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Hammerbrooklyn Digital Campus: Zukunftscampus entsteht in Hamburg

Auf dem Hammerbrooklyn.DigitalCampus tauschen sich Beteiligte zukünftig in innovativer Arbeitsumgebung zu Wirtschaft, Stadtentwicklung, Mobilität, Arbeit, Wohnen, Handel und Industrie 4.0 aus und machen die Stadt der Zukunft erlebbar. Im Fokus stehen vor allem Modellprojekte zu Smart City und Smart Mobility. Genauso sollen dort auch Themen wie Virtual und Augmented Reality, die Veränderungen von Wertschöpfungsketten durch die Blockchain-Technologie oder 3-D-Druck diskutiert und vorangetrieben werden. „Mit dem Hammerbrooklyn.DigitalCampus wollen wir einen Ort schaffen, an dem Akteure aus der Wirtschaft, Wissenschaft und Gesellschaft kollaborativ, interdisziplinär sowie experimentell zusammenarbeiten und voneinander lernen können. Damit fördern wir die Entwicklung von digitalen Innovationen mit gesellschaftlicher Relevanz“, erklärt Mathias Müller-Using. Neben Dr. Torsten-Jörn Klein und Johannes Lichtenthaler ist er einer der Gründungspartner des Hammerbrooklyn.DigitalCampus.

Digital wird real: Digital Pavillon als Customized Smart Building geplant

Auf dem Campus entstehen zwei Gebäude mit einer Gesamtnutzfläche von etwa 10.400 Quadratmetern. Bis zum Jahr 2027 kommen mit dem „Campus of Solutions“ weitere 40.000 Quadratmeter hinzu. Partner für die Realisierung des zukunftsweisenden Campus ist die Art-Invest Real Estate, ein großer und innovativer deutscher Projektentwickler. Die Art-Invest übernimmt als Gründungspartner die Planung, Projektentwicklung und die umfangreichen Investitionen für die Entstehung des Hammerbrooklyn.DigitalCampus. Mit der Hamburger Hochbahn, Volkswagen, der Deutschen Bahn, Siemens und der Hamburger Wissenschaft stehen schon erste Nutzer fest. Das Zentrum des Areals bildet der Digital Pavillon. Dem digitalen Charakter des Campus entsprechend ist er als Customized Smart Building geplant. Sowohl für die Nutzer als auch den Betreiber entstehen durch eine sinnvoll aufgesetzte Digitalisierungsstrategie Vorteile. „Nur wenn digitale Technologien in Gebäuden richtig eingesetzt werden, führen sie zu einer Verbesserung der Funktionen und Prozesse und damit zu höherer Nutzerfreundlichkeit. Wir prüfen vorab genau, welche Digitalisierungsbausteine eingesetzt werden sollen und ob sie im Zusammenspiel harmonisieren. Dazu haben wir gemeinsam mit den zukünftigen Nutzern des Pavillons und der Projektgesellschaft intensiv die Anforderungen an Digitalisierung geprüft und eine Vielzahl von Digitalisierungsbausteinen festgelegt“, erklärt Klaus Dederichs, Head of ICT bei Drees & Sommer. Die Digitalisierung unterstützt die Kommunikation der zukünftigen Citizens und stiftet Nutzen. Durch die Integration einer künstlichen Intelligenz, des sogenannten „Brains“, in Verbindung mit Trackingsensoren benötigt der Pavillon beispielsweise nur so viel Energie, wie es für die Anzahl der im Gebäude anwesenden Personen notwendig ist.

Von Mailand nach Hamburg: Pavillon der EXPO 2015 bekommt neue Heimat

Der ehemalige amerikanische Pavillon der Weltausstellung EXPO 2015 wird zum neuen Digital Pavillon am Hamburger Stadtdeich. In einer ersten Projektphase wurden wesentliche, gestaltgebende Teile von Mailand nach Deutschland transportiert. Das Stahltragwerk und die Holz-Fertigteildecken des ursprünglichen Pavillons werden aufbereitet, ergänzt und auf dem in Hamburg hinzugefügten Sockelgeschoss montiert. Die Herausforderung besteht darin, sowohl technisch als auch gestalterisch, den Charakter des Bestandsgebäudes in die Vorgaben eines modernen Büro- und Veranstaltungsgebäudes zu integrieren. Der Digital Pavillon bietet innovative Arbeitsplätze, Lehr- und Veranstaltungsräume, Showräume und Retailbereiche sowie Flächen für Ateliers und Gastronomie. Im Solution Building, einem zweiten Gebäude in Holz-Stapel-Bauweise, sollen Besprechungsräume, Co-Working, ein Café, Technik und Lagerflächen sowie Mietflächen für feste Mieter und ein Dachgarten angeboten werden. Damit entwickelt sich der Campus zu einer Umgebung, in der sich Menschen wohlfühlen und kreativ zusammenarbeiten können.