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Implementation

EPCM - komplexe Bauprojekte effizient umsetzen

EPCM (Engineering, Procurement and Construction Management) bei Drees & Sommer steht für eine erweiterte Generalplanung. Wir vereinen alle Planungs-, Beratungs- und Management-Leistungen, um Ihr Projekt ganzheitlich zu betreuen.

Unsere Expert:innen nutzen innovative und bewährte Methoden wie Lean Management, Modularisierung und Digitalisierung, darunter BIM, um die Komplexität zu verringern, Schnittstellen zu minimieren und die Koordination zu vereinfachen. So ermöglicht unser Ansatz eine effiziente und wirtschaftliche Umsetzung Ihrer Bau- und Immobilienprojekte.

WIE WERDEN BAU- UND IMMOBILIENPROJEKTE WIRTSCHAFTLICH UND ZUKUNFTSSICHER?

Die Herausforderungen, vor denen viele Unternehmen der Real-Estate-, Infrastruktur- und Industriebranche stehen, sind enorm. Neben branchenübergreifenden Themen wie dem Fachkräftemangel zählen insbesondere eine mangelhafte Planung und fehlende Abstimmung sowie Fehler in der Ausschreibung von Projekten dazu. 

EPCM setzt genau da an und minimiert Schnittstellen und maximiert Transparenz, um die Koordination komplexer Projekte zu vereinfachen:

Unsere EPCM-Expert:innen gehen auf die besonderen Anforderungen des Real-Estate-Segments ein: Wir wissen, dass Immobilien im Zentrum Ihres Geschäftsmodells stehen – daher sind Kostentreue, Terminsicherheit und das Einhalten vereinbarter Qualitäten für Sie besonders wichtig. Mit EPCM liefern wir Ihnen individuelle Lösungen aus einer Hand.

Das Entwickeln von Infrastrukturprojekten erfordert eine präzise Abstimmung aller Beteiligten, ein umfassendes Verständnis für steigende Baukosten, regulatorischen Druck, technologische Entwicklungen und Nachhaltigkeitsanforderungen. Mit unserem EPCM-Ansatz haben wir diese spezifischen Herausforderungen im Blick und sichern so die Wirtschaftlichkeit und Zukunftssicherheit Ihres Projekts.

Im Industriesektor richten unsere EPCM-Experten ihr Augenmerk auf die spezifischen Bedürfnisse von Produktions- und Verarbeitungsanlagen: Effizienz, technologische Innovation und die Integration neuester Sicherheitsstandards stehen im Vordergrund. Wir gewährleisten durch unser EPCM-Servicepaket, dass Sie Ihre Budget- und Zeitvorgaben einhalten sowie die vereinbarten Qualitätskriterien umsetzen. Damit machen Sie Ihren Betrieb zukunftssicher.

EPCM – ONE STOP-SHOP FÜR ZUKUNFTSSICHERE BAU- UND IMMOBILIENPROJEKTE IN REAL ESTATE, INFRASTRUCTURE UND INDUSTRY

Im Rahmen des EPCM-Modells übernehmen die Expertinnen und Experten von Drees & Sommer alle Planungs-, Beratungs- und Management-Leistungen aus einer Hand.  
Der Effekt: Der Auftraggeber hat lediglich einen einzigen Vertragspartner neben den bauausführenden Unternehmen, reduziert auf diese Weise also erheblich Komplexität, Risiko und internen Aufwand seines Projekts.

MIT ENGINEERING, PROCUREMENT UND CONSTRUCTION MANAGEMENT LIEFERN WIR IHNEN INDIVIDUELLE LÖSUNGEN

Hierzu verfügen wir über eine fundierte Methodenkompetenz und vereinen Know-how aus verschiedenen Disziplinen und Bereichen. Dazu zählen etwa Lean Design Management and Construction, die Digitalisierung im Allgemeinen und Building Information Modeling (BIM) im Besonderen. Hinzu kommen Ansätze des modularen Planens und Bauens. Dadurch vereinfachen wir entscheidend die Organisation und Koordination von Projekten, reduzieren effektiv Schnittstellen und schaffen eine optimale Transparenz als Basis fundierter Projektentscheidungen. 

AUF DIESE METHODEN SETZEN WIR IM RAHMEN VON EPCM

Mit der Modularisierung eines Gebäudeentwurfs reduzieren wir dessen Komplexität im Planungs- und Bauprozess entscheidend und steigern die Qualität in der Planung und der Ausführung. Dies spart Kosten, Zeit und Ressourcen, ohne dass individuelle Vorstellungen und die Flexibilität der Immobilie darunter leiden. 

Mit Building Information Modeling (BIM) und der digitalen Planung stellen wir eine durchgehende und koordinierte Planungsqualität sicher, eine Grundvoraussetzung für jedes erfolgreiche Bauprojekt. Weitere wesentliche Aspekte der BIM-Methode sind die Transparenz des Planungsprozesses mit Einbindung des Auftraggebers sowie ein gesteigertes gegenseitiges Verständnis innerhalb des Projektteams. Datenbruchfreie Übergabepunkte an ausführende Firmen und deren frühzeitiges Einbinden verzahnen den Planungs- und Bauprozess enger und machen ihn in Summe deutlich schlanker. 

Lean ist eine Grundhaltung, die darauf abzielt, Verschwendung zu vermeiden sowie maximale Transparenz und Lerneffekte zu erzeugen. Dabei denken wir Prozesse vom Ziel her und erhöhen so wesentlich die Geschwindigkeit aller Abläufe. Wir wickeln unsere Projekte durchgängig nach dem Lean-Verständnis ab – dies umfasst insbesondere das Steuern und Einbinden aller wesentlichen Beteiligten und der gesamten Terminplanung im Planungs- und Bauprozess.

IHRE MEHRWERTE

  • Ganzheitliche Koordination von Schnittstellen zwischen Disziplinen und Gewerken ermöglicht einen störungsfreien Ablauf 
  • Umfangreicher Erfahrungsschatz im Abwickeln von komplexen Großprojekten und Expert:innen, die über einen 360-Grad-Blick verfügen 
  • Alle Planungs-, Beratungs- und Management-Kompetenzen aus einer Hand – von der Planung bis zur Ausführung und Übergabe 
  • Konzepte mit einer ausgewogenen Balance zwischen Wirtschaftlichkeit und Nachhaltigkeit 
  • Methodenkompetenz lean, digital und modular reduziert Komplexität und steigert Effizienz 
  • Durch Einsatz innovativer Methoden uneingeschränkte Transparenz der Planungsinhalte, des Planungsfortschritts und der Realisierung 
  • Kollaboratives und prozessorientiertes Arbeiten im Team – in einem fairen, partnerschaftlichen und offenen Umgang 
  • Alle wesentlichen Planungs- und Managementkompetenzen im eigenen Haus, dadurch routinierte Zusammenarbeit. Bei Bedarf greifen wir auf bewährte Kooperationspartner zurück

DIGITAL PARK FECHENHEIM FRANKFURT AM MAIN

Digital Realty

Rechenzentrum FRA18-22

Auf dem ehemaligen Neckermann-Areal in Frankfurt am Main entsteht im Auftrag des Bauherren Digital Realty (ehemals Interxion) ein hochmoderner Rechenzentrumscampus – ein Großprojekt, das Frankfurts bislang größtes Rechenzentrum unter einem Dach vereint.  

Mehr erfahren
Referenzen NeubauEine Auswahl unserer Neubau Referenzen:
Referenzen RefurbishmentEine Auswahl unserer Refurbishment Referenzen:
Presse

Vom Kohlekraftwerk zur grünen Wasserstoff-Herstellung: Drees & Sommer koordiniert die Baumaßnahmen für den Hamburg Green Hydrogen Hub

Die vorbereitenden Baumaßnamen auf dem Gelände des ehemaligen Kohlekraftwerks Moorburg laufen auf Hochtouren: Die kommerzielle Wasserstoffproduktion soll 2027 starten. © Drees & Sommer

Hamburg, 12. November 2025. Deutschlands größte Hansestadt macht ernst mit der Energiewende: Hamburg will die Industrie zügig dekarbonisieren und setzt dabei auf Wasserstoff als zentralen Energieträger. Ein bedeutender Meilenstein ist der Bau des Hamburg Green Hydrogen Hub (HGHH) mit einem 100-Megawatt-Großelektrolyseur. Das auf Bau, Immobilien und Infrastruktur spezialisierte Beratungsunternehmen Drees & Sommer mit Hauptsitz in Stuttgart verantwortet im Auftrag der HGHH-Konsortialpartner Luxcara und Hamburger Energiewerke das Projekt-, Bau- und Engineeringmanagement.

Präzise Planung für komplexe Technik

Drees & Sommer wurde vom HGHH mit dem technischen Projekt- und Engineeringmanagement für den 100-MW-Großelektrolyseur beauftragt. Dies umfasst die Koordination der verschiedenen Gewerke von der Organisation der Planung über die Ausführung bis zur Vorbereitung der Inbetriebnahme. Federführend bei der Umsetzung des Vorhabens ist das Team rund um Alexander Stubinitzky, Head of Hydrogen and Synfuels bei Drees & Sommer, das die unterschiedlichen Unternehmen koordiniert, die für die Planung der verschiedenen Anlagenkomponenten zuständig sind.

„Beim Bau einer Wasserstoffproduktionsanlage geht es um weit mehr als den Elektrolyseur selbst. Wir koordinieren alle Gewerke – vom Hoch- und Tiefbau über Verfahrenstechnik und Elektrotechnik bis hin zur Automatisierung – und stellen sicher, dass Planung, Montage, Qualitätssicherung und Inbetriebnahme nahtlos ineinandergreifen”, erklärt Stubinitzky. „Wir profitieren dabei unmittelbar von unserer Erfahrung aus anderen Großprojekten wie einer 320-Megawatt-Elektrolyseanlage in Emden und einer E-Fuel-Testplattform für das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt in Leuna – etwa bei der Optimierung von Schnittstellen und Abläufen.”

Wasserstoff als Schlüssel zur Klimaneutralität

„Wenn wir CO₂-neutrale Produkte herstellen wollen, müssen auch Lieferketten und Produktion CO₂-neutral werden. Gerade in energieintensiven Branchen wie Industrie und Verkehr ist Wasserstoff eine Schlüsseltechnologie, um Emissionen zu senken. Der HGHH zeigt, wie dieser Wandel gelingen kann”, betont Alexander Stubinitzky. „Für die Energiewende ist entscheidend, dass Projekte effizient umgesetzt werden. Je schneller Anlagen ans Netz gehen, desto schneller leisten sie ihren Beitrag zur CO₂-Reduktion.“

Seit Mitte des Jahres laufen auf dem Gelände des ehemaligen Kohlekraftwerks in Hamburg-Moorburg vorbereitende Baumaßnahmen für den 100-Megawatt-Elektrolyseur des HGHH. Die kommerzielle Wasserstoffproduktion soll 2027 starten. In Zukunft soll die Anlage bis zu 10.000 Tonnen grünen Wasserstoff jährlich produzieren – vollständig auf Basis erneuerbarer Energien.

Teil der europäischen Wasserstoffstrategie

Der HGHH gehört zu den sogenannten Important Projects of Common European Interest (IPCEI), also wichtigen Vorhaben von gemeinsamem europäischem Interesse. Die EU-Mitgliedsstaaten fördern diese Projekte gezielt, weil sie strategische Ziele der Energiewende unterstützen. In Deutschland gibt es 62 wasserstoffbezogene IPCEI-Projekte, deren Kosten sich der Bund und das jeweilige Bundesland teilen.

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