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Education Science Research
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LÖSUNGEN FÜR DIE BRANCHE EDUCATION SCIENCE RESEARCH

Bildung ist essenziell für die persönliche und gesellschaftliche Entwicklung. Bildung bedeutet nicht nur das Aneignen von Wissen, sondern auch das Erlernen kritischen Denkens und den Kompetenzen, die Welt aktiv mitzugestalten. Bildung ist dabei ein dynamischer, individueller Prozess, der sich stetig weiterentwickelt und nicht linear verläuft. Unser Bildungssystem und damit auch die dazugehörigen Infrastrukturen müssen vor diesem Hintergrund immer wieder neuen Anforderungen gerecht werden.

Megatrends wie Digitalisierung, lebenslanges Lernen, demografischer Wandel, Integration und Inklusion erfordern flexible, innovative Bildungsräume und Konzepte. Auch Nachhaltigkeit, Internationalisierung, Individualisierung sowie mobiles Lernen und Arbeiten sind entscheidende Faktoren für moderne Lernwelten. Wir unterstützen unsere Auftraggeber mittels Beratungs-, Planungs- und Managementleistungen beim Realisieren zukunftsfähiger Bildungsinfrastrukturen.

Von der Kita bis zum Teilchenbeschleuniger – WIR ERMÖGLICHEN INNOVATION

Die Bildungslandschaft steht vor tiefgreifenden Veränderungsdruck. Sanierungsstau, digitale Transformation, nachhaltiger Bildungsbau sowie die Sanierung des Bestands und innovative nutzerzentrierte Raumkonzepte sind nur einige der zentralen Herausforderungen, mit denen wir uns täglich auseinandersetzen. Gemeinsam setzen wir Maßstäbe beim Realisieren von Future Innovation Spaces. Future Innovation Spaces sind nutzerzentriert, smart, nachhaltig und bezahlbar. Sie sind Orte für junge und alte Entdecker – die Innovator:innen von heute und morgen.

Trotz dieser Gemeinsamkeiten haben jedes Bildungssegment und die dazu zählenden Einrichtungen ihre individuellen Anforderungen und Herausforderungen, die jeweils passende Lösungen erfordern.

Unsere Kunden profitieren von einem einzigartigen Leistungsangebot, das sowohl in der Breite als auch in der Tiefe überzeugt. Unsere Bildungsspezialisten und Partner bringen interdisziplinäres Fachwissen mit und begleiten anspruchsvolle Bildungsprojekte mit einer ganzheitlichen Herangehensweise. Dabei verbinden sie pädagogisches, soziologisches und baufachliches Know-how mit branchenspezifischer Expertise. Gemeinsam mit unseren Kunden entwickeln wir innovative Lösungen und stellen uns mutig neuen Fragestellungen – für eine zukunftsfähige und inspirierende Bildungslandschaft. 

Sanierungsstau und Platzmangel treffen auf erhöhten flexiblen Raumbedarf. Häufig fehlt es an Energieeffizienz und moderner IT-Infrastruktur. Neue pädagogische und didaktische Konzepte verändern die Anforderungen an Schul- und Lernräume. Begrenzte finanzielle Mittel erfordern bezahlbare Lösungen.

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Die Infrastruktur von Hochschulen und Forschungseinrichtungen ist eine strategische Ressource für Innovationen von Morgen. Studium und Lehre sowie Forschung und Transfer sind von einer derart hohen Dynamik geprägt, dass ständig neue Bedarfe an Flächen, Räumen und Ausstattung entstehen. Diese können Bestandsgebäude oft nicht befriedigen. Vor diesem Hintergrund sind Campus und Gebäude so zu planen und zu realisieren, dass zukunftsfähige bauliche und digitale Infrastrukturen entstehen, die sich flexibel neuen Anforderungen anpassen.

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Der kulturelle Bildungsbau steht vor der Herausforderung, Geschichte und Moderne zu vereinen. Denkmalschutz, energetische Sanierung und Barrierefreiheit sind infrastrukturelle Herausforderungen. Museen und Bibliotheken müssen multifunktionale Räume sein, die nicht nur Wissen bewahren sondern auch als lebendige Orte für Austausch, Bildung und Kultur fungieren. Der Schutz wertvoller Sammlungen und eine offen zugängliche Nutzung muss in Balance gebracht werden.  
 

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Trendreport Bildungsbau 2025

Der Trendreport Bildungsbau 2025 zeigt, wie Kommunen den steigenden Anforderungen an moderne, flexible und nachhaltige Schulgebäude begegnen können. Er beleuchtet aktuelle Herausforderungen, stellt serielle und modulare Bauweisen als zukunftsfähige Lösungsansätze vor und gibt konkrete Empfehlungen für eine effiziente und qualitativ hochwertige Umsetzung.

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Bildungseinrichtungen der Zukunft

In zahlreichen Bildungseinrichtungen gibt es Aufholbedarf. Nicht nur im Hinblick auf die ambitionierten Klimaziele bis 2045 – auch die fortschreitende Digitalisierung wird sich zunehmend auf den Bildungsalltag auswirken. Wie wird unser Bildungssystem also in zehn Jahren aussehen?

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Bezahlbare Bildung

An die Qualität von Bildungsinfrastruktur werden hohe Anforderungen gestellt. Vor dem Hintergrund knapper Mittel und steigender Baupreise bieten Fördermittel eine Möglichkeit, die Finanzierung zu erleichtern und die Qualität des Bildungsangebots zu verbessern.

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"Lernräume der Zukunft" – so wird Schulbau inklusiv, digital und nachhaltig

Unsere Schulen stehen unter Druck: Marode Gebäude, Hitzestress, digitale Funklöcher und fehlende Barrierefreiheit erschweren den Alltag für Schüler:innen und Lehrkräfte. In dieser Folge werfen wir einen Blick in die schwer beladenen „Rucksäcke“ deutscher Schulen und fragen: Wie gelingt der Wandel trotz Sanierungsstau und knapper Kassen? Mit Thomas Köhler und Mario Löhrer sprechen wir über klimagerechtes Bauen, digitale Teilhabe, inklusive Planung und Lernräume, die zu Lebenswelten werden. Klar wird: Zukunftsfähige Schulen entstehen nur, wenn Schüler:innen und Lehrkräfte aktiv mitgestalten dürfen. Eine Folge voller Einblicke, Ideen und Impulse für mehr Innovation, Leichtigkeit und Chancengerechtigkeit im Schulalltag.

Unsere ProjekteDiese Education-Science-Research-Projekte könnten Sie interessieren. 
Presse

Trendreport Bildungsbau 2025: Serielles Bauen als Antwort auf die Schulbaukrise

Deutschlands Schulen brauchen moderne Lernlandschaften. Wie die entstehen können, zeigt der Trendreport Bildungsbau. © Tom Werner - GettyImages.de

Stuttgart, 08. April 2026. Marode Gebäude und steigende Schülerzahlen prägen den Schulalltag in Deutschland. Dank vorgefertigter Module und verkürzter Bauzeit könnten Serielle Ansätze jetzt helfen – kostengünstig und ohne an Vielfalt einzubüßen. 

Mit den Abiturprüfungen in Niedersachsen startet am Freitag die Prüfungsphase an deutschen Schulen. Vielerorts ziehen Klassen in Turnhallen und provisorische Räume um. Der Platz in den Klassenzimmern reicht nicht aus und der Sanierungsstau zeigt sich an jeder Ecke. Rund 68 Milliarden Euro sind laut der Kreditanstalt für Wiederaufbau, kurz KfW, nötig, um die Mängel zu beheben. Deutschland steht damit vor einem historischen Investitionsdefizit im Bildungsbau. Gleichzeitig wachsen die Schülerzahlen dem Kultusministerium zufolge bis 2035 um 758.000, was die Engpässe verschärft. Um damit Schritt zu halten, müssen Städte und Kommunen schneller bauen und sanieren. 

Der Trendreport Bildungsbau des auf Bau, Immobilien und Infrastruktur spezialisierten Beratungsunternehmens Drees & Sommer SE analysiert den Status-Quo der Bildungsinfrastruktur in Deutschland und gibt konkrete Handlungsempfehlungen. Serielle Ansätze erachten die Autor:innen dabei als eine Schlüssellösung.

Bildung im Baukastensystem

Beim seriellen Bauen werden standardisierte Bauteile wie Wände, Decken oder Fassadenteile industriell in großer Stückzahl vorgefertigt, und anschließend auf der Baustelle zu vollständigen Gebäudeeinheiten zusammengesetzt. „Das verkürzt die Bauzeit spürbar; komplette Schulgebäude lassen sich damit in nur 14 Monaten realisieren“, erklärt Daniel Hof, Experte für Serielles Bauen bei Drees & Sommer. Anders als beim klassischen Bau, bei dem jedes Element einzeln geplant und nacheinander gefertigt wird, laufen die Produktionsschritte beim seriellen Bauen parallel. „Dadurch bleiben die Kosten niedrig, weil sich die Prozesse wiederholen, Materialien effizient genutzt werden und Lieferketten stabil bleiben”, ergänzt Hof. Zudem können Städte und Kommunen die vorgefertigten Einheiten individuell ergänzen oder rückbauen, und so auf steigende oder sinkende Schülerzahlen flexibel reagieren.

Keine Schule von der Stange

Trotz der Vorteile gibt es auch Zweifel: „Viele Menschen verbinden serielles Bauen – den Plattenbauten aus der Nachkriegszeit geschuldet – noch immer mit wenig Vielfalt und monotoner Architektur”, sagt Thomas Köhler, Head of Education bei Drees & Sommer. Dabei geht es auch anders: „Mit modularen Elementen schaffen wir Lernlandschaften, die optisch ansprechend und funktional für den Ganztagsbetrieb ausgelegt sind“, so Köhler. Das braucht es gerade im Hinblick auf den Anspruch auf Ganztagsbetreuung im Primarbereich, der ab dem Schuljahr 2026/27 rechtskräftig wird. Schulen müssen jetzt zusätzliche Räume schaffen und ihre Flächen besser nutzen: „Lernhaus- und Clusterkonzepte werden dabei immer beliebter“, erklärt Köhler. Sie verbinden Klassenräume, fördern den Austausch unter den Schülerinnen und Schülern, bieten Rückzugsbereiche und offene Lernbereiche für Gruppenprojekte. Licht und Akustik lassen sich dort flexibel steuern.

Einheitliche Regeln und digitale Prozesse

„Momentan erschweren unterschiedliche Bauordnungen in den Bundesländern es, einheitliche Typen- und Modulbauten umzusetzen. Dabei könnten bereits eingeführte Gebäudetypen innerhalb von drei Monaten genehmigt werden“, sagt Thomas Köhler. „Damit Städte und Kommunen seriell bauen und sanieren können, braucht Deutschland in erster Linie einen einheitlichen Rahmen für den seriellen Schulbau, der rechtliche, technische und pädagogische Standards harmonisiert”, ist der Experte überzeugt. Auch die Projektabwicklung müsse flexibler werden: Durch eine gebündelte Vergabe mehrerer Projekte könnten Kommunen Kosten und Zeit sparen. Gleichzeitig brauche es in den kommunalen Bauämtern noch Nachhilfe mit seriellen Bauweisen; hier helfen Schulungen, Leitfäden und regionale Weiterbildungsangebote.

Damit pädagogische und funktionale Bedürfnisse frühzeitig in die Modulauswahl und -konfiguration integriert werden können, sollte die Phase Null fester Bestandteil jedes seriellen Schulbauprojekts sein, plädiert Köhler. Alle seriell errichteten Schulgebäude sollten zudem einen digitalen Zwilling erhalten, der Daten zum Betrieb der Schulen liefert und helfen würde, die Standardmodule weiterzuentwickeln. Digitale Monitoring-Systeme könnten Daten zum Energieverbrauch, zur Raumnutzung und zur Nutzerzufriedenheit erfassen.

Modellvorhaben aus Berlin, Dortmund und Frankfurt

In Deutschland zeigt sich vielerorts, dass sich der serielle Schulbau zunehmend durchsetzt. Berlin hat mit den „Standards für den Neubau von Schulen“ einen systematischen Ansatz entwickelt, der konsequent auf modulare und serielle Prinzipien setzt. Dortmund erprobt mit der Reinoldi-Gesamtschule sein erstes modulares Holzbauprojekt und hat dafür einen klar strukturierten Prozess – den „Dortmunder Weg“ – entwickelt, der pädagogische Anforderungen eng mit architektonischen Modulen verzahnt. Frankfurt am Main wiederum plant und realisiert derzeit drei baugleiche Grundschulen als Teil eines Pilotprojekts, das auf wiederholbaren Strukturen und standardisierten Planungsprozessen basiert. Die dort gewonnenen Erfahrungen sollen die Grundlage für einen übertragbaren Schulbautyp bilden. 

Den ausführlichen Trendreport Bildungsbau 2025 gibt es hier.

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Thomas Köhler

Head of Education Science Research

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