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Implementation

Baumanagement

Wir übernehmen als Bauherrenvertreter das Baumanagement komplexer Neu- und Umbauprojekte. Innovative Tools und agile Methoden unterstützen uns bei der flexiblen Steuerung einer Baustelle.

BAUMANAGEMENT - GANZHEITLICHE LEISTUNGEN FÜR ALLE PHASEN EINES BAUPROJEKTS

Durch unsere umfassende Erfahrung können wir kostengruppenübergreifend in unserer klassischen Kernkompetenz, den Leistungsphasen (LP) 6-9 der Honorarordnung für Architekten und Ingenieure (HOAI), ein breites Know-how vorweisen. Dieses reicht vom Neubau bis zur Modernisierung, vom Wohnungsbau, über Büro-/Verwaltungs- und Retailimmobilien, Bauwerke aus dem Bereich Life Science und Kliniken, bis hin zu komplexen Sonderbauten unterschiedlichen Umfangs. 

Wir vertreten den Auftraggeber vor, während und nach der Bauausführung und bündeln durch den Einsatz des Integralen Baumanagements sowie der Lean Methodik alle Baumanagementleistungen der Kostengruppen 200 (Abbruch und Herrichten), 300 (Hoch- und Tiefbau), 400 (TGA) und 500 (Außenanlagen) über die gesamte Bauphase von der Ausschreibung bis zum Gebäudebetrieb.

3D-Scanner auf der Baustelle

sind ein Schritt in Richtung Digitalisierung, der Zeit und Kosten spart. Mit der 3D-Scanning-Technologie wird der Status quo des Rohbaus digital erfasst. Abweichungen zwischen BIM-Planung und Realität können beim Abgleich frühzeitig entdeckt und behoben werden. 

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SICHERHEIT, STRUKTUR UND QUALITÄT ÜBER DEN GESAMTEN PROZESS HINWEG

Mit unserem ganzheitlichen Ansatz im Baumanagement profitieren Sie von zahlreichen Mehrwerten: 

  • Terminsicherheit und eine strukturierte Umsetzung durch LCM: Durch den Einsatz von LCM Digital kann der gesamte Bauprozess transparent abgesichert und Störungen frühzeitig erkannt und behoben werden. Dies ermöglicht uns eine durchgängige Terminsicherheit.
  • Kostensicherheit: Unser integriertes Projektcontrolling-Team hat die Kosten stets im Blick und erkennt Einsparpotenziale frühzeitig. Chancen und Risiken im Projekt sind für uns schnell ersichtlich und werden für unsere Kunden transparent und verwertbar aufbereitet. 
  • Nahtlose Planungs- und Bauabläufe: Wir verfolgen einen integralen und ganzheitlichen Ansatz im gesamten Bauprozess, um alle Planungs- und Bauabläufe reibungslos zu gestalten – für maximale Effizienz. 
  • Qualitätsmanagement: Qualitätsmanagementpläne werden bereits zu Projektbeginn eingeführt, um möglichen Mängeln vorzubeugen.  
  • Alles aus einer Hand: Wir haben alle Kompetenzen in Form eines interdisziplinären Teams im Haus und bieten das gesamte Leistungsspektrum ganzheitlich aus einer Hand.

KOMPETENZ

Damit eine Baustelle funktioniert und das Bauvorhaben wirtschaftlich bleibt, kommen idealerweise die Kompetenz der Fachplaner in den baulich konstruktiven Leistungen und in der technischen Gebäudeausrüstung (TGA) zusammen. So wie beim Integralen Baumanagement.

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Wir gewährleisten die Ausschreibung und Vergabe als Drees & Sommer-Expertenteam. Dazu prüfen wir die Pläne inhaltlich auf Einsparpotenzial und technische Optimierung. Wir analysieren und erstellen Ausschreibungen, prüfen und bewerten Angebote und wirken am Vergabeprozess mit. Die Erstellung von BIM-Ausschreibungen auf Basis von 5D-Modellen ist inzwischen gängige Praxis. 

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Kernkompetenz der Leistungsphase 8 nach HOAI ist die Objektüberwachung. Unsere Drees & Sommer Baumanagement Expert:innen verfügen in allen Kostengruppen über Kompetenz – von der Baukonstruktion (KGR 300) über die technische Gebäudeausrüstung (KGR 400) bis zu den Freianlagen (KGR 500).

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Mithilfe der Lean-Management-Philosophie in unseren Projekten und in unserer Zusammenarbeit gelingt es uns, Verschwendung zu reduzieren und Mehrwerte zu schaffen. Basis hierfür ist die Ausbildung unserer Kolleginnen und Kollegen im LCM-Expertencenter und die Verwendung der LCM Digital Software.

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Baulogistik leistet einen wichtigen Beitrag für den reibungslosen Ablauf auf Baustellen, denn diese können über Ihre Lage in Innenstädten, Werksarealen – aber auch in einem touristischen Umfeld – eine komplexe und differente Infrastruktur und Umgebung aufweisen. Zudem werden unterschiedlichste Anforderungen und Herangehensweisen mit zum Teil extremen Ansprüchen an die Logistik gestellt.

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Schon bei der Baugrube und der Gründung stellen wir die Weichen Ihres Projekts auf Erfolg. Jeder Baugrund hat seine Besonderheiten und seine Risiken – der Umgang damit ist entscheidend für die Termin- und Budgettreue des gesamten Projekts. Nutzen Sie unser Leistungsspektrum zu Ihrem Vorteil: Wir erbringen die erforderlichen Ingenieurleistungen zur Herstellung von Baugruben und Gründungen sowie für den Abbruch des Altbestands aus einer Hand – schnittstellenfrei und ohne Reibungsverluste. 

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Presse

Vom Baum zum klimafreundlichen Baustoff: Drees & Sommer begleitete Gutex bei CO2-neutralem Werksneubau

Das neue Werk zur Produktion von Holzfaserdämmplatten von Gutex in Eschbach ist ein Paradebeispiel für zukunftsfähiges Bauen, das innovative Technologien und nachhaltige Energiekonzepte vereint: Neben der Nutzung von Ökostrom und Biomasse bezieht das Werk eine benachbarte Müllverbrennungsanlage für weitere Prozesswärme mit ein. Drees & Sommer unterstützte das Unternehmen beim Bau. © Carré Planungsgesellschaft mbH/Fotograf: Peter Fränsemeier

Eschbach, 04.04.2025. Während auf dem Außengelände noch die kürzlich gepflanzten Bäume ihre Wurzeln in die Erde schlagen, rollen im Inneren des neu gebauten Werks der Gutex Holzfaserplattenwerk H. Henselmann GmbH + Co. KG im Gewerbepark Breisgau bereits seit Wochen nachhaltige Holzdämmplatten vom Band. Der Neubau liegt rund 30 Kilometer südlich von Freiburg direkt an der A5 und erstreckt sich über ein Areal von etwa sechs Hektar. Dabei vereint er Produktion, Verwaltung und Lager unter einem Dach. Kurze Lieferwege für den Rohstoff Holz und die Nähe zu den Kernmärkten in Deutschland, Frankreich und der Schweiz zeichnen den neuen Standort im Dreiländereck aus. Zudem stehen nachhaltige Energielösungen für eine CO2-neutrale Produktion im Fokus. Daher nutzt Gutex Ökostrom, setzt auf Biomasse und bezieht die Prozesswärme aus einer benachbarten Müllverbrennungsanlage in den Produktionsprozess mit ein. Baubeginn war im Januar 2022, die Gesamtfertigstellung wurde im November 2024 erfolgreich abgeschlossen. Das Unternehmen aus Eschbach wurde dabei vom auf Bau und Immobilien spezialisierten Beratungsunternehmen Drees & Sommer SE mit Hauptsitz in Stuttgart begleitet.

„Dank des neuen Standorts sind wir künftig in der Lage, das Holz für unsere nachhaltigen Holzfaserdämmstoffplatten nicht nur aus dem Schwarzwald oder der Schweiz, sondern auch aus den Vogesen zu beziehen. Das wirkt sich besonders auf unseren grünen Fußabdruck aus”, sagt Geschäftsführer Claudio Thoma zum erfolgreichen Start der Produktion. Als Leiter des Unternehmens in vierter Generation ist er sich seiner Verantwortung bewusst, die mit vorausschauendem Handeln beim Klimaschutz einhergeht: „Unser Ziel ist es, nicht nur die individuellen Bedürfnisse unserer Kunden zu erfüllen, sondern dabei auch aktiv Verantwortung für zukünftige Generationen zu übernehmen. Das gelingt durch das neue Werk in Eschbach.“

Mit Lean Construction Management zum Erfolg

Drees & Sommer unterstützte Gutex beim Bau des neuen Werks in Eschbach durch umfangreiche Projektsteuerungsleistungen. Zur Koordination der Planung und Ausführung von Bau- und Anlagentechnik setzte das Team um Daniel Petran, Teamleiter bei Drees & Sommer, auf die Implementierung von Lean Construction Management (LCM). Dieses ursprünglich aus der Automobilindustrie stammende Konzept zielt darauf ab, den gesamten Bauprozess – von der Planung über die Ausführung bis hin zur Nachverfolgung – kollaborativ, transparent, agil und höchst effizient zu gestalten. Alle Projektschritte und -abläufe werden dabei auf den Tag genau durchgetaktet und für alle an einer Planungstafel mit Steckkarten direkt an der Baustelle transparent visualisiert. „Dadurch konnten wir potenzielle Herausforderungen frühzeitig erkennen, schnell auf Veränderungen reagieren und Stabilität in den Planungs- und Bauverlauf bringen”, sagt Manuel Vogt, Senior Lean Consultant bei Drees & Sommer. „Die enge Zusammenarbeit aller Beteiligten hat außerdem geholfen, Zeit und Kosten zu sparen”, ergänzt der Drees & Sommer-Fachmann.

Neben den Projektsteuerungsleistungen unterstützte Drees & Sommer auch bei der Qualitätssicherung in der Projektabschlussphase durch Expert:innen des Baumanagements. Um die Zusammenarbeit insbesondere in dieser Fertigstellungsphase so reibungslos wie möglich zu gestalten, bedurfte es Teamleiter Daniel Petran zufolge aber vor allem eines: „intensiver Kommunikation und regelmäßiger Rückmeldungen zwischen den Beteiligten.”

Vom Baum zum nachhaltigen Baustof

Holzdämmplatten werden in der Bauindustrie immer gefragter. Sie bestehen aus nachwachsenden Rohstoffen wie Holzresten und haben die Fähigkeit, CO₂ zu binden: Im Durchschnitt speichern sie mehr als sechs Tonnen CO₂ pro Einfamilienhaus, was der Menge an Emissionen, die Berufspendler in etwa sechs Jahren verursachen, entspricht.i „Damit stellen sie einen wahren Kohlenstoffsenker im Bausektor dar”, verdeutlicht Claudio Thoma. Ein weiterer Vorteil von Holzfaserplatten ist ihr hervorragender Schutz vor kühlen sowie heißen Temperaturen, indem sie sowohl im Winter als auch im Sommer effektiven Dämmschutz bieten. Das wirkt sich auch positiv auf die Heizkosten aus. Mit einer Lebensdauer von über 50 Jahren tragen sie außerdem nicht nur zur Reduzierung des Energiebedarfs eines Gebäudes bei, sondern auch zur Senkung der Treibhausgasemissionen. Am Ende ihrer Nutzungsdauer können die Materialien nach einem sortenreinen Rückbau entweder stofflich recycelt, kompostiert oder thermisch verwertet werden, wobei nur das zuvor gebundene CO₂ freigesetzt wird.

Nachhaltige Energieversorgung: Photovoltaik, Biomasse und Abwärme

Der neue Standort im Dreiländereck setzt auf fortschrittliche Energiekonzepte. Besonders hervorzuheben ist die moderne Photovoltaikanlage, die Ökostrom produziert und einen größeren Teil des Energiebedarfs des Werks deckt. „So verringern wir unsere Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen“, erklärt Oliver Bauch, Betriebsleiter bei Gutex. Die Solarenergie senkt langfristig die Betriebskosten und ist wirtschaftlich wie ökologisch sinnvoll. Zusätzlich sorgt eine Biomasse-Anlage auf dem Gelände für Prozessdampf und -wärme, indem sie eigene Rinde sowie Waldhackschnitzel zur Energiegewinnung nutzt. „Das optimiert die Ressourcennutzung und reduziert Abfallmengen“, so der Experte für nachhaltige Dämmplatten. Zusätzlich liefert eine nahegelegene Müllverbrennungsanlage Wärme. Die Kombination dieser erneuerbaren Energien gewährleistet eine nachhaltige und effiziente Energieversorgung.

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