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Technical Advisory

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Value Added Engineering for Your Project

Fehler in der Planung, qualitative Mängel in der Umsetzung, in der Inbetriebnahme oder Missverständnisse in der Kommunikation zwischen den Gewerken: Fehler verursachen in deutschen Bauprojekten jährlich hohe Kosten – geschätzte 13 Milliarden Euro. Zusätzlich werden durch ineffiziente Betriebsprozesse noch erheblich mehr Ressourcen verschwendet. Doch das muss nicht sein. 

MIT SICHERHEIT DURCH ALLE PROJEKTPHASEN

Die Experten und Expertinnen unserer Technical Advisory beraten Sie als Bauherrn in technisch-wirtschaftlicher Hinsicht in allen Gewerken – von der Projektvorbereitung über die Planung und Ausführung bis zur Inbetriebnahme und den Betrieb hinein. So gelangen Sie sicher durch alle Projektphasen, gewinnen an Qualität, reduzieren die Risiken erheblich und sparen vermeidbare Kosten – egal ob es sich um ein Gebäude, einen Infrastrukturbau oder eine Industrieanlage handelt. Dabei orientieren wir uns an der Honorarordnung für Architekten und Ingenieure (HOAI), der Vergabe- und Vertragsordnung für Bauleistungen (VOB) und den Phasen des Royal Institute of British Architects (RIBA).

From Vision to Value – Your Leading Experts in Technical Advisory.

PROJEKTPHASEN

  • Icon: Real Estate, Vorbereitung

     

    Vorbereitung

    Am Anfang Ihres Projekts hinterfragen wir die Ziele und Anforderungen. Wir erstellen technisch-wirtschaftliche Planungsvorgaben. Indem wir den Istzustand exakt aufnehmen, machen wir mögliche Schwachstellen transparent. Bei Bedarf erstellen wir das Lastenheft samt Digitalisierungskonzept und entwickeln eine Strategie, um die Qualität während des gesamten Vorhabens zu sichern. Dabei haben wir das Thema Nachhaltigkeit immer mit im Blick.

     

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    Planung

    Während der Planungsphase übernehmen wir das Technisch-wirtschaftliche Controlling und überwachen die Qualität. Bei Problemen steuern wir effektiv gegen und erarbeiten gemeinsam mit dem Planungsteam alternative Lösungen. Und das partnerschaftlich auf Augenhöhe. Zudem versprechen Modularisierung und Standardisierung ein großes Einsparpotenzial.

     

  • Icon Real Estate Ausführung

     

    Ausführung

    Durch ein Monitoring der Qualitäten, Termine und Kosten sichern wir die Realisierung Ihres Bauprojekts in der Ausführungsphase ab. Dazu führen wir auch regelmäßige Baubegehungen durch und dokumentieren den Fortschritt Ihres Vorhabens.

     

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    Inbetriebnahme

    Durch Value Analytics Engineering und technisch-wirtschaftliches Optimieren stellen wir sicher, dass Ihr Gebäude oder Ihre technische Anlage auch im Betrieb funktioniert und alle Anforderungen erfüllt. Mit Emulationen und Stresstests prüfen wir vor und während der Betriebsphase, ob ihr Gebäude und Ihre Anlagen den Belastungen standhalten. Bei Bedarf justieren wir nach. Nach der Inbetriebnahme und Abnahme Ihres Projekts kümmern wir uns um die Mängelverfolgung und das Gewährleistungsmanagement.

     

UNZUFRIEDEN IM BESTEHENDEN GEBÄUDE?

Wir beraten Sie nicht nur bei Neubauprojekten, sondern auch, wenn Sie Ihren Bestand revitalisieren wollen – oder mit dem laufenden Betrieb nicht zufrieden sind. Mit unserem Know-how schöpfen Sie die Möglichkeiten Ihrer Immobilien und Anlagen voll aus. 

Ihre Mehrwerte auf einen Blick

  • Qualitätsgewinn, Risikominimierung und Kostenersparnis für Ihr Projekt
  • Innovation und Nachhaltigkeit immer im Blick
  • Permanente Transparenz über Qualitäten, Termine und Kosten
  • Fundierte Entscheidungen auf Basis diversifizierter Handlungsoptionen
  • Beratung durch ein erfahrenes, interdisziplinäres Expert:innen-Team
  • Systemkonzepte mit Vorausblick für Gebäude mit Alleinstellungsmerkmal
  • Schnittstellenübergreifende Unterstützung auch während des laufenden Betriebs
  • Hoher Return on Consulting – oft ein Vielfaches des Honorars

Twin Cubes Deutsche Rück, Düsseldorf

„Alle Fakten sprechen grün“, schreibt die Deutsche Rück über ihre Twin Cubes und liefert dafür reichlich Belege. Die 360°-Panoramatour auf der Website des Ensembles lässt Neugierige zoomen und sich virtuell im Kreis drehen.

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Presse

Rekordtempo für die Riedbahn: Mammutaufgabe in nur fünf Monaten bewältigt

Ein interdisziplinäres Team von Drees & Sommer unterstützte die Deutsche Bahn bei der Erneuerung aller technischen Anlagen sowie bei der Modernisierung der 20 Bahnhöfe entlang des Streckenabschnitts. „Aufgrund der Vollsperrung hatte Termintreue bei diesem Projekt oberste Priorität. Indem die laufenden Prozesse während der Planungs- und Bauphase kontinuierlich überprüft, angepasst und verbessert wurden, haben wir Qualität und ein gutes Zeitmanagement sichergestellt und Wartezeiten vermieden“, erklärt Drees & Sommer-Teamleiterin Beierl. (Foto: Drees & Sommer-Team, von links: Fabian Esslinger (Projektleiter), Julian Eitel (Projektmanager), Anette Beierl (Teamleiterin), Felix Demuth (Projektleiter) und Felice Pavlidis (Junior Projektmanager) © Drees & Sommer SE
Nach Vorbild der Riedbahn will die Deutsche Bahn im Rahmen der Generalsanierung bis 2027 insgesamt 1.500 Streckenkilometer erneuern und modernisieren. © Deutsche Bahn AG

Frankfurt/Stuttgart, 17. Dezember 2024. 20 Bahnhöfe modernisiert, 111 Gleiskilometer erneuert, 152 Weichen ausgetauscht, 130 Kilometer Oberleitungen erneuert, 1.200 Anlagen der Leit- und Sicherungstechnik auf den neuesten Stand gebracht – und das alles in nur fünf Monaten: Die Generalsanierung der Riedbahn, der vielbefahrenen Bahnstrecke zwischen Frankfurt und Mannheim, war ein Mammutprojekt, das im Rekordtempo abgeschlossen worden ist. Seit dem Wochenende rollen dort wieder die Züge, nun wurde auch offiziell die Einweihung der generalsanierten Bahnstrecke gefeiert. DB-Vorstandschef Richard Lutz und Bundesverkehrsminister Volker Wissing sowie Vertreter:innen der Länder Baden-Württemberg und Hessen haben die Strecke bei einer Abschlussveranstaltung in Gernsheim am Samstag symbolisch wieder freigegeben. Das auf Infrastruktur, Bau und Immobilien spezialisierte Beratungsunternehmen Drees & Sommer SE hat die Deutsche Bahn mit zahlreichen Leistungen bei der Generalsanierung der Strecke unterstützt. 

Ob Gleise oder Weichen, Signale oder Schallschutzwände, Fahrdraht oder Oberleitungen: Sämtliche Bauwerke entlang der Strecke der Riedbahn wurden fristgerecht fertiggestellt. Am 14. Dezember wurde die Strecke wieder für den Fern-, Regional- und Güterverkehr freigegeben. Der erste Zug, der in der Nacht zum 15. Dezember planmäßig die neuen Gleise passierte, war ein Güterzug. 

Starke Teamleistung sorgt für stabilen Betrieb

„Der Abschluss der ersten Generalsanierung ist ein wichtiger Schritt für die strukturelle Sanierung unserer Infrastruktur. Innerhalb von nur fünf Monaten haben wir in einer starken Teamleistung gemeinsam mit unseren Baupartnern und getragen von einem bis dato nie dagewesenen politischen Willen die störanfällige Riedbahn komplett saniert. Neue Gleise, Weichen, Signale und Stellwerkstechnik sorgen auf dieser hochbelasteten Strecke künftig für einen stabilen Betrieb. Reisende profitieren von modernen und attraktiven Zukunftsbahnhöfen“, erklärt DB-Chef Dr. Richard Lutz. Die Riedbahn ist ein Prestige-Projekt für die Deutsche Bahn. Denn nach dem Vorbild dieser Sanierung sollen in den kommenden Jahren 41 vielbefahrene Strecken von Grund auf saniert werden. 

Die Riedbahn zwischen Frankfurt am Main und Mannheim wurde Mitte des 19. Jahrhunderts in Betrieb genommen. Bis zur Sperrung der Strecke im Juli passierten laut Angaben der Bahn täglich mehr als 300 Züge den Streckenabschnitt – damit gehört er zu den verkehrsreichsten Schienenkorridoren bundesweit. Aufgrund der starken Belastung waren die Anlagen zunehmend störanfällig, was immer wieder zu bundesweiten Auswirkungen auf den Schienenverkehr geführt hatte. Ziel der Generalsanierung war es, die Zuverlässigkeit auf dieser Verkehrsachse wieder zu erhöhen. 

„Es handelte sich um ein Pilotprojekt, denn statt einer langwierigen Modernisierung im laufenden Betrieb wurde hier die vollständig gesperrte Strecke inklusive betroffener Unterwegsbahnhöfe in Rekordzeit generalüberholt“, erklärt Annette Beierl, Teamleiterin bei Drees & Sommer. „Aufgrund der Vollsperrung hatte Termintreue bei diesem Projekt oberste Priorität.“ Im Rahmen der Generalsanierung sollen bis 2027 insgesamt 1.500 Streckenkilometer im hochbelasteten Netz der Deutschen Bahn nach diesem Vorbild erneuert und modernisiert werden. Denn schließlich gilt es, den massiven Sanierungsstau im deutschen Eisenbahnnetz zügig abzubauen. Die Generalsanierung ist dabei elementarer Bestandteil des Gesamtprogramms S3, mit dem die DB in den nächsten drei Jahren neben der Infrastruktur auch den Betrieb und die Wirtschaftlichkeit des Konzerns saniert. Das nächste Großprojekt ist hierbei die Sanierung der Strecke Hamburg-Berlin.

Lean Construction Management sorgt für effiziente Prozesse

Die Drees & Sommer SE brachte im Zuge des Pilotprojekts Riedbahn die Unternehmenskompetenzen in verschiedenen Leistungsbereichen ein, unter anderem im Projekt- und Vertragsmanagement sowie der Projekt- und Terminsteuerung. Ein interdisziplinäres Team unterstützte bei der Erneuerung aller technischen Anlagen sowie bei der Modernisierung der 20 Bahnhöfe entlang des Streckenabschnitts. Darüber war Drees & Sommer bereits seit Anfang 2020 an der Erneuerung und Sanierung mehrerer Stellwerke der Riedbahn beteiligt. Ziel der Maßnahmen war es, die Betriebsqualität der Anlagen zu verbessern und ihre Verfügbarkeit zu sichern. Dazu waren die bisherigen Stellwerke auf dem Streckenabschnitt zwischen Lampertheim und Walldorf an sieben Standorten durch elektronische Anlagen ersetzt worden, zudem wurde die Ausrüstung der linienförmigen Zugbeeinflussung durch das European Train Control System (ETCS) Level 2 (mit Signalen) ersetzt. Mit dem Bau von ETCS wurde ein wesentlicher Bestandteil des zukünftigen einheitlichen europäischen Eisenbahnverkehrsleitsystems realisiert. Diese Modernisierungsarbeiten wurden bereits Anfang des Jahres abgeschlossen.

Um dieses Großprojekt zu koordinieren, kam das sogenannte Lean- bzw. Lean Construction Management zum Einsatz. Dabei handelt es sich um eine ganzheitliche und integrierte Methode zur Projektentwicklung. „Indem die laufenden Prozesse während der Planungs- und Bauphase kontinuierlich überprüft, angepasst und verbessert wurden, konnten Effizienz, Qualität und ein gutes Zeitmanagement sichergestellt und jegliche Art der Verschwendung, Überproduktion oder Wartezeiten vermieden werden“, erklärt Drees & Sommer-Teamleiterin Beierl. Vor allem in einer so kurzen Zeitschiene mit der von Anfang an klaren Zielsetzung, die Strecke bereits Mitte Dezember wieder in Betrieb zu nehmen, bietet sich Lean-Management an, da dadurch Probleme frühzeitig erkannt und Störungen beseitigt werden können – und das auf kürzestem Kommunikationsweg. Denn Bauen heißt schließlich auch, auf Unvorhergesehenes zu reagieren – was mithilfe des Lean-Managements auf besonders effiziente Weise funktioniert.

Vorausschauende Planung mit digitalen Steuerungsinstrumenten

Eine vorausschauende Planung war auch bei der Logistik unabdingbar, um auch in Zeiten von Material- und Ressourcenknappheit und instabilen globalen Lieferketten sicherzustellen, dass sämtliche Bauteile rechtzeitig an Ort und Stelle waren. „Die ganzheitliche Planung hat es ermöglicht, frühzeitig zwischen Standardprodukten und Einzelanfertigungen zu differenzieren und die Produktion entsprechend anzustoßen, um die Materialien zur richtigen Zeit an den richtigen Ort anzuliefern“, erläutert Drees & Sommer-Teamleiterin Beierl. „Dazu gehörte auch, bestimmte Maßnahmen vorzuziehen und die Planungen kurzfristig zu überarbeiten und anzupassen, um das vorgegebene Zeitfenster für die Baumaßnahmen einzuhalten.“ Umso wichtiger sei hier der Lean-Construction-Management-Ansatz gewesen, der nicht nur zum Projektbeginn, sondern kontinuierlich über den gesamten Projektzyklus zum Einsatz kam.

„Die wichtigste Herausforderung war das große Bauvolumen, das innerhalb der kurzen Zeitspanne umgesetzt werden musste“, berichtet Drees & Sommer-Teamleiterin Beierl. Um das Großprojekt zu bewältigen, spielten viele digitale Steuerungsinstrumente eine wichtige Rolle. So war es besonders wichtig, relevante Informationen schnell und zügig jedem im Projekt zugänglich zu machen, wofür ein digitaler Planlauf zum Einsatz kam. Zum Datenaustausch wurde das Tool SharePoint genutzt, zur Protokollierung und Aufgabenverfolgung von Besprechungen kamen die Planungstools Confluence und Jira zum Einsatz. Für die operative Steuerung an den verschiedenen Bauabschnitten wurden Kameraüberwachung, Drohnen und eine trackerüberwachte Fahrzeugsteuerung genutzt. 

Die Bündelung sämtlicher Baumaßnahmen innerhalb des fünfmonatigen Zeitkorridors sorgt nun dafür, dass der Streckenabschnitt über Jahre hinaus baustellenfrei ist. Das ist in diesem verkehrlich besonders geforderten Eisenbahnabschnitt besonders wichtig, weil er ein wichtiger europäischer Transportkorridor ist und neben dem Personennah- und Fernverkehr auch der europäische Güterverkehr von ihm abhängig ist. Denn eine funktionierende Eisenbahnstruktur ist ein zentrales Element des European Green Deal, der eine Verkehrsverlagerung von der Straße auf die Schiene als wichtiges klimapolitisches Ziel der EU vorsieht. So sei die Bahn bis zu 28-mal klimafreundlicher als das Flugzeug, über sechsmal energieeffizienter als der Lkw und viermal energieeffizienter als das Auto. 

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