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Lösungen für die Branche Energy

Die Energiewirtschaft steht vor einer großen Chance: Ihrer tiefgreifendsten Transformation seit Beginn der Industrialisierung. Die Energiewende bietet die einmalige Gelegenheit, die Weichen für eine sichere und nachhaltige Energieversorgung zu stellen. 

Der Energiesektor ist der Motor für eine klimabewusste Wirtschaft und Gesellschaft. Als Teil der kritischen Infrastruktur ist die Energieversorgung zudem unverzichtbar für unsere Versorgungssicherheit.  Im Fokus stehen der Ausbau der erneuerbaren Energien, die Dekarbonisierung der Wärme, der Ausbau der Netze für grüne Elektronen und grüne Moleküle, die Sektorkopplung mit anderen Industrien sowie der Import von Wasserstoff. 

Drees & Sommer begleitet eine Vielzahl von Kunden aus dem Energiesektor bei der Transformation in die Energiewelt von morgen.

Um die künftig wegfallenden Strommengen aus konventioneller Erzeugung zu kompensieren, ist ein massiver Ausbau der erneuerbaren Energien unumgänglich. Es gibt keinen Zweifel: Die Zukunft gehört den regenerativen Energien! Wind, Sonne, Biomasse und Wasser – das sind die wesentlichen Treiber der Versorgung mit grünen Elektronen. 

Die Expert:innen von Drees & Sommer unterstützen Kunden bei der strategischen Entwicklung von komplexen Energieprojekten und -programmen. Dabei begleiten wir Auftraggeber von der ersten Potenzialanalyse bis zur operativen Umsetzung und Inbetriebnahme von Anlagen. 

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Neben dem Ausbau der erneuerbaren Energien und der Stromnetze rückt die Dekarbonisierung im Wärmesektor mehr denn je in den Fokus. Hohe Temperaturen für industrielle Prozesse, warmes Wasser und vor allem das Beheizen von Räumen benötigen etwa die Hälfte der Energie in Deutschland. Damit die Energiewende in diesem zentralen Feld gelingt, ist ein Umstieg der Wärmeerzeugung auf erneuerbare Energien und damit verbunden der Aus- und Umbau von Nah- und Fernwärmenetzen essentiell. Neben Großwärmepumpen und der Tiefengeothermie ist zunehmend auch die Abwärme aus Industrieprozessen oder Rechenzentren nutzbar zu machen.

Die Expert:innen von Drees & Sommer unterstützen Kunden im gesamten Projektlebenszyklus von der Konzeption bis zur Realisierung neuer Wärmeversorgungsprojekte. 

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Neben dem weiteren Ausbau der erneuerbaren Energien und dem beschleunigten Netzausbau rückt der Einstieg in die Wasserstoffwirtschaft in den Fokus. Drees & Sommer begleitet Vorhaben entlang der gesamten Wertschöpfungskette von Erzeugung, Transport, Speicherung, Lagerung sowie Nutzung von grünem Wasserstoff. Unsere Expertise umfasst dabei die baulich-technische und infrastrukturelle Beratung sowie das Einbringen von Planungsleistungen und die breite Unterstützung in der Realisierung bis zur Inbetriebnahme.

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Die Energiewende stellt die Branche vor die Herausforderung, neue Speicherkapazitäten zu schaffen. Nur so kann das Angebot an erneuerbaren Energien den Bedarf an netzstabilisierender Flexibilität sowie Systemdienstleistungen decken.  

Die Schlüsselrolle von Batteriespeichern im zukünftigen Energiesystem ergibt sich aus ihrer Fähigkeit, die räumliche und zeitliche Koordination von Energiebereitstellung und Energiebedarf zu ermöglichen. 

Dabei begleiten wir Auftraggeber von der ersten Potenzialanalyse und Konzeption bis zur operativen Umsetzung und Inbetriebnahme der BESS-Anlagen (Battery Energy Storage Systems).

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Im Zuge der Energiewende werden bestehende Kern- und Kohlekraftwerke nach und nach stillgelegt und zurückgebaut. Neben den Herausforderungen, die diese komplexe und oft langwierige Arbeit mit sich bringt, stellt sich die Frage, was mit den Gebäuden und Arealen im Anschluss geschehen soll. Eine Möglichkeit kann dabei ein Fuel Switch zu einem nachhaltigen und grünen Energieträger sein. Expertenteams von Drees & Sommer unterstützen die Betreiber auf diesem Weg.

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Neubauprojekte in der Energiebranche stellen hohe Anforderungen an alle Beteiligten. Insbesondere beim Netzausbau handelt es sich um komplexe Vorhaben mit langer Laufzeit und knappen Ressourcen. Auch die Organisation aufseiten der Bauherren ist stark gefordert. Drees & Sommer unterstützt Auftraggeber an den kritischen Punkten durch Erfahrung, Methodenkompetenz, Personalkapazitäten und digitale Tools.

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"Die Energiewende meistern wir mit unseren Kunden, indem wir mit Fachwissen und praxisnahen Lösungen die Herausforderungen gemeinsam angehen. Bei Drees & Sommer stellen wir dafür erfahrene Teams, die Energieprojekte von der ersten Idee bis zur Inbetriebnahme begleiten."

Henrik Töpelt Head of Energy
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Presse

Klimafit in die Zukunft: Drees & Sommer unterstützt den Landkreis Cochem-Zell bei der Anpassung an Extremwetter

Extremwetterereignisse wie Starkregen und daraus folgend Überschwemmungen nehmen in ganz Deutschland zu. Der Landkreis Cochem-Zell in Rheinland-Pfalz reagiert mit einem eigenen Klimaanpassungskonzept auf die wachsenden Herausforderungen des Klimawandels. © Markus Volk – gettyimages.com

Stuttgart, 14. Mai 2025. Rund 200 Liter Regen pro Quadratmeter fielen im Juli 2021 im Ahrtal innerhalb kürzester Zeit – mit verheerenden Folgen: Über 135 Menschen starben, die Infrastruktur wurde großflächig zerstört. Durch wissenschaftliche Studien wurde herausgefunden, dass ein solches Starkregenereignis aufgrund des Klimawandels inzwischen 1,2 bis 9 mal wahrscheinlicher geworden ist. Solche Beispiele verdeutlichen, dass zunehmend Maßnahmen in den Fokus gerückt werden müssen, die den Auswirkungen des Klimawandels vorausschauend entgegenwirken. Dieser Aufgabe stellt sich der Landkreis Cochem-Zell und erarbeitet zurzeit ein Klimaanpassungskonzept. Unterstützt wird die Kreisverwaltung dabei von dem auf Bau, Immobilien und Infrastruktur spezialisierten Beratungsunternehmen Drees & Sommer SE mit Hauptsitz in Stuttgart in Zusammenarbeit mit dem österreichischen Unternehmen alpS. Die vom Expertenteam durchgeführte Betroffenheitsanalyse der Region zeigt bereits: Auch in Cochem-Zell nimmt die Häufigkeit von Extremwetterereignissen wie Hitze, Starkregen und Waldbränden künftig deutlich zu.

Dabei ist ein wichtiger Impuls für einen ersten Schritt für alle deutschen Kommunen: Am 15. Mai 2025 öffnet das Bundesumweltministerium (BMUV) im Rahmen der Förderrichtlinie „Maßnahmen zur Anpassung an die Folgen des Klimawandels“ ein neues Förderfenster. Damit sollen kommunale Projekte zur Klimaanpassung gezielt unterstützt und beschleunigt werden. 

„Wir spüren die Folgen des Klimawandels in der Region bereits deutlich“, sagt Landrätin Anke Beilstein. Die Durchschnittstemperatur ist um bis zu 1,8 Grad gestiegen, frostige Nächte werden zur Ausnahme, längere Trockenphasen nehmen zu und 2024 verzeichnete das Weinanbaugebiet Mosel die geringste Ernte seit Jahrzehnten. Um den Landkreis künftig besser an die Folgen des Klimawandels anzupassen, wird von November 2024 bis Oktober 2026 ein umfassendes Klimaanpassungskonzept erarbeitet. Ziel ist es, bestehende Strukturen zu analysieren, Handlungsbedarfe zu identifizieren und konkrete Maßnahmen zu entwickeln. „Wir prüfen, welche Kapazitäten, Pläne und Ansätze bereits vorhanden sind – und wo wir gezielt nachsteuern müssen“, so Dominik Zell, Klimaanpassungsmanager des Landkreises Cochem-Zell.

Zwischen Mittelgebirge und Moseltal 

Der Landkreis Cochem-Zell ist naturräumlich stark geprägt: Im Nordwesten erheben sich die Höhen der Osteifel, im Süden die waldreichen Hochflächen des Hunsrücks. Dazwischen schlängelt sich die Mosel in einem tiefen Tal – sie bildet nicht nur das geografische Rückgrat der Region, sondern birgt auch ein Risiko: „Bei Starkregen schwillt der Fluss innerhalb kurzer Zeit stark an. So steigt die Gefahr von Überschwemmungen, insbesondere in den dichter besiedelten Talabschnitten aber auch im Umland in direkter Nähe zu Bächen”, sagt Tanja Sprenger, Leading Consultant bei Drees & Sommer. Die Erkenntnisse stammen aus einer umfassenden Betroffenheitsanalyse, die Sprenger gemeinsam mit ihrem Team zu Beginn des Projekts zur Klimaanpassung durchgeführt hat. Untersucht wurden dabei sowohl die klimatischen Veränderungen in der Region als auch deren Auswirkungen auf zentrale Lebens- und Wirtschaftsbereiche. Auf Basis der Analysen entwickelten Sprenger und ihr Team von Drees & Sommer fundierte Zukunftsszenarien, die zeigen, mit welchen klimatischen Entwicklungen der Landkreis künftig rechnen muss. 

Die Ergebnisse zeichnen ein klares Bild: „In allen Naturräumen ist mit einem deutlichen Temperaturanstieg zu rechnen“, so Sprenger. Auch die Häufigkeit extremer Wetterereignisse wie Starkregen und die Länge von Trockenphasen werden laut Prognosen deutlich zunehmen. „Dabei geht es nicht nur um Schäden an Gebäuden oder Straßen“, betont die Expertin, „sondern ebenso um die Gesundheit und das Leben der Menschen sowie um die Stabilität ganzer Ökosysteme, die unter den zunehmenden Belastungen stark unter Druck geraten.“ 

Konkrete Maßnahmen zur Klimaanpassung 

Durch die regelmäßig übertretende Mosel sind die Bewohnerinnen und Bewohner des Landkreises zwar Überschwemmungen bereits gewohnt, doch durch die Kombination aus steilen Hängen und extremeren Starkregen steigt das Risiko von schnell auftretenden Sturzfluten. „Ein vollständiger Schutz ist kaum realisierbar – umso wichtiger ist es, Maßnahmen zu ergreifen, die die Auswirkungen mildern“, so Tanja Sprenger. Diese Gefahr wurde auch schon in den Orts- und Verbandsgemeinden erkannt und es wird an verschiedenen Starkregenkonzepten gearbeitet, um ihr entgegenzuwirken.  Klassische Maßnahmen können hierfür beispielsweise der Ausbau und die Optimierung von Rückhalteflächen sein. Wie dringend der Handlungsbedarf ist, zeigte sich eindrücklich beim Hochwasser im Jahr 2023: In mehreren Gemeinden des Kreises Cochem-Zell – etwa in Zell – stießen bestehende Schutzmauern an ihre Belastungsgrenze.

Doch Klimaanpassung bedeutet mehr als Hochwasserschutz. So will der Landkreis auch Maßnahmen gegen häufiger auftretende Hitzewellen und steigende Temperaturen ergreifen. Hierfür sind insbesondere so genannte naturbasierte Lösungen wirksam. Beispielsweise können Pflanzen eine kühlende Wirkung durch die Verdunstung von Wasser haben, wozu die Begrünung von Dächern und Fassaden, das Pflanzen von klimaresilienten Bäumen sowie die nachhaltige Landnutzung beitragen.  „Das verbessert nicht nur das Mikroklima, sondern stärkt auch wertvolle ökologische Lebensräume“, betont Sprenger. 

Da Klimaanpassung eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe ist, die von der Berücksichtigung verschiedener Perspektiven profitiert, setzt das Team um Tanja Sprenger auf aktive Beteiligung: „Uns ist es wichtig, die Menschen frühzeitig mitzunehmen – über Workshops, öffentliche Veranstaltungen und digitale Formate, in denen wir unser Wissen weitergeben, aber auch wichtige Vor-Ort-Kenntnisse von den Bürgerinnen und Bürgern erhalten und so gemeinsam tragfähige Lösungen entwickeln.“ 

Förderprogramme und neue gesetzliche Impulse 

Die langfristigen Kosten des Klimawandels werden deutlich höher eingeschätzt als frühzeitige Investitionen in Klimaanpassung und -schutz. „Deshalb müssen wir jetzt handeln, um Schäden für Umwelt, Wirtschaft und Gesellschaft zu begrenzen”, sagt Landrätin Beilstein. 

Der Bund unterstützt Landkreise und Kommunen gezielt, um entsprechende Maßnahmen vor Ort zu fördern. Seit Juli 2024 schafft zudem das Klimaanpassungsgesetz (KAnG) einen verbindlichen Rahmen: Es verpflichtet die Bundesländer zur Entwicklung eigener Anpassungsstrategien und dazu, sicherzustellen, dass auch die Kommunen entsprechende Konzepte erarbeiten und umsetzen. Dass sich hier bereits viel bewegt, zeigt eine aktuelle, repräsentative Umfrage im Auftrag des Umweltbundesamts (UBA): Über 40 Prozent der befragten Kommunen haben bereits Maßnahmen zur Klimaanpassung umgesetzt, fast ebenso viele planen konkrete Schrittei 

Ab dem 15. Mai 2025 gibt es zusätzlich ein neues Förderfenster im Rahmen des KAnG, das gezielt die Entwicklung und Umsetzung kommunaler Klimaanpassungskonzepte unterstützt – für drei Monate bis zum 15. August 2025ii 

iwww.bmuv.de/pressemitteilung/mehrheit-der-deutschen-staedte-und-gemeinden-stellt-sich-den-herausforderungen-der-klimakrise 

iiFAQ zum Förderschwerpunkt A.1 

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Henrik Töpelt

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