Die Zukunft der Infrastruktur ist zirkulär
Materialtransparenz als Grundlage nachhaltiger Infrastruktur
Die Infrastruktur in Deutschland steht vor einem tiefgreifenden Wandel. In den kommenden Jahren erreichen beispielsweise tausende Brücken, Straßen, Schienen und Gebäude der öffentlichen Hand ihr Nutzungsende. Damit wächst der Modernisierungsbedarf – und zugleich die Chance, wertvolle Rohstoffe und Materialien aus bestehenden Bauwerken zurückzugewinnen und regional wieder einzusetzen.
Gleichzeitig zeigt sich ein grundlegendes Problem: Wir bauen hochkomplexe Infrastrukturen, verlieren aber das Wissen über ihre Materialien oft schon bei der Fertigstellung. Ohne Transparenz über Stoffströme lässt sich Infrastruktur weder zirkulär planen noch effizient modernisieren. Die Folgen sind hohe Entsorgungs- und Transportkosten, unnötiger Einsatz von Primärmaterialien, verpasste Recyclingpotenziale und vermeidbare CO2-Emissionen. Um ein systematisches Stoffstrommanagement aufzusetzen, benötigen wir verlässliche Daten über Materialien, Ressourcen und Potenziale.
Unternehmen, Bauherren und öffentliche Auftraggeber stehen vor zentralen Fragen:
- Welche Materialien wurden in bestehenden Bauwerken tatsächlich verbaut?
- In welcher Qualität liegen diese Stoffe vor – und wie lassen sie sich sortenrein erfassen?
- Wie lassen sich Rückbau, Recycling und Wiederverwendung wirtschaftlich und ökologisch – insbesondere im Hinblick auf den Klimawandel – sinnvoll organisieren?
- Wie können regionale Stoffkreisläufe geschlossen werden und Entsorgungs- sowie Transportkosten sinken?
Unsere Lösung: digitales Stoffstrommanagement für die Infrastruktur
Wir schaffen die Grundlage für echte Kreislaufwirtschaft im Infrastrukturbau – von der Straße über die Schiene bis hin zu sozialen Einrichtungen. Bewährte Ansätze aus dem Gebäudesektor übertragen wir systematisch auf Verkehrsinfrastrukturbauwerke und machen damit sichtbar, was bislang verborgen war: Materialdaten, Stoffströme und Wiederverwendungspotenziale.
Durch frühzeitige Stoffstromanalysen, transparente Datenmodelle und digitale Materialpässe erfassen wir Materialien präzise über den gesamten Lebenszyklus. So entsteht eine belastbare Datengrundlage für Planung, Rückbau, Ausschreibung und nachhaltige Beschaffung.
Unser Ansatz umfasst unter anderem:
Um unseren Kunden die bestmögliche Lösung zu bieten, arbeiten wir eng mit Partnern wie Madaster zusammen – und nutzen Plattformen, die Materialinformationen standardisiert, skalierbar und zukunftssicher verfügbar machen. Wir übernehmen die Strukturierung, Qualitätssicherung und das Management der Daten, damit Infrastrukturen langfristig als Rohstofflager genutzt werden können.
Ihre Mehrwerte
Mit konsequentem Stoffstrommanagement erschließen Sie das größte Rohstofflager Deutschlands: die bestehende Infrastruktur in all ihren Facetten. Sie profitieren von
- Milliardenpotenzialen durch Wiederverwendung statt Entsorgung
- reduzierten Importen von Primärmaterialien
- niedrigeren Entsorgungs- und Transportkosten
- weniger CO₂‑Emissionen durch regionale Kreisläufe
- Planungssicherheit durch transparente Materialdaten
- nachhaltigeren Infrastrukturprojekten, die über Generationen Bestand haben
- einem vertieften Know-how bei allen Themen der Zirkularität und Kreislaufwirtschaft durch unsere Expert:innen von EPEA – Part of Drees & Sommer
Wir begleiten unsere Kunden umfassend bei der Umsetzung eines ganzheitlichen zirkulären Stoffstrommanagements – von der strategischen Planung über die Materialdatenerfassung bis zur praktischen Integration in Bau- und Rückbauprozesse. Mit unserer Beratung und der Quantifizierung der Ressourceneffizienz durch den CPI, schaffen wir die Grundlage, um Materialien werterhaltend im Kreislauf zu führen und ökologische wie ökonomische Potenziale nachhaltig zu nutzen.