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Presse

Stadt Stuttgart treibt einfaches Bauen voran: Drees & Sommer plant Gebäudetyp E-Neubau am Hauptsitz zur Eigennutzung

Stuttgarts Oberbürgermeister Frank Nopper und Steffen Szeidl, Vorstand der Drees & Sommer SE, tauschten sich bereits auf der Messe Expo Real im vergangenem Oktober intensiv darüber aus, wie ein Pilotvorhaben nach "Gebäudetyp E" neue Maßstäbe für einfaches Bauen setzen kann. © Drees & Sommer SE

VIDEO: THE NEW 22 Statement von Steffen_Szeidl 

Stuttgart, 7. Mai 2025. Das erste Bauvorhaben in Baden-Württemberg nach dem Prinzip des „Gebäudetyps E“ entsteht am Firmenhauptsitz des Beratungsunternehmens Drees & Sommer SE in Stuttgart-Vaihingen. Deutschlandweit handelt es sich sogar um den bislang größten Bürokomplex, bei dem der zukunftsgerichtete Ansatz verfolgt wird. „Beim als Gebäudetyp E konzipierten Pilotvorhaben begleiten wir Drees & Sommer konstruktiv beim Beschreiten neuer Wege. Einfach, effizient, experimentell, dafür steht der Buchstabe E. Die Erfahrungswerte aus dem Pilotprojekt sollen auch andere Bauherren und Planer nutzen, um das Bauen in Stuttgart zu vereinfachen und zu beschleunigen“, erklärt Peter Pätzold, Bau- und Umweltbürgermeister der Landeshauptstadt Stuttgart. 

Der geplante Gebäudetyp E soll es möglich machen von vielen Standards und Vorschriften im Baubereich abweichen zu können. Insbesondere die Abweichungen vom sogenannten  „Stand der Technik“ sollen es möglich machen, dass Bauherr und Planer vereinbaren können, dass beim Bau von einem Typ E-Gebäude von diesen Standards abgewichen werden kann. „Was ursprünglich Sicherheit und Qualität gewährleisten sollte, ist aus den Fugen geraten. Ein Dickicht an Bauvorschriften und -standards ist oft mehr hinderlich als hilfreich und lässt wenig Freiraum für innovative Ansätze beim bezahlbaren und klimafreundlichen Bauen“, sagt Pätzold. In Deutschland gilt: Ob Wanddicke, Steckdosenanzahl oder Handlaufhöhe – diese und zahlreiche weitere Aspekte sind sehr detailliert geregelt. Aktuell existieren rund 20.000 baurelevante Normen, die es beim Bauen zu beachten gilt. 

Für Baubürgermeister Peter Pätzold ist das Vorhaben von Dreso ein sehr gutes Pilotprojekt, um im Detail zu sehen, wo es gerade bei Recyclingbaustoffen im Bereich der Gewährleistung und der Zulassung als Baumaterial Themen geben kann, die man im weiteren Verlauf lösen muss. Auch die Anwendung von geringeren baulichen Standards kann zeigen, was möglich und vertretbar ist.

Dreifachrolle Bauherr, Planer, Nutzer als ideale Ausgangsposition 

Derzeit betreuen mehr als 6.000 Mitarbeitende von Drees & Sommer weltweit etwa 6.500 Bau-, Immobilien- und Infrastrukturprojekte. Für das Pilotvorhaben erfüllt das in Stuttgart ansässige Beratungsunternehmen Drees & Sommer sehr gute Voraussetzungen. Drees & Sommer-Vorstand Steffen Szeidl erklärt: „Beim neuen Bürogebäude sind wir Bauherr, Planer und späterer Nutzer in einem. Das ist für den Gebäudetyp E eine ideale Ausgangslage. Mit dem Neubau wollen wir demonstrieren, was beim ökologischen Bauen machbar und wirtschaftlich ist. Durch unsere Dreifachrolle im Projekt entfallen langwierige Abstimmungsprozesse, aber auch Haftungsfragen, die sich beim Gebäudetyp E ergeben, wenn auf neue Lösungen gesetzt wird.“ 

Für einen allerersten Gebäudeentwurf des als THE NEW 22 bezeichneten Gebäudes traten zunächst mehrere Planungsteams in einem internen Architekturwettbewerb gegeneinander an. „Wir haben das genauso professionell organisiert, wie wir das auch für Kunden bei einem externen Wettbewerb machen“, erklärt Thomas Berner, Projektleiter für das Bauvorhaben. „Das Baufeld ist aufgrund der Anschlussbebauungen detailliert vorgegeben. Unser Neubau liegt inmitten des Drees & Sommer-Campus. Ziel ist, dass er sich inhaltlich und städtebaulich mit den bestehenden Gebäuden verbindet. Die zentrale Vorgabe war deshalb, dass sich der vernetzte Campusgedanke durch alle Aspekte zieht: Von der Architektur bis hin zu Themen wie Kreislauffähigkeit im Sinne von Cradle to Cradle, Energiewende, Eigenversorgung oder Modularisierung. Derzeit befinden wir uns im engen Austausch mit dem Baurechtsamt, was sich innovativ realisieren lässt. Wenn alles steht, veröffentlichen wir die Details“, sagt Berner. Sicher ist: Für Mitarbeitende und Gäste soll es einen flexibel nutzbaren, modernen Veranstaltungsbereich und eine neue Cafeteria geben. In den Obergeschossen entstehen Büroflächen und Arbeitsplätze.

Messlatte liegt hoch

„Bereits beim benachbarten Leuchtturmprojekt OWP12 am Campus haben alle Beteiligten sehr konstruktiv zusammengearbeitet, so dass für unser neues Vorhaben eine sehr gute Vertrauensbasis vorherrscht“, sagt Steffen Szeidl. Im engen Schulterschluss mit der Stadt Stuttgart und dem Baurechtsamt hat Drees & Sommer bereits für den am Campus 2021 fertiggestellten Neubau OWP12 über die Landesgrenzen hinweg Maßstäbe gesetzt. Sogar Ministerpräsident Winfried Kretschmann lobte die konsequente nachhaltige Ausrichtung der OWP 12 als wegweisend für künftige Bauvorhaben: „Leuchtturmprojekte wie der Neubau von Drees & Sommer zeigen, wie eine Kehrtwende für eine nachhaltige und klimabewusste Baukultur gelingen kann.“ Als Plusenergiehaus erzeugt das mehrfach ausgezeichnete Gebäude mehr Energie, als es verbraucht, unterstützt durch eine hochdämmende Fassadenkonstruktion, Photovoltaikanlagen und Geothermie. Die 100 m² große Grünfassade funktioniert sogar an der Nordseite des Gebäudes. Darüber hinaus orientiert sich die Materialauswahl am Cradle to Cradle-Prinzip, was eine hohe Kreislauffähigkeit und Schadstofffreiheit garantiert. „Ganz klar: die Messlatte für unser neues Gebäudetyp-E-Bauvorhaben liegt hoch“, sagt Drees & Sommer-Vorstand Steffen Szeidl.

 

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Stadt Stuttgart treibt einfaches Bauen voran: Drees & Sommer plant Gebäudetyp E-Neubau am Hauptsitz zur Eigennutzung

Stuttgarts Oberbürgermeister Frank Nopper und Steffen Szeidl, Vorstand der Drees & Sommer SE, tauschten sich bereits auf der Messe Expo Real im vergangenem Oktober intensiv darüber aus, wie ein Pilotvorhaben nach "Gebäudetyp E" neue Maßstäbe für einfaches Bauen setzen kann. © Drees & Sommer SE

VIDEO: THE NEW 22 Statement von Steffen_Szeidl 

Stuttgart, 7. Mai 2025. Das erste Bauvorhaben in Baden-Württemberg nach dem Prinzip des „Gebäudetyps E“ entsteht am Firmenhauptsitz des Beratungsunternehmens Drees & Sommer SE in Stuttgart-Vaihingen. Deutschlandweit handelt es sich sogar um den bislang größten Bürokomplex, bei dem der zukunftsgerichtete Ansatz verfolgt wird. „Beim als Gebäudetyp E konzipierten Pilotvorhaben begleiten wir Drees & Sommer konstruktiv beim Beschreiten neuer Wege. Einfach, effizient, experimentell, dafür steht der Buchstabe E. Die Erfahrungswerte aus dem Pilotprojekt sollen auch andere Bauherren und Planer nutzen, um das Bauen in Stuttgart zu vereinfachen und zu beschleunigen“, erklärt Peter Pätzold, Bau- und Umweltbürgermeister der Landeshauptstadt Stuttgart. 

Der geplante Gebäudetyp E soll es möglich machen von vielen Standards und Vorschriften im Baubereich abweichen zu können. Insbesondere die Abweichungen vom sogenannten  „Stand der Technik“ sollen es möglich machen, dass Bauherr und Planer vereinbaren können, dass beim Bau von einem Typ E-Gebäude von diesen Standards abgewichen werden kann. „Was ursprünglich Sicherheit und Qualität gewährleisten sollte, ist aus den Fugen geraten. Ein Dickicht an Bauvorschriften und -standards ist oft mehr hinderlich als hilfreich und lässt wenig Freiraum für innovative Ansätze beim bezahlbaren und klimafreundlichen Bauen“, sagt Pätzold. In Deutschland gilt: Ob Wanddicke, Steckdosenanzahl oder Handlaufhöhe – diese und zahlreiche weitere Aspekte sind sehr detailliert geregelt. Aktuell existieren rund 20.000 baurelevante Normen, die es beim Bauen zu beachten gilt. 

Für Baubürgermeister Peter Pätzold ist das Vorhaben von Dreso ein sehr gutes Pilotprojekt, um im Detail zu sehen, wo es gerade bei Recyclingbaustoffen im Bereich der Gewährleistung und der Zulassung als Baumaterial Themen geben kann, die man im weiteren Verlauf lösen muss. Auch die Anwendung von geringeren baulichen Standards kann zeigen, was möglich und vertretbar ist.

Dreifachrolle Bauherr, Planer, Nutzer als ideale Ausgangsposition 

Derzeit betreuen mehr als 6.000 Mitarbeitende von Drees & Sommer weltweit etwa 6.500 Bau-, Immobilien- und Infrastrukturprojekte. Für das Pilotvorhaben erfüllt das in Stuttgart ansässige Beratungsunternehmen Drees & Sommer sehr gute Voraussetzungen. Drees & Sommer-Vorstand Steffen Szeidl erklärt: „Beim neuen Bürogebäude sind wir Bauherr, Planer und späterer Nutzer in einem. Das ist für den Gebäudetyp E eine ideale Ausgangslage. Mit dem Neubau wollen wir demonstrieren, was beim ökologischen Bauen machbar und wirtschaftlich ist. Durch unsere Dreifachrolle im Projekt entfallen langwierige Abstimmungsprozesse, aber auch Haftungsfragen, die sich beim Gebäudetyp E ergeben, wenn auf neue Lösungen gesetzt wird.“ 

Für einen allerersten Gebäudeentwurf des als THE NEW 22 bezeichneten Gebäudes traten zunächst mehrere Planungsteams in einem internen Architekturwettbewerb gegeneinander an. „Wir haben das genauso professionell organisiert, wie wir das auch für Kunden bei einem externen Wettbewerb machen“, erklärt Thomas Berner, Projektleiter für das Bauvorhaben. „Das Baufeld ist aufgrund der Anschlussbebauungen detailliert vorgegeben. Unser Neubau liegt inmitten des Drees & Sommer-Campus. Ziel ist, dass er sich inhaltlich und städtebaulich mit den bestehenden Gebäuden verbindet. Die zentrale Vorgabe war deshalb, dass sich der vernetzte Campusgedanke durch alle Aspekte zieht: Von der Architektur bis hin zu Themen wie Kreislauffähigkeit im Sinne von Cradle to Cradle, Energiewende, Eigenversorgung oder Modularisierung. Derzeit befinden wir uns im engen Austausch mit dem Baurechtsamt, was sich innovativ realisieren lässt. Wenn alles steht, veröffentlichen wir die Details“, sagt Berner. Sicher ist: Für Mitarbeitende und Gäste soll es einen flexibel nutzbaren, modernen Veranstaltungsbereich und eine neue Cafeteria geben. In den Obergeschossen entstehen Büroflächen und Arbeitsplätze.

Messlatte liegt hoch

„Bereits beim benachbarten Leuchtturmprojekt OWP12 am Campus haben alle Beteiligten sehr konstruktiv zusammengearbeitet, so dass für unser neues Vorhaben eine sehr gute Vertrauensbasis vorherrscht“, sagt Steffen Szeidl. Im engen Schulterschluss mit der Stadt Stuttgart und dem Baurechtsamt hat Drees & Sommer bereits für den am Campus 2021 fertiggestellten Neubau OWP12 über die Landesgrenzen hinweg Maßstäbe gesetzt. Sogar Ministerpräsident Winfried Kretschmann lobte die konsequente nachhaltige Ausrichtung der OWP 12 als wegweisend für künftige Bauvorhaben: „Leuchtturmprojekte wie der Neubau von Drees & Sommer zeigen, wie eine Kehrtwende für eine nachhaltige und klimabewusste Baukultur gelingen kann.“ Als Plusenergiehaus erzeugt das mehrfach ausgezeichnete Gebäude mehr Energie, als es verbraucht, unterstützt durch eine hochdämmende Fassadenkonstruktion, Photovoltaikanlagen und Geothermie. Die 100 m² große Grünfassade funktioniert sogar an der Nordseite des Gebäudes. Darüber hinaus orientiert sich die Materialauswahl am Cradle to Cradle-Prinzip, was eine hohe Kreislauffähigkeit und Schadstofffreiheit garantiert. „Ganz klar: die Messlatte für unser neues Gebäudetyp-E-Bauvorhaben liegt hoch“, sagt Drees & Sommer-Vorstand Steffen Szeidl.

 

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Stuttgarts Oberbürgermeister Frank Nopper und Steffen Szeidl, Vorstand der Drees & Sommer SE, tauschten sich bereits auf der Messe Expo Real im vergangenem Oktober intensiv darüber aus, wie ein Pilotvorhaben nach "Gebäudetyp E" neue Maßstäbe für einfaches Bauen setzen kann. © Drees & Sommer SE

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Stuttgart, 7. Mai 2025. Das erste Bauvorhaben in Baden-Württemberg nach dem Prinzip des „Gebäudetyps E“ entsteht am Firmenhauptsitz des Beratungsunternehmens Drees & Sommer SE in Stuttgart-Vaihingen. Deutschlandweit handelt es sich sogar um den bislang größten Bürokomplex, bei dem der zukunftsgerichtete Ansatz verfolgt wird. „Beim als Gebäudetyp E konzipierten Pilotvorhaben begleiten wir Drees & Sommer konstruktiv beim Beschreiten neuer Wege. Einfach, effizient, experimentell, dafür steht der Buchstabe E. Die Erfahrungswerte aus dem Pilotprojekt sollen auch andere Bauherren und Planer nutzen, um das Bauen in Stuttgart zu vereinfachen und zu beschleunigen“, erklärt Peter Pätzold, Bau- und Umweltbürgermeister der Landeshauptstadt Stuttgart. 

Der geplante Gebäudetyp E soll es möglich machen von vielen Standards und Vorschriften im Baubereich abweichen zu können. Insbesondere die Abweichungen vom sogenannten  „Stand der Technik“ sollen es möglich machen, dass Bauherr und Planer vereinbaren können, dass beim Bau von einem Typ E-Gebäude von diesen Standards abgewichen werden kann. „Was ursprünglich Sicherheit und Qualität gewährleisten sollte, ist aus den Fugen geraten. Ein Dickicht an Bauvorschriften und -standards ist oft mehr hinderlich als hilfreich und lässt wenig Freiraum für innovative Ansätze beim bezahlbaren und klimafreundlichen Bauen“, sagt Pätzold. In Deutschland gilt: Ob Wanddicke, Steckdosenanzahl oder Handlaufhöhe – diese und zahlreiche weitere Aspekte sind sehr detailliert geregelt. Aktuell existieren rund 20.000 baurelevante Normen, die es beim Bauen zu beachten gilt. 

Für Baubürgermeister Peter Pätzold ist das Vorhaben von Dreso ein sehr gutes Pilotprojekt, um im Detail zu sehen, wo es gerade bei Recyclingbaustoffen im Bereich der Gewährleistung und der Zulassung als Baumaterial Themen geben kann, die man im weiteren Verlauf lösen muss. Auch die Anwendung von geringeren baulichen Standards kann zeigen, was möglich und vertretbar ist.

Dreifachrolle Bauherr, Planer, Nutzer als ideale Ausgangsposition 

Derzeit betreuen mehr als 6.000 Mitarbeitende von Drees & Sommer weltweit etwa 6.500 Bau-, Immobilien- und Infrastrukturprojekte. Für das Pilotvorhaben erfüllt das in Stuttgart ansässige Beratungsunternehmen Drees & Sommer sehr gute Voraussetzungen. Drees & Sommer-Vorstand Steffen Szeidl erklärt: „Beim neuen Bürogebäude sind wir Bauherr, Planer und späterer Nutzer in einem. Das ist für den Gebäudetyp E eine ideale Ausgangslage. Mit dem Neubau wollen wir demonstrieren, was beim ökologischen Bauen machbar und wirtschaftlich ist. Durch unsere Dreifachrolle im Projekt entfallen langwierige Abstimmungsprozesse, aber auch Haftungsfragen, die sich beim Gebäudetyp E ergeben, wenn auf neue Lösungen gesetzt wird.“ 

Für einen allerersten Gebäudeentwurf des als THE NEW 22 bezeichneten Gebäudes traten zunächst mehrere Planungsteams in einem internen Architekturwettbewerb gegeneinander an. „Wir haben das genauso professionell organisiert, wie wir das auch für Kunden bei einem externen Wettbewerb machen“, erklärt Thomas Berner, Projektleiter für das Bauvorhaben. „Das Baufeld ist aufgrund der Anschlussbebauungen detailliert vorgegeben. Unser Neubau liegt inmitten des Drees & Sommer-Campus. Ziel ist, dass er sich inhaltlich und städtebaulich mit den bestehenden Gebäuden verbindet. Die zentrale Vorgabe war deshalb, dass sich der vernetzte Campusgedanke durch alle Aspekte zieht: Von der Architektur bis hin zu Themen wie Kreislauffähigkeit im Sinne von Cradle to Cradle, Energiewende, Eigenversorgung oder Modularisierung. Derzeit befinden wir uns im engen Austausch mit dem Baurechtsamt, was sich innovativ realisieren lässt. Wenn alles steht, veröffentlichen wir die Details“, sagt Berner. Sicher ist: Für Mitarbeitende und Gäste soll es einen flexibel nutzbaren, modernen Veranstaltungsbereich und eine neue Cafeteria geben. In den Obergeschossen entstehen Büroflächen und Arbeitsplätze.

Messlatte liegt hoch

„Bereits beim benachbarten Leuchtturmprojekt OWP12 am Campus haben alle Beteiligten sehr konstruktiv zusammengearbeitet, so dass für unser neues Vorhaben eine sehr gute Vertrauensbasis vorherrscht“, sagt Steffen Szeidl. Im engen Schulterschluss mit der Stadt Stuttgart und dem Baurechtsamt hat Drees & Sommer bereits für den am Campus 2021 fertiggestellten Neubau OWP12 über die Landesgrenzen hinweg Maßstäbe gesetzt. Sogar Ministerpräsident Winfried Kretschmann lobte die konsequente nachhaltige Ausrichtung der OWP 12 als wegweisend für künftige Bauvorhaben: „Leuchtturmprojekte wie der Neubau von Drees & Sommer zeigen, wie eine Kehrtwende für eine nachhaltige und klimabewusste Baukultur gelingen kann.“ Als Plusenergiehaus erzeugt das mehrfach ausgezeichnete Gebäude mehr Energie, als es verbraucht, unterstützt durch eine hochdämmende Fassadenkonstruktion, Photovoltaikanlagen und Geothermie. Die 100 m² große Grünfassade funktioniert sogar an der Nordseite des Gebäudes. Darüber hinaus orientiert sich die Materialauswahl am Cradle to Cradle-Prinzip, was eine hohe Kreislauffähigkeit und Schadstofffreiheit garantiert. „Ganz klar: die Messlatte für unser neues Gebäudetyp-E-Bauvorhaben liegt hoch“, sagt Drees & Sommer-Vorstand Steffen Szeidl.

 

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