Aschaffenburg/Stuttgart, 27. November 2024. Elf neue Operationssäle, moderne Bettenstationen, ein Eltern-Kind-Zentrum, ein neues Herz-Katheter-Labor und vieles mehr: Mit umfassenden Investitionen möchte die gemeinnützige Klinikum Aschaffenburg-Alzenau gGmbH ihr Haus für die Herausforderungen der Zukunft im Gesundheitswesen gestalten. Am vergangenen Montag erfolgte nun der feierliche Spatenstich für das neue OP-Zentrum mit Bayerns Ministerpräsident Dr. Markus Söder und Judith Gerlach, Staatsministerin für Gesundheit, Pflege und Prävention. Neben Söder und Gerlach würdigten auch Dr. Alexander Leger (Landrat Landkreis Aschaffenburg), Jürgen Herzing (Oberbürgermeister Stadt Aschaffenburg und Aufsichtsratsvorsitzender Klinikum Aschaffenburg), Sebastian Lehotzki (Geschäftsführer Klinikum Aschaffenburg), Dr. med. Sebastian Rogenhofer (Ärztlicher Direktor) und Hermann Kunkel (Bereichsleiter Bau & Technik) den bedeutenden Schritt für die Zukunft des Klinikums. Das auf den Bau- und Immobiliensektor spezialisierte Beratungsunternehmen Drees & Sommer SE begleitet das Klinikum bereits seit 2018 bei der Planung und Realisierung mehrerer Projekte. „Ziel ist es, die optimale Umgebung für Patienten und Belegschaft zu schaffen“, erklärt Jürgen Zimmermann, Associate Partner bei Drees & Sommer. Patientinnen und Patienten ohne lange Wege und Wartezeiten zu versorgen, Ärzteschaft und Pflegepersonal eine effiziente Arbeitsumgebung zu schaffen – diese Ziele stehen und standen im Mittelpunkt sämtlicher Planungen. Als „herausragenden Meilenstein für die Zukunft des Klinikums Aschaffenburg“ lobte Sebastian Lehotzki, Geschäftsführer des Klinikums Aschaffenburg, den Beginn der Baumaßnahmen daher auch. „Das Projekt hat Vorbildcharakter“, sagt Drees & Sommer-Fachmann Zimmermann. „Eine Klinik sollte immer den Nutzer, also Patienten und Klinikpersonal, in den Mittelpunkt aller Planungen stellen. Die Klinik als Betreiberimmobilie muss so an den Kunden angepasst werden, dass er sein Kerngeschäft darin optimal erledigen kann.“ Dies habe sehr viel mit den genauen Kenntnissen der internen Abläufe zu tun und damit, was an Medizintechnik oder an Ausrüstung gebraucht werde, erläutert Zimmermann. Fit für die Herausforderungen der Zukunft Mit rund 2.500 Mitarbeitenden und 731 Betten gehört das Klinikum Aschaffenburg zu den größten Krankenhäusern in Nordbayern. Mit den umfassenden Investitionen möchte die gemeinnützige Klinikum Aschaffenburg-Alzenau gGmbH ihr Haus nun für die Herausforderungen der Zukunft im Gesundheitswesen gestalten. Bis etwa 2030 dauern die Baumaßnahmen insgesamt, das neue OP-Zentrum soll bereits 2028 in Betrieb gehen. Mit dem neuen OP-Zentrum erhält in Aschaffenburg modernste Medizintechnik Einzug. „Beispielgebend dafür ist der neue Zentral-OP mit einem Hybrid-OP, ausgestattet mit einer Angiographie-Anlage sowie ein größerer OP-Saal, in dem später ein DaVinci-Operationsroboter eingesetzt werden soll“, erklärt Finbar Cuny, Senior-Projektleiter bei Drees & Sommer. „Durch einen Operationsroboter können minimalinvasive Eingriffe erfolgen. Hierdurch haben die Patienten weniger Schmerzen, es kommt seltener zu Wundinfektionen und sie können nach dem Eingriff schneller das Krankenhaus verlassen.“ Zudem wird in dem neuen OP-Zentrum eine moderne Aufbereitungseinheit für Medizinprodukte realisiert. Um in Zeiten des Fachkräftemangels die Attraktivität als Arbeitgeber und damit die Zufriedenheit der Mitarbeitenden zu steigern, wurde auf die Gestaltung der Arbeitsumgebung in dem neuen OP-Zentrum großen Wert gelegt. So sind beispielsweise alle OP-Säle so konzipiert, dass sie Tageslicht sowie einen Ausblick in die Natur bieten. Außerdem werden in den Neubaumaßnahmen neuartige Konzepte der digitalen Bildvernetzung eingesetzt, so dass sich das Klinikpersonal auf seine primäre Aufgabe, die Patientenversorgung, konzentrieren kann. Wohlbefinden der Patientinnen und Patienten im Mittelpunkt Im Neubau des Zentral-OP werden zwei Stationen mit jeweils 40 Betten in Betrieb gehen. Die insgesamt 80 Betten bilden dabei keine Bettenmehrung im gesamten Klinikum ab, sondern aus dem bestehenden Bettenhäusern werden Betten entsprechend in den Neubau verteilt. Hierdurch sollen die Betten im Bestand entzerrt werden und dadurch die 1-Bett-Zimmer-Quote deutlich erhöht werden. Dies steigert einerseits das Wohlbefinden der Patientinnen und Patienten und genügt andererseits auch den unter anderem aufgrund der Corona-Pandemie gestiegenen hygienischen Anforderungen. So ist es künftig möglich, Erkrankte in den 1-Bett-Zimmern entsprechend zu isolieren. Die Architektur der neuen Bauten stellt die Bedürfnisse der Patientinnen und Patienten in den Mittelpunkt. „Das Wohlbefinden auf den neuen Pflegestationen wird nicht nur durch eine ausgewogene und moderne Innenarchitektur verbessert, sondern auch durch die exponierte Lage des Neubaus“, erklärt Klinik-Geschäftsführer Sebastian Lehotzki. „Der größte Teil der Zimmer hat einen freien Blick auf die unmittelbar angrenzende Natur.“ Effekte einer solchen „Healing Environments“ seien unter anderem besseres Wohl- und Sicherheitsempfinden, Vermeidung von Depressionen und somit eine schnellere Genesung. Der ebenfalls geplante Neubau des Eltern-Kind-Zentrums des Klinikums wiederum ist in der Region ein Leuchtturmprojekt und wird politisch von allen Seiten befürwortet und unterstützt. Der Neubau soll den stetig steigenden Geburtenzahlen im Klinikum Aschaffenburg Rechnung tragen und den werdenden Eltern einen direkt Anlaufpunkt für jegliche Art der Untersuchung und Versorgung geben. Untermauert wird dies durch die Integration einer KV-Notfallpraxis im Neubau. Zur Verbesserung der CO2-Bilanz sowie der Wirtschaftlichkeit werden sämtliche Neubauten auch mit einer Photovoltaik-Anlage zur Stromversorgung versehen. „Mission Zukunft“: Spendenkampagne hilft bei der Finanzierung Die Baumaßnahmen sind aber natürlich auch ein finanzieller Kraftakt. Allein für das OP-Zentrum belaufen sich die Kosten auf rund 96 Mio. Euro, wovon der Freistaat Bayern einen Festbetrag in Höhe von rund 77,8 Mio. Euro übernimmt. Drees & Sommer ist dabei federführend bei der vollumfänglichen Abstimmung sämtlicher Planungen mit dem Staatsministerium für Gesundheit, Pflege und Prävention in München und der Regierung von Unterfranken in Würzburg. „Der vollumfängliche Austausch ist sehr vertrauensvoll“, hebt Drees & Sommer-Senior-Projektleiter Finbar Cuny hervor. Um besondere „I-Tüpfelchen“ zu realisieren, hat das Klinikum Aschaffenburg die Spendenkampagne „Mission Zukunft“ ins Leben gerufen. Hier ist der Name Programm – denn schließlich steht die Zukunftsfähigkeit des Klinikums Aschaffenburg im Zentrum der Planungen für sämtliche Neubaumaßnahmen. Zu den mit Hilfe der Spendengelder realisierten Zusatzmaßnahmen zählt beispielweise ein besonderes Lichtkonzept, dass sich positiv auf das Wohlbefinden und die Genesung der Patienten auswirkt. Die Spendenkampagne hat zum Ziel, rund 5 Mio. Euro einzuwerben. Das Klinikum setzt dabei auf die Kraft der Gemeinschaft: die Bürgerinnen und Bürger, die Unternehmen und Institutionen sowie Vereine aus der Region. Mehrere bekannte Persönlichkeiten aus der Region engagieren sich als Botschafterinnen und Botschafter der Mission Zukunft, um weitere Unternehmen, Privatpersonen oder auch Stiftungen anzusprechen und zu einer Spende zu motivieren. „Wir können uns bereits über mehrere große und auch kleinere Spenden freuen“, berichtet Klinik-Geschäftsführer Sebastian Lehotzki. „Das Engagement der Menschen und Unternehmen zeigt uns, wie wichtig und relevant unser Vorhaben für die Region ist.“ |
Baumanagement
Wir übernehmen als Bauherrenvertreter das Baumanagement komplexer Neu- und Umbauprojekte. Innovative Tools und agile Methoden unterstützen uns bei der flexiblen Steuerung einer Baustelle.
BAUMANAGEMENT - GANZHEITLICHE LEISTUNGEN FÜR ALLE PHASEN EINES BAUPROJEKTS
Durch unsere umfassende Erfahrung können wir kostengruppenübergreifend in unserer klassischen Kernkompetenz, den Leistungsphasen (LP) 6-9 der Honorarordnung für Architekten und Ingenieure (HOAI), ein breites Know-how vorweisen. Dieses reicht vom Neubau bis zur Modernisierung, vom Wohnungsbau, über Büro-/Verwaltungs- und Retailimmobilien, Bauwerke aus dem Bereich Life Science und Kliniken, bis hin zu komplexen Sonderbauten unterschiedlichen Umfangs.
Wir vertreten den Auftraggeber vor, während und nach der Bauausführung und bündeln durch den Einsatz des Integralen Baumanagements sowie der Lean Methodik alle Baumanagementleistungen der Kostengruppen 200 (Abbruch und Herrichten), 300 (Hoch- und Tiefbau), 400 (TGA) und 500 (Außenanlagen) über die gesamte Bauphase von der Ausschreibung bis zum Gebäudebetrieb.
SICHERHEIT, STRUKTUR UND QUALITÄT ÜBER DEN GESAMTEN PROZESS HINWEG
Mit unserem ganzheitlichen Ansatz im Baumanagement profitieren Sie von zahlreichen Mehrwerten:
- Terminsicherheit und eine strukturierte Umsetzung durch LCM: Durch den Einsatz von LCM Digital kann der gesamte Bauprozess transparent abgesichert und Störungen frühzeitig erkannt und behoben werden. Dies ermöglicht uns eine durchgängige Terminsicherheit.
- Kostensicherheit: Unser integriertes Projektcontrolling-Team hat die Kosten stets im Blick und erkennt Einsparpotenziale frühzeitig. Chancen und Risiken im Projekt sind für uns schnell ersichtlich und werden für unsere Kunden transparent und verwertbar aufbereitet.
- Nahtlose Planungs- und Bauabläufe: Wir verfolgen einen integralen und ganzheitlichen Ansatz im gesamten Bauprozess, um alle Planungs- und Bauabläufe reibungslos zu gestalten – für maximale Effizienz.
- Qualitätsmanagement: Qualitätsmanagementpläne werden bereits zu Projektbeginn eingeführt, um möglichen Mängeln vorzubeugen.
- Alles aus einer Hand: Wir haben alle Kompetenzen in Form eines interdisziplinären Teams im Haus und bieten das gesamte Leistungsspektrum ganzheitlich aus einer Hand.
KOMPETENZ
Damit eine Baustelle funktioniert und das Bauvorhaben wirtschaftlich bleibt, kommen idealerweise die Kompetenz der Fachplaner in den baulich konstruktiven Leistungen und in der technischen Gebäudeausrüstung (TGA) zusammen. So wie beim Integralen Baumanagement.
Mehr ErfahrenWir gewährleisten die Ausschreibung und Vergabe als Drees & Sommer-Expertenteam. Dazu prüfen wir die Pläne inhaltlich auf Einsparpotenzial und technische Optimierung. Wir analysieren und erstellen Ausschreibungen, prüfen und bewerten Angebote und wirken am Vergabeprozess mit. Die Erstellung von BIM-Ausschreibungen auf Basis von 5D-Modellen ist inzwischen gängige Praxis.
Mehr ErfahrenKernkompetenz der Leistungsphase 8 nach HOAI ist die Objektüberwachung. Unsere Drees & Sommer Baumanagement Expert:innen verfügen in allen Kostengruppen über Kompetenz – von der Baukonstruktion (KGR 300) über die technische Gebäudeausrüstung (KGR 400) bis zu den Freianlagen (KGR 500).
Mehr ErfahrenMithilfe der Lean-Management-Philosophie in unseren Projekten und in unserer Zusammenarbeit gelingt es uns, Verschwendung zu reduzieren und Mehrwerte zu schaffen. Basis hierfür ist die Ausbildung unserer Kolleginnen und Kollegen im LCM-Expertencenter und die Verwendung der LCM Digital Software.
Mehr ErfahrenBaulogistik leistet einen wichtigen Beitrag für den reibungslosen Ablauf auf Baustellen, denn diese können über Ihre Lage in Innenstädten, Werksarealen – aber auch in einem touristischen Umfeld – eine komplexe und differente Infrastruktur und Umgebung aufweisen. Zudem werden unterschiedlichste Anforderungen und Herangehensweisen mit zum Teil extremen Ansprüchen an die Logistik gestellt.
Mehr ErfahrenSchon bei der Baugrube und der Gründung stellen wir die Weichen Ihres Projekts auf Erfolg. Jeder Baugrund hat seine Besonderheiten und seine Risiken – der Umgang damit ist entscheidend für die Termin- und Budgettreue des gesamten Projekts. Nutzen Sie unser Leistungsspektrum zu Ihrem Vorteil: Wir erbringen die erforderlichen Ingenieurleistungen zur Herstellung von Baugruben und Gründungen sowie für den Abbruch des Altbestands aus einer Hand – schnittstellenfrei und ohne Reibungsverluste.
Mehr erfahrenSpatenstich für neues OP-Zentrum: Meilenstein für die Zukunft des Klinikums Aschaffenburg

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