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Construction manangement

Construction Management

Zielorientierte Abwicklung komplexer Bauvorhaben

Das Leistungsbild des Construction Managements ergibt sich aus den vollumfänglichen Kompetenzen des Integralen Baumanagements und des Projektmanagements. Es ist die Steuerung, Überwachung und Koordination der für einen reibungslosen Projektverlauf erforderlichen Prozesse vor, während und nach der eigentlichen Bauausführung.

Das Construction Management (CM) steuert das Projekt in den Phasen Planung, Ausschreibung und Vergabe und Ausführung nach Vorgaben des Auftraggebers. In Bezug auf Kosten, Termine und Qualitäten, aber auch im Hinblick auf ein optimiertes Teamwork.

Die Besonderheit des Construction Management bei Drees & Sommer liegt in einem allumfassenden Beratungsansatz. Dieser sieht vor, auch das Fachwissen der ausführenden Firmen einzubeziehen, um Planungs- und Bauabläufe mit unserem Lean Management aufeinander abzustimmen und so die Gebäudeherstellung zu optimieren. Wir übernehmen bei Bedarf die volle Projektverantwortung, minimieren den Koordinationsaufwand sowie mögliche Risiken und handeln stets im Sinne des Bauherren.

Ihr Mehrwert durch die Integration aller erforderlichen Kompetenzen:

  • hohe Sicherheit bei der Schnittstellenkoordination
  • effizient arbeitende Projektteams über alle Planungs- und Realisierungsphasen hinweg

Gesamtkoordination über alle Bauphasen hinweg

Dem Construction Management kommt - insbesondere während der Bauausführung - die Aufgabe zu, die Vorstellungen des Auftraggebers und dessen Planer in technisch-wirtschaftlicher Hinsicht soweit wie möglich zu optimieren.

Erfolgreiche Abwicklung eines Projekts bedeutet:

  • Erreichung der festgelegten Projektziele im angesetzten Zeit- und Kostenrahmen
  • Hohe Arbeitssicherheitsstandards
  • Ausgeprägtes Qualitätsbewusstsein
  • Minimierung von Projektrisiken
  • vorausschauende Betrachtung der Prozesse über alle Phasen hinweg

Bei der Vergabe von Planungs- und Ausführungsverträgen wirkt der Construction Manager bereits in der Vorbereitungsphase mit. So können beispielsweise offene Schnittstellen identifiziert und bereinigt werden.

In der Construction Phase liegt der Schwerpunkt auf der Optimierung der Bauabläufe mittels Lean Site Management, einem Baustellenleitplan sowie einer Überprüfung der Machbarkeit über Bauablaufsimulationen. Um gezielt die immer wiederkehrenden Konflikte von Planung und Bau im Griff zu behalten, setzen wir begleitend ein Risikomanagement auf.

Dadurch werden sowohl Prozess- wie auch Planungs- und Baurisiken transparent und können verhindert oder minimiert werden. Ein zusätzlich zu beauftragendes Anti-Claim-Management wird durch das Construction Management präventiv vermieden oder professionell integriert.

Zudem sorgen wir dafür, die Prozesse mittels neuester Technik und dem Einsatz intelligenter Softwares zur Auswertung von bauablaufspezifischen Daten digitalisiert und effizient zu gestalten. So erfüllen wir die Ansprüche neuester Gebäudestandards und sorgen von Anfang bis Ende für einen reibungslosen und für alle Beteiligten nachvollziehbaren Prozess.

Presse

Ein dunkles Kapitel wird neu beleuchtet: Umgestaltung und Erweiterung der Steinwache in Dortmund

Die Mahn- und Gedenkstätte Steinwache in Dortmund wird umfassend saniert und modernisiert, um das düstere Kapitel der nationalsozialistischen Vergangenheit auf zeitgemäße Weise zu bewahren und für zukünftige Generationen aufzubereiten. © Konermann Siegmund Architekten BDA

Dortmund, 10.03.2025. Seit über drei Jahrzehnten erinnert die Mahn- und Gedenkstätte Steinwache in Dortmund an das dunkle Kapitel der nationalsozialistischen Vergangenheit Deutschlands. Mit Ausstellungen und Vorträgen hält sie die Erinnerung an Verfolgung, Widerstand und die Opfer des Nationalsozialismus wach. Nun steht eine umfassende Modernisierung an: Die historische Gedenkstätte wird umgestaltet, sowohl das denkmalgeschützte Gebäude als auch die Ausstellung werden erneuert. Rund 19 Millionen Euro werden investiert, die Arbeiten sollen im Juni 2025 beginnen und etwa drei Jahre dauern. Während dieser Zeit bleibt die Steinwache für Besucher:innen geschlossen. Vorträge und Bildungsangebote werden jedoch weiterhin an wechselnden Orten angeboten. „Wir wollen die Erinnerung an die Verbrechen und Opfer des Nationalsozialismus bewahren und für zukünftige Generationen aufbereiten”, sagt Dr. Markus Günnewig, Leiter der Mahn- und Gedenkstätte Steinwache. Das auf Bau- und Immobilien spezialisierte Beratungsunternehmen Drees & Sommer SE mit Hauptsitz in Stuttgart unterstützt die Stadt Dortmund bei diesem Vorhaben. 

Die Steinwache wurde 1906 als Polizeiwache erbaut und 1928 um ein großes Gefängnis ergänzt. Während des Nationalsozialismus wurde es unter anderem von der Gestapo genutzt. „In der NS-Zeit war die Steinwache ein Verfolgungsort mit regionaler Bedeutung. Aus politischen und rassistischen Gründen wurden hier Menschen gefoltert und in Konzentrationslager deportiert“, so Markus Günnewig. Nach dem Zweiten Weltkrieg diente das Gebäude zunächst weiterhin als Polizeidienststelle und später als Unterkunft für Obdachlose. Im Jahr 1992 wurde die Mahn- und Gedenkstätte Steinwache offiziell eröffnet. Seither dokumentiert eine Ausstellung die grausamen Taten und die Geschichte des Ortes. „Für die damalige Zeit war die Ausstellung wirklich herausragend, jetzt ist es aber dringend notwendig, sie zu modernisieren”, so Günnewig. Damit soll die Erinnerung an die Opfer und die Aufklärung über die Verbrechen des Nationalsozialismus auch künftigen Generationen in einer zeitgemäßen Form vermittelt werden. 

Sanierung mit historischem Feingefühl 

Eine besondere Herausforderung stellt dabei der Denkmalschutz dar. Jana Oenning, die als Drees & Sommer-Projektmanagerin den Planungs- und Bauprozess begleitet, erklärt: „Die Projektsteuerung bei denkmalgeschützten Gebäuden geht weit über die klassischen Aspekte des Bauprojektmanagements hinaus. Sie erfordert die Einhaltung spezifischer Auflagen und den sensiblen Umgang mit den Beständen. Dabei bringen wir Planungsprozesse, technische Anforderungen und denkmalpflegerische Aspekte in Einklang. Besonders wichtig ist eine enge Abstimmung mit Denkmalbehörden und Fachgutachtern.”  

Die Sanierung des historischen Gebäudes hat das Ziel, die Steinwache so weit wie möglich in ihren Originalzustand zurückzuführen: Dazu gehört unter anderem die Restaurierung von Beton, Bodenbelägen, Außenputz und Fenstern. Darüber hinaus werden die 40 Räume der Gedenkstätte sowie der Rundgang neu strukturiert und gestaltet, um den Insassen des Polizeigefängnisses aus der Zeit des Nationalsozialismus mehr Raum und eine würdige Erinnerung zu bieten.  

Neue Ausstellung und Empfangsgebäude 

Die geplante Modernisierung der Steinwache umfasst zwei zentrale Teilbereiche: eine neue Dauerausstellung und den Bau eines modernen Empfangsgebäudes. Die neue Dauerausstellung wird sich der Geschichte des Polizeigefängnisses widmen. Neben der inhaltlichen Aufarbeitung wird die Ausstellung auch räumlich neugestaltet.  

Ein weiterer Schwerpunkt des Projekts ist der Bau eines neuen Empfangsgebäudes, das sich am historischen Standort orientiert. Der Neubau umfasst moderne Ausstellungs- und Seminarräume, die das Bildungsangebot der Gedenkstätte erweitern. Insbesondere die neuen Räumlichkeiten für die Bildungsarbeit sind von großer Bedeutung, wie Günnewig betont: „Oft kommen Schulklassen und andere Gruppen zu uns. Es ist deshalb wichtig, Rückzugsmöglichkeiten zu haben für Seminare, um Fragen zu beantworten, Themen weiter zu vertiefen und Vorträge sowie andere Veranstaltungen anbieten zu können. So können wir den heutigen Anforderungen an einen außerschulischen Lernort mit besonderer Geschichte besser gerecht werden.“ 

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