MACH.bar Ulm

Ein Abend mit Impulsen, Perspektiven und echten Gesprächen

Die Premiere der MACH.bar Ulm hat gezeigt, wie wertvoll persönlicher Austausch in herausfordernden Zeiten ist. Gemeinsam mit Entscheider:innen und Gestalter:innen der regionalen Bau- und Immobilienbranche entstand ein offener Dialog über aktuelle Entwicklungen, gemeinsame Herausforderungen und neue Perspektiven für die Zukunft unserer Branche.

Einfach machen. Gemeinsam gestalten.

Unter dem Leitgedanken „Einfach Machen!“ brachte die MACH.bar Ulm Persönlichkeiten zusammen, die Verantwortung übernehmen und die Entwicklung der Region aktiv mitgestalten. Im Mittelpunkt standen keine Vorträge und keine Vertriebsagenda, sondern ehrliche Gespräche auf Augenhöhe.  

In kleiner Runde wurde in kompaktem Zeitrahmen anhand der Leitfrage „Welche Hürden stehen erfolgreichen Projekten heute am häufigsten im Weg – und wo sollten wir den Mut haben, Dinge anders zu MACHEN?“ diskutiert, die die Teilnehmenden aktuell beschäftigen:

  • Mut zum Risiko statt Absicherungskultur 
    Viele Projekte scheitern nicht an fehlenden Ideen, sondern an der Angst vor Fehlern, Verantwortung und persönlichen Konsequenzen. Es braucht mehr Vertrauen, Entscheidungsfreude und eine Kultur, in der Lernschleifen wichtiger sind als perfekte Absicherung.
  • Kosten- und Ergebnisdruck neu denken 
    Steigende Kosten, knappe Budgets und hohe Erwartungen setzen Projekte immer stärker unter Druck. Entscheidend ist, früher gemeinsam über Prioritäten, Standards und echte Wertbeiträge zu sprechen – statt Qualität, Termine und Wirtschaftlichkeit erst spät gegeneinander auszuspielen.
  • Regulatorik, Verantwortung und Pragmatismus besser verbinden 
    Vorgaben, Normen und Haftungsfragen bremsen Projekte häufig aus oder führen zu überkomplexen Lösungen. Der Mut liegt darin, Spielräume bewusster zu nutzen, Verantwortung für sinnvolle Abweichungen zu übernehmen und pragmatische Ansätze wie Gebäudetyp E oder vergleichbare Denkweisen aktiv zu erproben.


„Die Gespräche haben erneut verdeutlicht, dass die großen Herausforderungen unserer Branche nicht isoliert gelöst werden können. Erst durch unterschiedliche Perspektiven entstehen neue Ideen, tragfähige Ansätze und konkrete Möglichkeiten, um aktuelle Hürden zu überwinden. Die MACH.bar Ulm versteht sich daher als Netzwerkformat für alle, die nicht nur verwalten, sondern aktiv gestalten wollen."

Jannis Krüger, Standortleitung Ulm, Drees & Sommer

Die Gespräche gehen weiter

Die MACH.bar Ulm soll auch künftig eine Plattform für den offenen Austausch regionaler Entscheidungsträger:innen bleiben. Wir freuen uns darauf, den Dialog gemeinsam fortzusetzen und die nächsten Impulse für die Bau- und Immobilienbranche in unserer Region zu setzen.

Vielen Dank für Ihre Zeit, Ihre Perspektiven und die inspirierenden Gespräche.

Wir freuen uns auf ein Wiedersehen bei der nächsten MACH.bar Ulm.

Impressionen