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Sustainability and Climate Solutions

Wissenschaftsbasierte Klimaziele im Real Estate:

Was jetzt zählt

Wissenschaftsbasierte Klimaziele sind der „Gold-Standard“ für Dekarbonisierungs-Strategien – auch in der Immobilienbranche. Sie geben Orientierung in einem Umfeld, in dem Gebäudeportfolios schnell klimafit werden müssen, ohne an Wert und Attraktivität zu verlieren.

Die Branche steht unter hohem Druck: Sie soll Emissionen zügig senken, Vermögenswerte schützen und zugleich einen spürbaren Beitrag zur Klimastabilisierung leisten. Immer mehr Unternehmen schließen sich der Science Based Targets initiative (SBTi) an. Doch der Schritt von der Unternehmensstrategie zu konkreten Maßnahmen auf Gebäudeebene ist anspruchsvoll.

Wissenschaftsbasierte Ziele bilden ab, was klimapolitisch notwendig ist. Gleichzeitig treffen sie auf wirtschaftliche und technische Hürden. Embodied Carbon aus Neubauten treibt die Scope-3-Emissionen, während die Reduktion der Betriebsemissionen von der Einbindung der Mietenden, der Dekarbonisierung des Stromnetzes und typischen Sanierungszyklen abhängt. Eigentümerstrukturen und Kapitalplanung verstärken diese Komplexität.

Neue Entwicklungen schaffen Klarheit: Die SBTi Building Sector Guidance (2024) und der Corporate Net-Zero Standard v2.0 verändern, wie Akteure der Immobilienbranche Klimaziele setzen, verfolgen und erreichen. Entscheidend ist nicht nur, ein Ziel zu formulieren. Entscheidend ist, einen glaubwürdigen Pfad zu definieren – mit messbaren, investitionsreifen Maßnahmen, die sich im Portfolio verankern lassen. 

Was Immobilienakteure jetzt tun sollten

Wer seine Immobilien langfristig wettbewerbsfähig halten will, braucht heute eine klare Richtung – nicht Perfektion. Mit diesen fünf Schritten bringen Sie Ihre Klimastrategie auf einen belastbaren Kurs. 

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    CO-Footprint verstehen 

    Ermitteln Sie einen belastbaren CO2-Footprint Ihres Unternehmens über die Scopes 1 bis 3. Verstehen Sie, welchen Anteil Ihre Gebäude am gesamten Emissionsprofil haben. 

     

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    Datenbasis auf Gebäudeebene schaffen

    Bewerten Sie die Emissione je Gebäude. Die daraus entstehenden CO₂-Profile pro Gebäudetyp zeigen Ihnen, wo Sie zuerst ansetzen. 

     

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    SBTi-Leitlinien als Kompass nutzen 

    Nutzen Sie die Leitlinien der Science Based Targets initiative (SBTi) für den Gebäudesektor. So erkennen Sie, wie gute Performance 2030 und darüber hinaus aussieht – auch ohne formale Zielverpflichtung. 

     

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    Machbarkeit früh testen 

    Die Version 2.0 des Net-Zero-Standards gibt mehr Freiraum bei Zielen und Maßnahmen. Szenarioanalysen zu Beginn senken das Risiko, Zusagen ohne belastbaren Umsetzungsplan zu treffen. 

     

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    Organisation auf neue Standards ausrichten 

    Richten Sie Ihre Organisation auf künftige Standards aus. Stimmen Sie Datensysteme, Beschaffung und Investitionsplanung auf neue SBTi-Vorgaben und Updates des Greenhouse Gas Protocol ab.

     

Mit den richtigen Daten und klaren Leitlinien wird wissenschaftlich fundierte Dekarbonisierung im Bestand erreichbar. Wer heute Klarheit schafft und ins Handeln kommt, sichert sich morgen einen Vorsprung im Wettbewerb. 

„Science-based Targets sind für die Immobilienbranche mehr als ein Klimaversprechen. Sie geben uns einen klaren strategischen Rahmen, mit dem wir Wertentwicklung und Wettbewerbsfähigkeit langfristig sichern.“

Linus Grob Senior Sustainability Consultant

„Frühes Handeln entscheidet über den Erfolg der Dekarbonisierung. Wer Emissionen sauber bilanziert, Machbarkeit früh prüft und Investitionen an wissenschaftlich fundierten Pfaden ausrichtet, verwandelt Klimaziele in messbaren Mehrwert.“

Pieter Flamand Real Estate Lead bei South Pole

South Pole hilft Unternehmen dabei, Klimaziele in praktische Maßnahmen umzusetzen, Ausführungsrisiken zu reduzieren und schneller von der Planung zu messbaren Ergebnissen zu gelangen.