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Usercentric Spaces and Places

User Centric Solutions

CONNECTING IDEAS WITH SPACES. CONNECTING PEOPLE IN SPACES. CONNECTING PHYSICAL AND DIGITAL.

Menschen vernetzen. Das Wohlbefinden verbessern. Den kreativen und produktiven Output erhöhen. Reale und digitale Welten nahtlos verbinden. Werte und Ideen transportieren: Wir sind davon überzeugt, dass Orte all das können. Von einzelnen Büroflächen bis hin zu ganzen Campusanlagen: Wir beraten und befähigen Unternehmen und Institutionen, Orte holistisch zu denken und mit Funktion und Emotion zu füllen.  
 

NEUE GEDANKEN VERLANGEN NEUE PERSPEKTIVEN

Unternehmen, die öffentliche Hand, Universitäten und die Immobilienbranche stehen vor veränderten Nutzerbedürfnissen. Was bringt Menschen dazu, gerne ins Büro zu kommen?   Wie nutzen wir Flächen intelligent, effizient und flexibel? Was hebt Universitäten auf Exzellenz-Niveau? Wie richten wir Immobilien am zukünftigen Bedarf aus und halten ihren Marktwert? Was macht sie zu Magneten für ihre Nutzer:innen? Wir haben Antworten auf viele relevante Fragen und Herausforderungen unserer Zeit: vom Einsatz neuer Technologien wie Künstliche Intelligenz, das Internet der Dinge (IoT) oder Mixed Reality über Energieeffizienz, Klimaschutz und wirtschaftlichen Gebäudebetrieb bis hin zum Wettbewerb um die besten Talente, Studierende und Kund:innen.

Space Repertoire

Die Zukunft der Arbeit

Wissensarbeit findet längst nicht mehr nur im Büro statt. Sondern auch im Homeoffice und an anderen Orten, mal digital, mal hybrid. Wir sehen diesen Wandel als Chance, die Gestaltung von Arbeitsräumen neu zu denken. Das Büro wird zur Tankstelle für Identität und Integrität, zu einem gesunden Ort mit positivem Impact auf das Wohlbefinden der Mitarbeiter:innen.

Wir beraten hinsichtlich nachhaltiger Nutzungskonzepte in Bestand und Neubau. Aus strategischen Handlungsfeldern leiten wir konkrete Maßnahmen ab, übersetzen die individuell passende New-Work-Vision in Planungs- und Umsetzungsgrundlagen und begleiten alle Beteiligten auf Augenhöhe.

Human-Centred Education

New Education stellt den Menschen in den Mittelpunkt. Der Campus wird für Studierende immer mehr zum pulsierenden Herzstück der Vernetzung. Hier finden sie, was die eigene Wohnung, Cafés oder Parks in der Kombination nicht bieten können: vielseitige und flexible Räume, fließende Übergänge in der Nutzung und attraktive Außenbereiche. Der Campus ist ein Ort der Begegnung, des Austauschs und der Zusammenarbeit. Studierende wollen so lernen, wie es zu ihren Bedürfnissen passt. Sie brauchen einen Ort, der Identität schafft. Einen Ort mit angenehmer Haptik. Einen Ort, an dem sie sich wohlfühlen. Diese Punkte sind ihnen genauso wichtig wie ein moderner Umgang mit der Digitalisierung.

Wir gestalten diese inspirierenden Orte und Gebäude mit ganzheitlichen Lösungsansätzen. So meistern Universitäten und andere Bildungseinrichtungen die vielfältigen Herausforderungen der Zukunft.

MARKEN ERLEBBAR MACHEN – STRATEGISCH GEDACHT, RÄUMLICH GESTALTET.

Wir entwickeln ganzheitliche Konzepte für Brand Spaces, die Identität sichtbar und räumlich erlebbar machen. Ob Showroom, Flagship-Store, Filialen, Kundencenter, Messestand oder Campus – wir analysieren die Ausgangssituation, schärfen Zielbilder und gestalten Räume, die Wirkung entfalten. 
Dabei denken wir strategisch, handeln holistisch und begleiten den gesamten Prozess – von der Vision über das Konzept bis zur Umsetzung. 
So entstehen Orte, die nachhaltig in Erinnerung bleiben – durch die stringente Verknüpfung von Marke und Raum mit nahtloser Verbindung von analogen und digitalen Welten.

WHO WE ARE

Hinter User Centric Solutions steht ein interdisziplinäres Team mit den Schwerpunkten Architektur, Interior Design, Produktentwicklung, Digitalisierung, Nachhaltigkeit, Sozialwissenschaften und Kommunikation. Wir wurden bereits mehrfach für unsere Kreativ- und Designleistungen ausgezeichnet. Besonders reizt es uns, Neues zu wagen und Unvorhergesehenes zu entdecken. Uns ist kein Projekt zu groß und keine Anforderung zu komplex. Vor welcher Aufgabe stehen Sie? Wir freuen uns von Ihnen zu hören!

   

MAGAZIN

Woran wir arbeiten, womit wir uns beschäftigen – und was uns beschäftigt: Erfahren Sie mehr über Orte mit Identität, gestalterischer Qualität und gesellschaftlicher Relevanz.

Presse

Ein Zimmer, Küche, Vertrag: Drees & Sommer begleitet Neubau von Mitarbeiterwohnungen für Uniklinik Heidelberg

© GGH/Löffler_Schmeling_Architekten
Wer in Heidelberg eine Wohnung sucht, braucht starke Nerven. In den letzten 10 Jahren ist das Angebot an Mietwohnungen um 44 Prozent gesunken. Inmitten dieser Wohnungskrise kommt ein altbewährtes Konzept wieder in Mode: Das Mitarbeiterwohnen. Für die Beschäftigten des Universitätsklinikums Heidelberg baut die städtische Gesellschaft für Grund- und Hausbesitz (GGH) aktuell 99 Apartments.

Die Gesellschaft für Grund- und Hausbesitz mbH Heidelberg (GGH) baut in unmittelbarer Nähe zum Neuenheimer Feld 99 Wohnungen für Beschäftigte des Universitätsklinikums Heidelberg (UKHD). Das auf Bau und Immobilien spezialisierte Beratungsunternehmen Drees & Sommer SE begleitet die GGH bei diesem Vorhaben. Die Rohbauarbeiten wurden Ende Oktober abgeschlossen, im Juni 2025 sollen die neuen Mieterinnen und Mieter einziehen. Insgesamt entstehen auf dem etwa 4.500 Quadratmeter großen Gelände 3.170 Quadratmeter Wohnfläche, die auf fünf freistehende, zwei- bis dreigeschossige, L-förmige Gebäude verteilt sind. Die 99 Wohnungen sind überwiegend als Ein-Zimmer-Apartments mit 25 bis 30 Quadratmetern Wohnfläche sowie eigenem Bad und Küchenzeile angelegt.

Nach der Baufertigstellung im Mai 2025 wird das UKHD die 99 Wohnungen anmieten und verwalten. Die GGH bleibt weiterhin für Dach und Fach und somit für die Instandhaltung und Instandsetzung der Gebäude verantwortlich. „Mit dem Projekt schaffen wir günstigen Wohnraum für die Mitarbeitenden des Uniklinikums und tragen somit aktiv zur Fachkräftesicherung in unserer Stadt bei“, erklärt GGH-Geschäftsführer Peter Bresinski. Um die eigene Zielsetzung einer nachhaltigen Bauweise zu erfüllen, setzt die GGH auf modulare Holzhybridkonstruktionen. 

Die Wurzel allen Bauens

Holz als Baustoff hat eine lange Tradition. Zwischenzeitlich von Beton und Zement abgelöst, rückt er angesichts von Klimawandel und Ressourcenknappheit wieder verstärkt in den Fokus. Als nachwachsender Rohstoff, der lokal erhältlich ist und CO2 speichert, besitzt Holz eine sehr gute Ökobilanz. Verbunden mit seinen exzellenten thermischen, statischen und witterungsbeständigen Eigenschaften ist Holz ein hervorragender Baustoff. Ein weiterer Vorteil: Holz lässt sich leicht bearbeiten und ermöglicht eine schnelle und präzise Vorfertigung von Modulen. Die einzelnen Elemente werden bereits in der Halle und in Serie vorgefertigt. Das sorgt für eine durchgehend hohe Qualität der einzelnen Bauteile, da sich die Module millimetergenau produzieren lassen. Zudem wird die Arbeit auf der Baustelle schneller und einfacher: Statt jedes Element kleinteilig bei Regen, Schnee und Kälte zu verbauen, werden komplette Systembauteile für Wände, Decken sowie auch für die Badezimmer angeliefert. Auf der Baustelle werden sie lediglich noch zusammengefügt. 

Alles im Takt mit Lean Construction Management

Damit die Mieterinnen und Mieter im Sommer einziehen können, ist ein effizienter Bauablauf das A und O. Drees & Sommer-Gesamtprojektleiter Benjamin Depner unterstützt das Projektmanagement des Bauherrn GGH dabei. Damit das Bauvorhaben innerhalb des geforderten Zeitrahmens fertig wird, setzt Depner mit seinem Team auf die Prinzipien des Lean Managements.

Die Methode ist aus der Automobilindustrie entlehnt: Autobauer wissen auf die Sekunde genau, wann es zu einer Störung im exakt getakteten Produktionsablauf kommt. Auf einer konventionellen Baustelle bleiben Mängel dagegen häufig lange unbemerkt und führen zu Folgefehlern.  „Mit der von uns angewandten Methode des Lean Construction Managements wird der Ansatz aus der Automobilindustrie auf Bauprojekte übertragen“, erläutert Depner. „Dreh- und Angelpunkt ist ein detaillierter Projektablauf, der auf den Tag genau durchgetaktet ist. Dabei wird ganz klar festgelegt, wann welche Mitarbeitenden, Maschinen und Baumaterialien zu welchem Zeitpunkt an welchem Ort benötigt werden.“ Das Ergebnis: eine deutliche Beschleunigung der Arbeitsprozesse und eine effiziente Baustelle. 

Wohnraum für Beschäftigte als Standortvorteil 

Für Drees & Sommer-Wohnungsexperte Andreas Kieb könnte das Konzept der GGH schon bald Schule machen: „Mitarbeiterwohnen ist mehr als nur ein Zusatzangebot. Es ist ein wichtiger Standortfaktor. Das gilt vor allem in Regionen mit hohem Wettbewerbsdruck um Fachkräfte. Ein gutes Wohnangebot kann den Ausschlag geben, ob sich ein potenzieller Mitarbeitender für oder gegen ein Unternehmen entscheidet.“ Um bestehende Hemmnisse abzubauen, empfiehlt Kieb eine Vorrangfunktion nach dem Beispiel Münchens. Dort verspricht die Stadt Unternehmen, die Werkswohnungen bauen, eine bevorzugte Genehmigung von Gewerbeflächen. Hilfreich sei auch eine Umwandlung sogenannter Mischgebiete in urbane Gebiete. Durch die damit verbundene höhere Bebauungsdichte könne man schnell und unkompliziert zusätzliche Wohneinheiten bauen.  Die Umsetzung von Mitarbeiterwohnen in der Breite ist allerdings noch alles andere als einfach: „Wohnungsbau braucht Zeit und ein gemeinsames Handeln von Kommunen und Unternehmen“, so Kieb. „Durch die Nutzung von Förderprogrammen und steuerlichen Begünstigungen können Unternehmen aber schon heute die Kosten für Mitarbeiterwohnungen erheblich senken. Langfristig machen sich die Mühen immer bezahlt.“  

Simon Wieland, der sich als Projektleiter beim Forschungsinstitut RegioKontext mit dem Mitarbeiterwohnen befasst, bestätigt diese Entwicklung: „Als das Thema vor ungefähr zehn Jahren wieder aufkam, war zunächst ein Umdenken notwendig. Viele Menschen hatten noch das Bild von historischen Werkswohnungen vor Augen – trist, grau und direkt neben den Werken.” Dieses Bild gehöre jedoch der Vergangenheit an: “Aus unserer langjährigen Beratungserfahrung mit Arbeitgebern, Verbänden und der öffentlichen Hand wissen wir, dass das Mitarbeiterwohnen Elemente des klassischen Werkswohnungsbaus mit zeitgemäßen Aspekten wie modernen Grundrissen, erschwinglichen Preisen und flexiblen Modellen kombiniert. Arbeitgeber, die verstanden haben, dass Lohnzulagen keine Wohnungen bauen, profitieren daraus”, führt Wieland weiter aus.  Am Ende ziehen zudem nicht nur Unternehmen und ihre Mitarbeiter, sondern auch die öffentliche Hand ihren Nutzen daraus: Mitarbeiterwohnen stärkt die lokalen Wirtschaftskreisläufe und trägt dazu bei, bezahlbaren, bedarfsgerechten Wohnraum vor Ort zu schaffen.

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