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LÖSUNGEN FÜR DIE BRANCHE INFRASTRUCTURE

Egal ob Straßen, Brücken, Wasserwege, Häfen, Dämme, Ladesäulen, Wertstoffhöfe, Wärmenetze, Kläranlagen, Zivilschutzbunker oder Parks: Unser Land durchziehen dichte Netze einer Ver- und Entsorgungsinfrastruktur. Zusammen bilden sie das Rückgrat der Gesellschaft, ermöglichen unser Zusammenleben und eine leistungsfähige Wirtschaft. Unsere Expert:innen für Infrastruktur-Projekte unterstützen Auftraggeber umfassend auf dem Weg zu zuverlässigen Netz-Infrastrukturen.

Wir lösen Sanierungsstaus auf, unterstützen Akteure bei der Umsetzung regulatorischer Vorgaben wie ESG und begleiten Prozesse der Modernisierung, Digitalisierung und Einführung neuer Technologien. Dadurch sichern wir die Leistungsfähigkeit Ihrer Organisation – und bieten auch über längere Projekte hinweg verlässlich Fachwissen und Methodenkompetenz. 

Als „Projektleitung auf Zeit“ tritt Drees & Sommer für die Dauer eines Projekts an die Seite des Bauherrn und übernimmt delegierbare Aufgaben.

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Engineering, Procurement and Construction Management (EPCM) bei Drees & Sommer steht für eine erweiterte Generalplanung. Darin vereinen unsere Expert:innen alle Planungs-, Beratungs- und Management-Leistungen, um Ihr Infrastrukturvorhaben ganzheitlich zu betreuen.

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Unsere Expert:innen für Infrastruktur-Projekte unterstützen Auftraggeber umfassend auf dem Weg zu modernen und zuverlässigen Netzinfrastrukturen.

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Unsere Expert:innen begleiten Unternehmen und Organisationen auf dem Weg zu einer deutlichen Reduktion ihrer CO2-Emissionen und zu effektiven Klimaschutz- und Klimaanpassungsmaßnahmen.

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Wir unterstützen Sie bei Ihren Infrastrukturprojekten mit Lösungen, die digital und individuell auf Ihre Anforderungen und Organisation ausgerichtet sind.

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Abwasser

Die Anforderungen an Betreiber von Anlagen und Netzen der Wasserversorgung und Abwasserbeseitigung wachsen kontinuierlich. Wir begleiten sie auf dem Weg in die Zukunft. Unser Ansatz ist modular und individuell, denn nicht jede Herausforderung ist überall gleich relevant. Gemeinsam mit Ihnen entwickeln wir ganzheitliche Lösungen, die sowohl technisch als auch organisatorisch überzeugen.

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MARITIME INFRASTRUKTUREN

Häfen, Wasserstraßen und Offshore-Anlagen sind das Rückgrat des globalen Handels und der Energieversorgung. Doch die Rahmenbedingungen verändern sich rasant: Klimarisiken, steigende Anforderungen an Sicherheit und Verteidigung, komplexe Genehmigungsprozesse und der Druck zur Dekarbonisierung stellen Betreiber und Investoren vor enorme Herausforderungen.

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Verkehrsinfrastruktur

Leistungsfähige Verkehrswege sind das Rückgrat moderner Städte und Regionen. Drees & Sommer plant und steuert Straßen-, Erschließungs- und Ingenieurbauprojekte ganzheitlich – digital, wirtschaftlich und nachhaltig. Von der ersten Idee bis in den Betrieb. Das Ergebnis: zukunftsfähige Infrastruktur, die heute überzeugt und sich morgen bewährt.

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Erhaltungsmanagement Brücken

Die öffentliche Hand steht derzeit vor der Herausforderung, den Sanierungsstau in der Verkehrsinfrastruktur kosteneffizient und klimagerecht zu bewältigen. Wir bieten effiziente Strategien zur Sicherung einer ausreichenden Brückensubstanz.

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„Ohne funktionierende Infrastrukturen läuft in modernen Gesellschaften nichts, das spüren wir derzeit an allen Ecken und Enden. Deshalb begleiten wir Kunden bei entsprechenden Projekten – strategisch, technisch und mit Erfahrung in der Umsetzung.“

Frank Bornmann Head of Infrastructure
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Presse

Auf der digitalen Schiene Richtung Zukunft: DB InfraGO AG rüstet Korridor Skandinavien-Mittelmeer mit moderner Leit- und Sicherungstechnik aus

Das Zugbeeinflussungssystem ETCS bildet die Basis für die Digitalisierung des deutschen Schienenverkehrs: Es steuert Züge digital und sorgt für eine höhere Leistungsfähigkeit der Strecke. © DB InfraGO AG/Digitale Schiene Deutschland

Hamburg/Kiefersfelden/Freilassing, 13. Januar 2026. Rund 4.500 Kilometer misst der deutsche Abschnitt des Korridors Skandinavien-Mittelmeer, kurz ScanMed, einer der wichtigsten Schienenwege Europas. Als zentrale Nord-Süd-Verbindung verknüpft er Dänemark mit Österreich und weiterführend mit bedeutenden Wirtschaftsräumen zwischen Skandinavien und dem Mittelmeerraum. Um die Effizienz, Sicherheit und Zusammenarbeit im europäischen Schienenverkehr zu stärken, rüstet die DB InfraGO,das Infrastrukturunternehmen der Deutschen Bahn, die Schienenstrecke mit dem European Train Control System, kurz ETCS, und moderner Stellwerkstechnik aus. Das auf Bau, Immobilien und Infrastruktur spezialisierte Beratungsunternehmen Drees & Sommer SE unterstützt dabei die Termin- und Multiprojektsteuerung sowie das Risikomanagement.

Der Korridor ScanMed ist mit über 30.000 Stelleinheiten und zahlreichen Digitalen Steuer- und Technikzentralen eines der größten Digitalisierungsprojekte in Deutschland. Der ETCS-Ausbau entlang dieser zentralen Achse stärkt dabei nicht nur die deutsche Schieneninfrastruktur: „Er verbessert auch die Zusammenarbeit mit europäischen Eisenbahnverkehrsunternehmen“, sagt André Schulz, Gesamtsteuerer im PMO ScanMed. „Ziel ist, technische Schnittstellen zwischen Zügen und Infrastruktur europaweit zu standardisieren und damit Interoperabilität zu gewährleisten. Das erhöht außerdem die Betriebssicherheit, steigert gemeinsam mit weiteren modernen Technologien mittelfristig die betrieblichen Kapazitäten durch kürzere Zugfolgezeiten und verringert die Anzahl der Außenanlagen.“

Digitale Systeme für einen effizienteren Bahnbetrieb

Das Zugbeeinflussungssystem ETCS kann zahlreiche Informationen, die heute noch über Signale vor Ort vermittelt werden, künftig digital über Funk bereitstellen. Eine zentrale Leitstelle überwacht in Echtzeit die Positionen der Züge, gibt Fahranweisungen und kann die Auslastung einzelner Streckenabschnitte präzise steuern. So lässt sich das Netz effizienter nutzen, ohne Kompromisse bei der Sicherheit einzugehen. Neben ETCS bilden moderne Stellwerkstechnik und das integrierte Leit- und Bediensystem das Rückgrat der digitalen Ausstattung.

„Moderne Stellwerke ersetzen nach und nach ältere Stellwerkstypen. Sie senden Steuerbefehle über Glasfaserkabel an Weichen und Signale und kommunizieren über standardisierte, IP-basierte Schnittstellen. So lassen sich zukünftig Komponenten verschiedener Hersteller in einem System kombinieren“, erklärt André Schulz. „Wir fördern damit den Wettbewerb zwischen Anbietern, was langfristig zu wirtschaftlicheren und zukunftsfähigen Lösungen führt.“

Sektorübergreifende Zusammenarbeit als Erfolgsfaktor

Damit Mammutprojekte wie die Korridor ScanMed-Modernisierung gelingen, setzt die DB InfraGO immer häufiger auf branchenübergreifende Partnerschaftsmodelle. Mit der Digitalen Schiene Deutschland bündelt die Branche ihr Wissen, damit aus vielen einzelnen Techniklösungen ein digital vernetztes Bahnnetz entsteht. Das Team rund um Drees & Sommer-Projektleiter Nils Johannsen unterstützt neben der Terminsteuerung bei der Koordination aller Teilprojekte sowie bei der Zusammenarbeit der verschiedenen Gewerke. „Wenn Bund, Industrie, Verkehrsunternehmen und Forschungseinrichtungen frühzeitig zusammenarbeiten, entsteht ein enormer Mehrwert. Das gebündelte Fachwissen ermöglicht Lösungen, die technisch, wirtschaftlich und politisch tragfähig sind“, sagt der Infrastrukturexperte.

Gleichzeitig sei das aber auch eine Herausforderung in der Projektsteuerung: „Viele Partner bedeuten viele Schnittstellen. Das erfordert eine sorgfältige und gut abgestimmte Koordination zwischen Akteuren und Teilprojekten. Deshalb unterstützen wir das PMO und das Projektteam im Termin- und Risikomanagement und stimmen interne Prozesse ab. Das schafft Transparenz und leistet einen wesentlichen Beitrag dafür, dass auch Großprojekte wie der Korridor ScanMed termingerecht fertiggestellt werden können,“ so Johannsen weiter.

Lerneffekte für zukünftige Projekte

Die Fertigstellung des ScanMed-Projekts erfolgt voraussichtlich gegen Ende 2035. Erkenntnisse daraus können dann unmittelbar in die Planung und Umsetzung weiterer Vorhaben einfließen. „Auch wenn jedes Infrastrukturprojekt andere Rahmenbedingungen hat, lassen sich viele Erfahrungen übertragen“, betont Nils Johannsen. „Eine präzise Dokumentation und Analyse der Projektverläufe ist dafür entscheidend. So können wir unsere Methoden kontinuierlich weiterentwickeln.“ 

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Frank Bornmann

Head of Infrastructure

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