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LÖSUNGEN FÜR DIE BRANCHE RESIDENTIAL

Wohnen ist ein Grundbedürfnis des Menschen. Schließlich wohnt jeder von uns irgendwo und irgendwie. Die Anforderungen sind vielfältig und abhängig von der individuellen Lebenssituation. Neue Anforderungen leiten sich aus demographischem und digitalem Wandel ab. Welche innovativen Konzepte und Ansätze helfen uns schon heute, die Herausforderungen der Zukunft zu lösen? 

Wir unterstützen Sie bei Ihren Herausforderungen rund um das Thema Wohnen. Mit unserer Expertise helfen wir Ihnen sowohl bei kleinen Problemstellungen als auch bei Ihren großen Vorhaben, unabhängig von Projekttyp und Aufgabenstellung. Unser volles Potenzial entfalten wir, wenn wir ganzheitliche Lösungen einbringen. Dabei betrachten wir Ihre Projekte so, als wären es unsere eigenen, und schaffen dadurch Ihre Mehrwerte!

Klimaschutzziele und steigende Anforderungen von Nutzern erfordern Handlungsbedarf seitens der Bestandshalter, Entwickler und Investoren. Das bezieht sich nicht nur auf die Neubauprojekte – im Gegenteil.

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In den zurückliegenden Jahrzehnten hat sich unsere Lebensweise enorm verändert. Neben neuen Lebensstilen führen auch die Pluralisierung unserer Gesellschaft sowie eine vermehrte Zuwanderung zu einer höheren und auch veränderten Nachfrage am Wohnungsmarkt – hier müssen wir als Immobilienbranche nachziehen.

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Smarte Vernetzung von smarten Gebäuden: Wenn es um zukunftsweisende Gebäude und Quartiere geht, ist der Einsatz innovativer Technologien und offener Plattformen unerlässlich. Diese zahlen unter anderem auch auf das Nachhaltigkeitskonto der Projekte ein.

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Das Kundenmanagement ist die Achillesverse eines jeden Wohnungsbauprojektes. Egal ob zur Miete oder zum Kauf – Wohnen ist mit Emotionen verbunden. Strukturierte und effiziente Prozesse sorgen für das notwendige Vertrauen und sichern den Projekterfolg.

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Ladeinfrastruktur im Mehrfamilienhaus

Elektromobilität wird Alltag, doch viele Mehrfamilienhäuser sind noch nicht bereit. Mit dem neuen Förderpaket „Laden im Mehrparteienhaus“ stellt der Bund nun bis zu 500 Mio. Euro Fördermittel bereit, um Stellplätze in Miet‑ und WEG‑Immobilien von Wohnungseigentümern zukunftsfähig zu elektrifizieren. Drees & Sommer unterstützt Sie von der strategischen Bedarfsermittlung, über ein förderfähiges Gesamtkonzept bis hin zur erfolgreichen Umsetzung.

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Wohnportfolios effektiv sanieren

Seit einigen Jahren zeigt sich, dass der Klimawandel erheblich schneller voranschreitet, als prognostiziert. Entsprechend ambitioniert muss die Immobilienwirtschaft zusammen mit der Politik und der Gesellschaft bei der Reduktion der CO2-Emissionen und der Dekarbonisierung aller Lebensbereiche handeln. Der Gebäudebestand ist dabei ein wichtiger Schlüssel zum Erfolg.

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Hausfassade alt vs. neu

„Erfolgreiche Wohnprojekte beginnen mit einem tiefen Verständnis für die Bedürfnisse der Menschen.“

Tobias Golz Director Real Estate

„Bei Wohnungsbauprojekten profitieren unsere Bauherren von unserer Expertise in erfolgreich umgesetzten nationalen und internationalen Projekten“

Andreas Kieb Advisor to Global Head of Real Estate
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Presse

Berlin um 1.300 Wohnungen reicher: Alle Neubauten im Havelufer Quartier sind fertiggestellt

Neuer Wohnraum auf ehemaligem Industrieareal: Von Ein-Zimmer-Wohnungen über Townhouses bis hin zu Co-Living-Apartments – im fertigen Havelufer Quartier leben bis zu 4.000 Menschen.© Drees & Sommer

Das Havelufer Quartier in Berlin-Spandau ist auf der Zielgeraden: Alle 16 Neubauten mit insgesamt 1.300 Wohnungen sind fertiggestellt. Eine entscheidende Rolle für die termin- und kostengerechte Fertigstellung spielte die Integrierte Projektabwicklung, kurz IPA. Das innovative Verfahren setzt auf eine partnerschaftliche Zusammenarbeit aller Projektbeteiligten und zeichnet sich vor allem durch den Mehrparteienvertrag aus. Statt eines bilateralen Vertrags wird dabei ein Vertrag mit mindestens drei Parteien vereinbart. Das Besondere beim Havelufer Quartier: Aufgrund der Projektkomplexität wurden alle Neubauvorhaben in vier Mehrparteienverträgen abgewickelt. Damit realisierten die Projektpartner das bisher erste Multi-IPA-Projekt in Deutschland. Das auf Bau, Immobilien und Infrastruktur spezialisierte Beratungsunternehmen Drees & Sommer SE hat die Bauherrn PATRIZIA und KAURI CAB Development umfassend unterstützt und verantwortete als Projektmanager und Berater alle Leistungsphasen und -bereiche der Quartiersentwicklung. Zu weiteren IPA-Vertragspartnern zählen die JWA Jan Wiese Architekten GmbH aus Berlin und die Zech Bau SE mit Hauptsitz in Bremen. 

„Das Havelufer Quartier ist ein ambitioniertes Projekt. Sowohl der Umfang, die hohen ökologischen und sozialen Standards, aber auch die Diversität der angebotenen Wohnmodelle tragen dazu bei, dass die Planung und erfolgreiche Umsetzung ein hohes Maß an Know-how und Abstimmung bedurften. So mischen wir bewusst Wohnungen für Singles und Familien mit altersgerechtem Wohnen, Co-Living und sozial gefördertem Wohnungsbau. Das Ziel ist eine harmonisierende Community“, erklärt Felix Speetzen, Head of Fund Management Value Add Living bei der PATRIZIA.

Mit insgesamt rund 130.000 Quadratmetern Fläche, 19 Neubau- und Bestandsgebäuden und einer Vielzahl an Projektbeteiligten zählt das Havelufer Quartier auf dem historischen Hertlein-Areal in Hakenfelde zu den größten Bauprojekten in Deutschland. Trotz dieser Größe und des Baustarts mitten in der Corona-Pandemie konnten alle Neubauten in einer Entwicklungs-, Planungs- und Bauzeit von nur vier Jahren fertiggestellt werden. Eine entscheidende Rolle spielte dabei die Integrierte Projektabwicklung – ein innovativer Ansatz für die Abwicklung von komplexen Bauvorhaben.

Erfolg trotz schwieriger Ausgangslage

„Mit IPA haben wir Neuland betreten und erstmals ein Projekt dieser Größe in Deutschland mit Mehrparteienverträgen abgewickelt. Die Fertigstellung im Zeit- und Kostenrahmen beweist, dass diese Entscheidung genau richtig war. Nur dank IPA konnten wir Verträge, Kapazitäten und Rohstoffe frühzeitig sichern, was in der aktuellen Konjunkturlage und Zeiten von Rohstoff- und Fachkräftemangel nicht selbstverständlich ist“, sagt Luca Bauernfeind, geschäftsführender Gesellschafter der KAURI CAB Development Berlin GmbH.  

Dabei war die Ausgangslage des Projekts sehr anspruchsvoll: Ein ehemaliges Industrieareal, das zudem denkmalgeschützt ist, sollte umgewandelt werden. Das brachte hohe Komplexität und zusätzliche Risiken mit sich. „Gerade in schwierigen Situationen zeigt sich, wie wichtig eine partnerschaftliche und pragmatische Lösungsfindung ist. Das wurde durch IPA von Anfang an und von allen Beteiligten gelebt und war entscheidend für den Projekterfolg“,sagt Moritz Schöbel, Verantwortlicher für das Projekt bei Drees & Sommer. 

Das aus dem angelsächsischen Raum stammende Integrierte Abwicklungsmodell nahm in den letzten Jahren in Deutschland immer mehr Fahrt auf.  Dem jährlichen IPA-Report des Instituts für Management und Technologie im Baubetrieb des Karlsruher Instituts für Technologie zufolge gab es 2024 deutschlandweit 25 abgeschlossene oder laufende IPA-Projekte. Mit dem Havelufer-Quartier kommt nun ein weiteres dazu.

Klare Vorteile gegenüber der klassischen Projektabwicklung

„Im Gegensatz zu konventionellen Abwicklungsmodellen, mit denen komplexe Projekte wie dieses schnell an ihre Grenzen stoßen, schafft die Integrierte Projektabwicklung von Beginn an faire Rahmenbedingungen. Alle tragen das gleiche Risiko und halten die Kosten- und Terminvereinbarungen präziser ein. Das Havelufer Quartier als erfolgreich abgeschlossenes IPA-Projekt macht diese Vorteile greifbarer und hilft, das Integrierte Abwicklungsmodell in Deutschland weiter zu etablieren“, ergänzt Dr. Selim-Tugra Demir, IPA -Experte bei Drees & Sommer. Neben dem gemeinsamen Risikomanagement zählen der Einsatz kollaborativer Arbeitsmethoden wie Lean Management und ein Bonus-Malus-System, das eine innovative und finanzielle Anreizstruktur schafft, zu weiteren Mehrwerten von IPA.

Dass von diesen Vorteilen nicht nur die Planung, sondern auch die Bauausführung profitiert, bestätigt auch Jörg Richter, Technischer Niederlassungsleiter der ZECH Bau SE: „Es war für uns enorm wertvoll, von Beginn an im Planungsprozess mitzuwirken. So konnten wir gemeinsam mit anderen Partnern alle Planungsschritte transparent und effizient gestalten und die Bauausführung effektiv vorbereiten. Das Ergebnis: Im gesamten Zeitraum der Planung und des Bauens gab es keine einzige Behinderungsanzeige oder Verzögerungsmeldung.“

Innovatives Quartier mit grüner Seele

Bis Ende 2025 laufen noch Arbeiten an zwei weiteren denkmalgeschützten Bestandsgebäuden sowie an der unterirdischen Infrastruktur und den Außenanlagen. Das ebenfalls unter dem Denkmalschutz stehende ehemalige Offizierskasino wurde bereits modernisiert und beherbergt jetzt eine Kita sowie Gastronomie- und Coworking-Flächen. Insgesamt wird das Havelufer Quartier rund 1.700 Mietwohnungen umfassen – von Ein-Zimmer-Apartments bis zu Fünf-Zimmer-Wohnungen über Townhouses und barrierefreie Seniorenwohnungen bis hin zu Co-Living-Flächen.

Neben dem gemeinschaftlichen Miteinander stehen im Havelufer Quartier auch Nachhaltigkeit und Innovation im Fokus: So entspricht das Quartier künftig dem DGNB Gold Standard und deckt einen Großteil seines Strombedarfs lokal über Photovoltaik auf den Dächern. Eine Quartiers-App unterstützt die Bewohner als smartes Tool und dient gleichzeitig als digitales Nachbarschaftsforum. Insgesamt können im Havelufer Quartier nach der Fertigstellung etwa 4.000 Menschen leben.

Noch mehr spannende Details zum Projekt erfahren Sie in diesem Video.

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Simon Dietzfelbinger

Head of Real Estate

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