Investitionsförderung für Industrieunternehmen
Wir machen Transformation finanzierbar
Fördermittel, Forschungszulage und Zuschüsse strategisch nutzen – für bessere Business Cases, mehr Investitionsspielraum und eine prüfungssichere Umsetzung.
Die industrielle Transformation erfordert hohe Investitionen in Dekarbonisierung, Automatisierung und den Aufbau resilienter Lieferketten. Gleichzeitig stehen viele Unternehmen unter erheblichem Kosten- und Margendruck. Deshalb unterstützen Bund, Länder und die EU mit umfangreichen Förderprogrammen, Zuschüssen und steuerlichen Förderinstrumenten wie der Forschungszulage.
Doch häufig werden Subventionen von Unternehmen erst spät, projektbezogen und ohne übergreifende Strategie berücksichtigt. Dadurch bleiben erhebliche finanzielle Potenziale ungenutzt.
Mit einer strategischen Fördermittelberatung identifizieren unsere Expert:innen von Drees & Sommer relevante Förderprogramme frühzeitig und integrieren Förderungen und Zulagen direkt in Ihre Investitionsplanung.
Denn: Fördermittel sind kein Zuschuss „am Ende“. Sie sind ein strategischer Finanzierungshebel am Anfang industrieller Transformation!
Aufwand hoch – Nutzen ungewiss?
Die Fördermittelbeantragung erweist sich für viele Unternehmen jedoch als echte Herausforderung. Die größte Hürde besteht darin, die richtigen Programme rechtzeitig auszumachen und erfolgreich zu beantragen.
Die Gründe dafür sind vielfältig:
- Intransparente und komplexe Förderlandschaft
- Zeitdruck bei Investitionsentscheidungen und Fördermittel-Anträgen
- Begrenzte interne Ressourcen für Recherche, Antragstellung und Nachweisführung
- Unsicherheit hinsichtlich Förderfähigkeit und Bewilligungschancen
- Fehlende Verknüpfung von Fördermittelberatung und Investitionsplanung
Doch fehlerhafte Anträge können im schlechtesten Fall zu Rückforderungen von Fördermitteln führen.
Warum jetzt? Investitionsdruck und verlorene Potenziale
Öffentliche Subventionen werden im Allgemeinen mit Forschung oder öffentlichen Großprojekten verbunden. Tatsächlich können bereits zahlreiche Investitions- und Transformationsvorhaben förderfähig sein.
Die Frage ist dabei also: Was kostet es, Förderung nicht zu prüfen?
Nicht beantragte Fördermittel sind verlorene Marge. Noch gravierender: Ohne systematische Förderlogik werden Projekte möglicherweise verschoben, kleiner geplant oder gar nicht realisiert, obwohl sie mit passender Förderstruktur wirtschaftlich umsetzbar wären.
Beispiele der Fördermittelberatung
- Maßnahmen zur Dekarbonisierung und Steigerung der Energieeffizienz
- Digitalisierung und Automatisierung von Produktionsabläufen, Industrie 4.0
- Investitionen in KI, Robotics, Laserbearbeitung
- Umstellung von Batch- auf kontinuierliche Produktion
Mehrwert: Signifikant niedrigere Investitionskosten durch Zuschüsse
- Förderung energieeffizienter Logistikimmobilien und Neubauten
- Zuschüsse für nachhaltige Logistiklösungen und Fuhrparkumstellung auf Elektromobilität
- Digitalisierung und Automatisierung von Logistikprozessen wie der Einsatz fahrerloser Transportsysteme oder Robotik
- Entwicklung neuer Algorithmen zur dynamischen Routenoptimierung
Mehrwert: Optimieren von Bau- und Betriebskosten durch Fördermittel
- Forschung und Entwicklung neuer Produkte, Verfahren und Technologien wie biologische Targets (z.B. Proteine, Signalwege), Moleküle und Antikörper, Zelllinien oder Expressionssysteme
- Optimierung von Entwicklungs- und Innovationsprozessen
Mehrwert: Direkte Förderung von Entwicklungsaufwänden
Besonders attraktiv: Die Forschungszulage
Über die Forschungszulage können Unternehmen Forschungs- und Entwicklungsvorhaben steuerlich fördern lassen. Förderfähig sind grundsätzlich alle Unternehmensgrößen und nahezu alle Arten von Forschungs- und Entwicklungsprojekten.
Warum die Forschungszulage für Industrieunternehmen besonders relevant ist:
Viele industrielle Entwicklungsaktivitäten werden intern nicht als FuE erkannt – obwohl sie potenziell förderfähig sein können. Dazu zählen zum Beispiel Automatisierungslösungen, KI-Anwendungen, neue Fertigungsprozesse, Materialinnovationen, Pilotanlagen, Robotics, digitale Zwillinge oder Prozessentwicklungen.
Ihr Vorteil: Die Forschungszulage ist häufig breiter anwendbar, als viele Unternehmen vermuten, und kann grundsätzlich auch rückwirkend betrachtet werden.
Jetzt Forschungszulage beantragen:
- Bis zu 12 Mio. Euro förderfähige Aufwendungen pro Jahr
- 25 % Förderquote für große Unternehmen = bis zu 3,0 Millionen Euro pro Jahr
- 35 % Förderquote für KMU = bis zu 4,2 Millionen Euro pro Jahr
- 20 % Pauschale für Gemein- und Betriebskosten bei Vorhaben ab 2026
- Rückwirkende Betrachtung grundsätzlich bis zu vier Jahre möglich
Unsere Leistungen
Wir managen nicht nur Projekte, wir helfen, Sie auch finanzierbar zu machen.
Drees & Sommer verbindet technische, wirtschaftliche und förderlogische Perspektiven. Wir verstehen industrielle Investitionsprogramme, Produktionsstandorte, Transformation Roadmaps, Bau- und Infrastrukturprojekte – und übersetzen diese in förderfähige, prüfungssichere und umsetzbare Projektstrukturen.
- Schritt: 60–90 Minuten Management- oder Projektinterview
Klärung von Investitionszielen, Projektportfolio, Zeitplan, Standort- und Innovationskontext - Schritt: Screening laufender und geplanter Projekte
Prüfung von CAPEX-Vorhaben, FuE-Aktivitäten, Standortmaßnahmen, Energie- und Digitalisierungsthemen - Schritt: Einordnung FuE vs. Investition
Identifikation, welche Projektbestandteile eher steuerlich, investiv oder programmatisch förderfähig sein können
Ergebnis: Erste Fördermittel-Indikation
- Einschätzung möglicher Förderquoten, Zuschusshöhen, Forschungszulage und wirtschaftlicher Effekte
- Business-Case-Bewertung
Darstellung, wie Förderung Investitionskosten, Payback, Cashflow und Entscheidungsfähigkeit beeinflussen kann - Priorisierung der nächsten Schritte
Empfehlung für Förderstrategie, Antrag, Projektstrukturierung oder vertiefende Prüfung
Ergebnis: Fördermittelantrag
- Erstellen und Einreichen von Förderanträgen, Abstimmung mit Fördergebern, Nachweisführung und Dokumentation
- Darüber hinaus bieten wir eine Projektbegleitung
Unterstützen bei Audits und Prüfungen, Sicherstellen einer förderkonformen Projektsteuerung, Project Management Office
Der Hebel liegt im Business Case
Bei industriellen Transformationsprogrammen entscheidet ein Fördermittel-Check nicht selten darüber, ob ein Projekt genehmigungsfähig, priorisiert oder verschoben wird.
Fördermittel können den Business Case auf mehreren Ebenen verbessern:
Die entscheidende Frage lautet daher nicht: Gibt es irgendwo Förderung? Sondern: Wie strukturieren wir unsere Transformationsprojekte so, dass sie förderfähig, rentabel und umsetzbar werden?
Denn es sind deutlich mehr Projekte förderfähig, als Unternehmen vermuten – von der neuen Produktionsanlage über Automatisierungs- und KI-Projekte bis hin zu Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten.
Ihre Mehrwerte
Wir übersetzen komplexe Förderprogramme in einen effizienten End-to-End-Prozess, von der Ersteinschätzung, über die Antragstellung bis zur Auszahlung.
- Strategischer Wettbewerbsvorteil: Staatliche Programme von EU, Bund, Länder können als gezielte Steuerungsinstrumente für Innovation und Transformation nutzbar gemacht werden.
- Verbesserter Business Case: Der intelligente Einsatz von Fördermitteln verbessert die Wirtschaftlichkeit Ihrer Projekte.
- Schnellere Umsetzung: Ein systematischer Förder-Check beschleunigt Entscheidungs- und Investitionsprozesse – auch für bereits abgeschlossene Projekte.
- Kein Risiko: Unsere Vergütung ist erfolgsabhängig und deutlich niedriger als marktüblich (12% vs. 14–20%).
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