenarbeit und Mitarbeiterzufriedenheit. Nachhaltig entwickelte Gebäude und Standorte unterstützen ESG-Ziele und reduzieren Ressourcenverbräuche. Gleichzeitig prägen Immobilien die Wahrnehmung eines Unternehmens bei Kunden, Bewerbenden, Investoren und weiteren Stakeholdern und tragen so zur Attraktivität und Wettbewerbsfähigkeit bei.
Ein modernes CREM verbindet daher Unternehmensstrategie, Immobilienportfolio, Arbeitswelten, Standorte, Prozesse und Technologien. So werden Immobilien nicht nur verwaltet, sondern gezielt als Werttreiber eingesetzt, um Transformation, Wachstum und langfristigen Unternehmenserfolg zu unterstützen.
„Nachhaltige Transformation braucht mehr als gute Ideen: Sie braucht eine Organisation, die Strategie, Prozesse und Umsetzung verbindet.“
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