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WASSER – ELEMENTARE RESSOURCE FÜR EINE LEBENSWERTE ZUKUNFT

Wasser, das blaue Element: Drees & Sommer ist sich bewusst, dass eine lebenswerte Zukunft untrennbar mit Wasser verbunden ist. Denn wie wir mit Wasser umgehen, entscheidet maßgeblich darüber, ob wir als Gesellschaft funktionieren. Daher befassen wir uns intensiv mit Fragen wie:

  • Wie machen wir Trinkwasser für alle zugänglich?
  • Wie integrieren wir nachhaltige Wasserstrukturen in unsere Städte und Siedlungen?
  • Wie leiten wir Starkregen effektiv ab?
  • Wie reinigen wir Abwasser, sodass es wieder in die Umwelt entlassen werden kann?
  • Wie decken wir den Wasserbedarf der Industrie nachhaltig?

Bessere Lösungen für das hohe Gut Wasser zu finden – das ist der Anspruch von Drees & Sommer! Dazu bringen die Expert:innen des Unternehmens ihre umfängliche Expertise ein. In interdisziplinären Teams entwickeln sie ganzheitliche Konzepte, beraten, planen und setzen Projekte um. Dabei haben sie die Bedürfnisse der Menschen im Blick.  

Bei all dem versteht Drees & Sommer Nachhaltigkeit mit all ihren Facetten: Ökonomie, Ökologie und Funktionalität sind für uns untrennbar miteinander verbunden. Der zukunftsfähige Umgang mit Wasser steht daher im Zentrum unserer Grundhaltung, die wir „the blue way“ nennen.

ABWASSER

Gemeinsam mit Betreibern von Kläranlagen und Abwasserinfrastrukturen entwickeln wir ganzheitliche Lösungen, die technisch und organisatorisch überzeugen. Dazu zählen ein wirksames Abwassermanagement und eine Abwasserreinigung, die die Anforderungen der EU-Kommunalabwasserrichtlinie erfüllen.

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URBANES WASSERMANAGEMENT

Wasser ist eine wertvolle Ressource in der Stadtentwicklung. Deshalb unterstützen wir Kommunen und Quartiersentwickler mit Lösungen für das urbane Wassermanagement. Eine Schwammstadt speichert Regenwasser und gibt es in trockenen Perioden gezielt ab. Vom ersten Grobkonzept über die Machbarkeitsstudie bis zur detaillierten Konzeption sind wir der Seite unserer Kunden.

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INDUSTRIEWASSER

Industrieunternehmen streben danach, ihren Wasserbedarf wirtschaftlich zu decken. Ob Prozess-, Brauch- oder Kühlwasser: Wir unterstützen sie dabei, nachhaltige Lösungen zu finden – im Einklang mit den Bedürfnissen der Trinkwasserversorgung.

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TRINKWASSER

Die Bevölkerung mit ausreichend Trinkwasser zu versorgen, wird angesichts der Folgen des Klimawandels immer schwieriger. Wir entwickeln Lösungen, die Ressourcen schützen, die Wassernetze stärken, die Aufbereitung unterstützen und die Verteilung des kostbaren Guts Wasser verbessern.

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Unsere ProjekteDiese Projekte könnten Sie interessieren.
Presse

Starkregen und Hochwasser: Mit diesen Maßnahmen schützen sich Städte vor Extremwetter

Starkregen- und Hochwasserereignisse treten immer häufiger auf. Eine effektive Klimaanpassung wird daher zur Überlebensfrage für Städte und Kommunen. © gettyimages - shaunl

Heftige Regenfälle in Nordrhein-Westfalen, Hochwasser in der Toskana und folgenschwerere Überschwemmungen auf Bali: Extreme Starkregen- und Hochwasserereignisse nehmen nicht nur in Deutschland, sondern weltweit spürbar zu. Die Folgen sind oft verheerend und reichen von vollgelaufenen Kellern über lahmgelegte Infrastruktur und Milliardenschäden bis hin zu menschlichen Opfern. „Ein flächendeckender Hochwasserschutz und eine klimaresiliente Stadtplanung wird für Städte und Kommunen zukunftsentscheidend“, betont Gregor Grassl, Associate Partner und Experte für klimafreundliche Stadtentwicklung bei Drees & Sommer, einem auf Bau, Immobilien und Infrastruktur spezialisierten Beratungsunternehmen mit Hauptsitz in Stuttgart. Wie wirkungsvolle Klimaanpassung in der Praxis aussehen kann, machen unter anderem Klimaanpassungsprojekte im Landkreis Cochem-Zell und in den Städten Limburg und Potsdam vor. Drees & Sommer steht bei diesen Vorhaben den Städten und Kommunen beratend zur Seite.

Seit Juli 2024 gilt das neue Klimaanpassungsgesetz (KAnG), das die Bundesländer dazu verpflichtet, eigene Strategien zur Klimaanpassung zu entwickeln. Dass sich hier bereits viel bewegt, zeigt eine im Auftrag des Umweltbundesamts durchgeführte repräsentative Studie „Kommunalbefragung Klimaanpassung 2023“1. Demnach haben über 40 Prozent der insgesamt über 1.000 befragten Kommunen bereits Maßnahmen zur Klimaanpassung umgesetzt. Fast ebenso viele planen derzeit entsprechende Schritte. Klimaanpassung rückt damit spürbar auf die politische Agenda in den Städten und Gemeinden. Zugleich ergab die Studie, dass fast drei Viertel der Kommunen sich mehr Informationen und Empfehlungen in Bezug auf geeignete Klimaanpassungsmaßnahmen wünschen.

Denn: Während in einigen Regionen die steigenden Temperaturen ganze Landstriche austrocknen lassen, gehen andere Gebiete im Starkregen nahezu unter. Gregor Grassl beschäftigt sich bei Drees & Sommer intensiv mit den Herausforderungen solcher Extremwetterlagen und weiß: „Die Hitze- und Regenphasen treten immer konzentrierter auf und können jede Region Deutschlands treffen. Besonders tückisch ist der Starkregen, weil er spontan und punktuell niedergeht – und dadurch schwer planbar ist.“ Dennoch können sich Städte mit dem richtigen Know-how anpassen und widerstandsfähiger werden.

 

So gelingt der Umgang mit Starkregen

1. Analyse der lokalen Risiken

Starkregen kann ganze Städte verwüsten und Überschwemmungsrisiken auch abseits von Gewässern schwer kalkulierbar machen. Es ist wichtig, vor solchen Ereignissen präventive Maßnahmen zu ergreifen, um die negativen Auswirkungen zu minimieren. „Der Zustand der Gewässer und die Leistungsfähigkeit der Kanalisation sind zentrale Faktoren, denn überlastete Abwassersysteme zählen zu den häufigsten Ursachen für urbane Überflutungen”, sagt Grassl. Deshalb gilt es, bestehende Hochwasserschutzmaßnahmen regelmäßig zu überprüfen und ihre Wirksamkeit gegenüber extremen Wetterlagen zu testen. Ebenso essenziell ist es, den Zugang zu lebenswichtiger Infrastruktur wie Rettungswegen, Feuerwachen, Krankenhäusern und Notunterkünften jederzeit sicherzustellen.

2. Blau-grüne Infrastruktur fördern

Kernstück der Anpassung an Starkregenereignisse ist die blau-grüne Infrastruktur, die Grünflächen, Wassermanagement und moderne Technik kombiniert. Parks, Grünzüge und urbane Freiflächen übernehmen dabei eine Schlüsselrolle: Sie fungieren als natürliche Rückhalteräume, die bei starken Niederschlägen überschüssiges Wasser aufnehmen und so Überflutungen gezielt abpuffern.

„Man spricht in diesem Zusammenhang auch von Schwammstädten, weil die Grünflächen wie ein Schwamm wirken und das Regenwasser aufnehmen“, erklärt der Experte von Drees & Sommer. Doch die Flächen leisten weit mehr: Sie bieten Schutz vor Hitze, verbessern die Luftqualität, fördern die Artenvielfalt und schaffen wertvolle Erholungsräume im urbanen Raum. Damit tragen sie nicht nur zur Klimaanpassung bei, sondern erhöhen auch die Lebensqualität in unseren Städten spürbar.

3. Vermeidung von Versiegelung

In vielen Städten dominieren Asphalt, Beton und dicht verlegte Pflastersteine – Materialien, die verhindern, dass Regenwasser in den Boden eindringt. Stattdessen fließt es ungebremst in die Kanalisation, die bei Starkregen schnell überlastet ist. Die Folge: Rückstau, überflutete Straßen und Keller sowie enorme Schäden an Gebäuden und Infrastruktur. „Um dem entgegenzuwirken, muss man große Flächen entsiegeln und mit wasserdurchlässigen Alternativen ersetzen”, so Grassl. Materialien wie Rasengittersteine, poröse Beläge oder begrünte Wegeflächen ermöglichen eine natürliche Versickerung und tragen dazu bei, das Regenwasser dezentral dort aufzunehmen, wo es fällt. Zugleich verbessern entsiegelte Flächen das Mikroklima, wirken der Überhitzung in Städten entgegen und fördern die Grundwasserneubildung.

4. Verzicht auf kontraproduktive Dämme

Traditionelle, starre Dämme wurden lange Zeit als wirksamer Hochwasserschutz betrachtet. In vielen Fällen bewirken sie jedoch das Gegenteil: Indem sie den natürlichen Wasserfluss einschränken und das Wasser gezielt ableiten, erhöhen sie die Fließgeschwindigkeit – mit der Folge, dass Überschwemmungen an anderer Stelle verschärft oder sogar erst ausgelöst werden.

Ein zukunftsfähiger Umgang mit Starkregenereignissen setzt daher auf einen Paradigmenwechsel: „Statt Wasser schnell aus dem Siedlungsraum abzuleiten, gilt es, es gezielt zu bremsen und zu puffern. Das bedeutet, Städte und Siedlungen stärker an natürliche Gegebenheiten wie Geländeformen und ursprüngliche Wasserläufe anzupassen”, so Gregor Grassl. Durch Retentionsflächen, durchlässige Böden und naturnahe Gestaltungen kann Wasser länger vor Ort zurückgehalten, kontrolliert versickert oder verzögert weitergeleitet werden.

5. Integration in Stadtplanung und Bauleitplanung

Um Kosten zu sparen und Synergien zu nutzen, müssen Schutzmaßnahmen gegen Starkregen frühzeitig in geplante Um- und Neubauprojekte integriert werden. So lassen sich Versickerungsflächen, Rückhaltebecken oder Grünzüge von Anfang an mitdenken und effizient umsetzen.

„Diese integrierte Planung bietet nicht nur funktionalen, sondern auch gestalterischen Mehrwert: Rückhalteflächen können gleichzeitig als Parks, Spielplätze oder Aufenthaltsräume genutzt werden”, sagt Grassl.

Projektbeispiele, die Drees & Sommer aktuell begleitet oder erfolgreich abgeschlossen hat:

Klimaanpassung Cochem Zell: Bis Oktober 2026 erarbeitet der Landkreis Cochem-Zell (RP) ein umfassendes Klimaanpassungskonzept und will damit die Region auf die spürbaren und zunehmenden Folgen des Klimawandels vorbereiten.

Klimaanpassung Limburg: Die Stadt Limburg setzt kommunale Wärmeplanung, energetische Beratung für Hausbesitzer und die klimaresiliente Umgestaltung öffentlicher Räume als Maßnahmen zur Klimaanpassung um.

Klimaanpassung Telegrafenberg in Potsdam: Der Baumbestand auf dem Telegrafenberg in Potsdam ist infolge von Hitze und Trockenheit bereits zu 78 Prozent geschädigt. Mit einem umfassenden Landschaftskonzept soll der traditionsreiche Wissenschaftsstandort wieder zukunftsfähig werden.

Klimaanpassung Düren und Dormagen: Der nordrhein-westfälische Kreis Düren und die Stadt Dormagen wollen klimafit werden und erarbeiten auf Basis von Betroffenheitsanalysen individuelle Klimaanpassungskonzepte.

Masterplanung Universitätscampus Hamburg: Die Helmut-Schmidt-Universität plant eine klimaneutrale Campusentwicklung im Stadtteil Jenfeld. Die Masterplanung beinhaltet u. a. ein umfassendes Regenmanagement, das sich am Schwammstadt-Prinzip orientiert

DIE GLOBALEN NACHHALTIGKEITSZIELE (Sustainable Development Goals, SDG)

Nachhaltige Entwicklung hängt eng mit Wasser zusammen. Deshalb ist der richtige Umgang mit dem Element nicht nur als einzelnes SDG-Ziel gefasst, sondern als zentrales Querschnittsthema in die Systematik der SDG integriert. Mehrere SDG verdeutlichen das:

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