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Lösungen für die Branche Government

Projekte der öffentlichen Hand liegen oft im Spannungsfeld zwischen vorhandenen Haushaltsmitteln, Forderungen der Nutzer, unterschiedlichen Projektarten, der politischen Diskussion und der Bürgermeinung. Des Weiteren kommen durch den gesellschaftlichen Wandel und die Klimaveränderungen neue Herausforderungen hinzu.

Drees & Sommer unterstützt Sie sowohl durch professionelles Management von Bauprojekten als auch beratend, von der ersten Idee bis zur Umsetzung und Bewirtschaftung. Dabei binden wir die relevanten Ämter, politischen Gremien und die Bürgerschaft intensiv in unsere Tätigkeit ein.

Drees & Sommer unterstützt öffentliche Bauherrn bei der Initiierung, Planung und Realisierung von Infrastrukturprojekten. Gerade in diesem Bereich ist das öffentliche Interesse meist groß, was eine besonders sorgfältige Durchführung der Projekte nötig macht.

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Demografische Entwicklung, Digitalisierung und Klimaerwärmung verlangen von Städten neue Ideen bei der Entwicklung von Quartieren. Höchste Zeit, neue städtebauliche Visionen zu entwerfen, die Ökonomie, Ökologie und Technik mit hoher Lebens- und Umfeldqualität verbinden.

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Durch fundierte Analysen und Konzepte erhalten Sie eine abgesicherte Grundlage für Ihre Projekte. Erforderliche Vergabe- und Genehmigungsverfahren sowie die planerische und bauliche Umsetzung steuern wir professionell und übergeben die Projekte innerhalb des gesetzten Rahmens.

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Der öffentliche Personen-Nahverkehr (ÖPNV) wird zukünftig eine immer bedeutendere Rolle spielen. Mit großem Potenzial im Umweltschutz, insbesondere bei der CO2-Reduzierung, setzen Kommunen auf Verkehrsverlagerung zur Schiene und umweltfreundliche Alternativen für dieselbetriebene Fahrzeuge. Zudem besteht ein hoher Bedarf an der Sanierung und Optimierung der Anlagen und Gebäude des ÖPNV.

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Kliniken, Gesundheits- und Reha-Zentren zählen zu den wichtigsten Einrichtungen für die Bürgerversorgung. Drees & Sommer entwickelt in interdisziplinären Teams aus Architekten, Ärzten und Ingenieuren Lösungen für Kliniken und Gesundheitszentren jeder Größe. Die Experten beraten etwa zu Prozessen, entwickeln medizinische Konzepte oder begleiten Kunden bei Planung, Umsetzung und Betrieb.

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Ob Digitalisierung, lebenslanges Lernen, demografischer Wandel oder Integration/Inklusion: Schulen und weitere Bildungs- und müssen in der Lage sein, auf geänderte Anforderungen einzugehen. Wir kombinieren baufachliches Know-how mit branchenspezifischer Erfahrung, um Projekte effizient und nachhaltig umzusetzen.

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Demokratie und Freiheit brauchen stabile und widerstandsfähige Infrastrukturen. Der öffentliche Sektor steht dabei vor großen Herausforderungen – von Verteidigung über Zivilschutz bis hin zum Katastrophenschutz. Drees & Sommer unterstützt Sie bei diesen Aufgaben als ganzheitlicher Partner.

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Organisations- und Leistungsstrukturanalyse nach AHO Projektsteuerung

Öffentliche Bauprojekte starten oft unter hohem Erwartungsdruck. Es sollen bereits früh Entscheidungen getroffen werden, ohne dass die Rahmenbedingungen final abgestimmt wurden. Zudem stoßen die Organisationsstrukturen mit der Projektabwicklung oft an ihre Grenzen. Drees & Sommer unterstützt öffentliche Auftraggeber dabei, Projekte unter Berücksichtigung der spezifischen Projektziele organisatorisch sauber aufzusetzen, Risiken früh zu erkennen und einen belastbaren Fahrplan abzuleiten.

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WASSER – ELEMENTARE RESSOURCE FÜR EINE LEBENSWERTE ZUKUNFT

Wie wir mit der Ressource Wasser umgehen, ist entscheidend für die Resilienz unserer Städte und Gemeinden. Ob Industriewasser, nachhaltige Wasserwirtschaft oder Schwammstadt-Konzept: Unsere interdisziplinären Teams entwickeln gemeinsam mit Ihnen ganzheitliche Lösungen – technisch fundiert, zukunftsorientiert und immer wirtschaftlich.

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PROJEKT-UPDATE: WIR BRINGEN IHR PROJEKT WIEDER AUF KURS

Ihr öffentliches Projekt ist ins Stocken geraten? Komplexe Prozesse, unklare Verantwortlichkeiten und Konflikte führen zu Verzögerungen und steigenden Kosten. Wir helfen Ihnen, Ihr Projekt wieder auf Kurs zu bringen und die Herausforderungen zu meistern.

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Smarte und klimaneutrale Kommunen

Willkommen in der Zukunft der Stadtentwicklung: Drees & Sommer, Ihr erfahrener Generalübernehmer für innovative Bauprojekte, und BABLE, Europas führender Knowledge Hub für smarte und klimaneutrale Kommunen, bündeln ihre Kräfte. Gemeinsam gestalten wir Ihre Stadt zu einem Modell für die Zukunft – smart, nachhaltig und lebenswert.

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Unsere ProjekteDiese Government-Projekte könnten Sie interessieren. 
Presse

Starkregen und Hochwasser: Mit diesen Maßnahmen schützen sich Städte vor Extremwetter

Starkregen- und Hochwasserereignisse treten immer häufiger auf. Eine effektive Klimaanpassung wird daher zur Überlebensfrage für Städte und Kommunen. © gettyimages - shaunl

Heftige Regenfälle in Nordrhein-Westfalen, Hochwasser in der Toskana und folgenschwerere Überschwemmungen auf Bali: Extreme Starkregen- und Hochwasserereignisse nehmen nicht nur in Deutschland, sondern weltweit spürbar zu. Die Folgen sind oft verheerend und reichen von vollgelaufenen Kellern über lahmgelegte Infrastruktur und Milliardenschäden bis hin zu menschlichen Opfern. „Ein flächendeckender Hochwasserschutz und eine klimaresiliente Stadtplanung wird für Städte und Kommunen zukunftsentscheidend“, betont Gregor Grassl, Associate Partner und Experte für klimafreundliche Stadtentwicklung bei Drees & Sommer, einem auf Bau, Immobilien und Infrastruktur spezialisierten Beratungsunternehmen mit Hauptsitz in Stuttgart. Wie wirkungsvolle Klimaanpassung in der Praxis aussehen kann, machen unter anderem Klimaanpassungsprojekte im Landkreis Cochem-Zell und in den Städten Limburg und Potsdam vor. Drees & Sommer steht bei diesen Vorhaben den Städten und Kommunen beratend zur Seite.

Seit Juli 2024 gilt das neue Klimaanpassungsgesetz (KAnG), das die Bundesländer dazu verpflichtet, eigene Strategien zur Klimaanpassung zu entwickeln. Dass sich hier bereits viel bewegt, zeigt eine im Auftrag des Umweltbundesamts durchgeführte repräsentative Studie „Kommunalbefragung Klimaanpassung 2023“1. Demnach haben über 40 Prozent der insgesamt über 1.000 befragten Kommunen bereits Maßnahmen zur Klimaanpassung umgesetzt. Fast ebenso viele planen derzeit entsprechende Schritte. Klimaanpassung rückt damit spürbar auf die politische Agenda in den Städten und Gemeinden. Zugleich ergab die Studie, dass fast drei Viertel der Kommunen sich mehr Informationen und Empfehlungen in Bezug auf geeignete Klimaanpassungsmaßnahmen wünschen.

Denn: Während in einigen Regionen die steigenden Temperaturen ganze Landstriche austrocknen lassen, gehen andere Gebiete im Starkregen nahezu unter. Gregor Grassl beschäftigt sich bei Drees & Sommer intensiv mit den Herausforderungen solcher Extremwetterlagen und weiß: „Die Hitze- und Regenphasen treten immer konzentrierter auf und können jede Region Deutschlands treffen. Besonders tückisch ist der Starkregen, weil er spontan und punktuell niedergeht – und dadurch schwer planbar ist.“ Dennoch können sich Städte mit dem richtigen Know-how anpassen und widerstandsfähiger werden.

 

So gelingt der Umgang mit Starkregen

1. Analyse der lokalen Risiken

Starkregen kann ganze Städte verwüsten und Überschwemmungsrisiken auch abseits von Gewässern schwer kalkulierbar machen. Es ist wichtig, vor solchen Ereignissen präventive Maßnahmen zu ergreifen, um die negativen Auswirkungen zu minimieren. „Der Zustand der Gewässer und die Leistungsfähigkeit der Kanalisation sind zentrale Faktoren, denn überlastete Abwassersysteme zählen zu den häufigsten Ursachen für urbane Überflutungen”, sagt Grassl. Deshalb gilt es, bestehende Hochwasserschutzmaßnahmen regelmäßig zu überprüfen und ihre Wirksamkeit gegenüber extremen Wetterlagen zu testen. Ebenso essenziell ist es, den Zugang zu lebenswichtiger Infrastruktur wie Rettungswegen, Feuerwachen, Krankenhäusern und Notunterkünften jederzeit sicherzustellen.

2. Blau-grüne Infrastruktur fördern

Kernstück der Anpassung an Starkregenereignisse ist die blau-grüne Infrastruktur, die Grünflächen, Wassermanagement und moderne Technik kombiniert. Parks, Grünzüge und urbane Freiflächen übernehmen dabei eine Schlüsselrolle: Sie fungieren als natürliche Rückhalteräume, die bei starken Niederschlägen überschüssiges Wasser aufnehmen und so Überflutungen gezielt abpuffern.

„Man spricht in diesem Zusammenhang auch von Schwammstädten, weil die Grünflächen wie ein Schwamm wirken und das Regenwasser aufnehmen“, erklärt der Experte von Drees & Sommer. Doch die Flächen leisten weit mehr: Sie bieten Schutz vor Hitze, verbessern die Luftqualität, fördern die Artenvielfalt und schaffen wertvolle Erholungsräume im urbanen Raum. Damit tragen sie nicht nur zur Klimaanpassung bei, sondern erhöhen auch die Lebensqualität in unseren Städten spürbar.

3. Vermeidung von Versiegelung

In vielen Städten dominieren Asphalt, Beton und dicht verlegte Pflastersteine – Materialien, die verhindern, dass Regenwasser in den Boden eindringt. Stattdessen fließt es ungebremst in die Kanalisation, die bei Starkregen schnell überlastet ist. Die Folge: Rückstau, überflutete Straßen und Keller sowie enorme Schäden an Gebäuden und Infrastruktur. „Um dem entgegenzuwirken, muss man große Flächen entsiegeln und mit wasserdurchlässigen Alternativen ersetzen”, so Grassl. Materialien wie Rasengittersteine, poröse Beläge oder begrünte Wegeflächen ermöglichen eine natürliche Versickerung und tragen dazu bei, das Regenwasser dezentral dort aufzunehmen, wo es fällt. Zugleich verbessern entsiegelte Flächen das Mikroklima, wirken der Überhitzung in Städten entgegen und fördern die Grundwasserneubildung.

4. Verzicht auf kontraproduktive Dämme

Traditionelle, starre Dämme wurden lange Zeit als wirksamer Hochwasserschutz betrachtet. In vielen Fällen bewirken sie jedoch das Gegenteil: Indem sie den natürlichen Wasserfluss einschränken und das Wasser gezielt ableiten, erhöhen sie die Fließgeschwindigkeit – mit der Folge, dass Überschwemmungen an anderer Stelle verschärft oder sogar erst ausgelöst werden.

Ein zukunftsfähiger Umgang mit Starkregenereignissen setzt daher auf einen Paradigmenwechsel: „Statt Wasser schnell aus dem Siedlungsraum abzuleiten, gilt es, es gezielt zu bremsen und zu puffern. Das bedeutet, Städte und Siedlungen stärker an natürliche Gegebenheiten wie Geländeformen und ursprüngliche Wasserläufe anzupassen”, so Gregor Grassl. Durch Retentionsflächen, durchlässige Böden und naturnahe Gestaltungen kann Wasser länger vor Ort zurückgehalten, kontrolliert versickert oder verzögert weitergeleitet werden.

5. Integration in Stadtplanung und Bauleitplanung

Um Kosten zu sparen und Synergien zu nutzen, müssen Schutzmaßnahmen gegen Starkregen frühzeitig in geplante Um- und Neubauprojekte integriert werden. So lassen sich Versickerungsflächen, Rückhaltebecken oder Grünzüge von Anfang an mitdenken und effizient umsetzen.

„Diese integrierte Planung bietet nicht nur funktionalen, sondern auch gestalterischen Mehrwert: Rückhalteflächen können gleichzeitig als Parks, Spielplätze oder Aufenthaltsräume genutzt werden”, sagt Grassl.

Projektbeispiele, die Drees & Sommer aktuell begleitet oder erfolgreich abgeschlossen hat:

Klimaanpassung Cochem Zell: Bis Oktober 2026 erarbeitet der Landkreis Cochem-Zell (RP) ein umfassendes Klimaanpassungskonzept und will damit die Region auf die spürbaren und zunehmenden Folgen des Klimawandels vorbereiten.

Klimaanpassung Limburg: Die Stadt Limburg setzt kommunale Wärmeplanung, energetische Beratung für Hausbesitzer und die klimaresiliente Umgestaltung öffentlicher Räume als Maßnahmen zur Klimaanpassung um.

Klimaanpassung Telegrafenberg in Potsdam: Der Baumbestand auf dem Telegrafenberg in Potsdam ist infolge von Hitze und Trockenheit bereits zu 78 Prozent geschädigt. Mit einem umfassenden Landschaftskonzept soll der traditionsreiche Wissenschaftsstandort wieder zukunftsfähig werden.

Klimaanpassung Düren und Dormagen: Der nordrhein-westfälische Kreis Düren und die Stadt Dormagen wollen klimafit werden und erarbeiten auf Basis von Betroffenheitsanalysen individuelle Klimaanpassungskonzepte.

Masterplanung Universitätscampus Hamburg: Die Helmut-Schmidt-Universität plant eine klimaneutrale Campusentwicklung im Stadtteil Jenfeld. Die Masterplanung beinhaltet u. a. ein umfassendes Regenmanagement, das sich am Schwammstadt-Prinzip orientiert

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Frank Pickel

Head of Government

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